Bluesign

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

bluesign ist ein Nachhaltigkeits-Standard für die Herstellung von Textilien, der besonders Aspekte der Chemikaliensicherheit berücksichtigt. Träger des Standards ist die bluesign technologies ag, eine Aktiengesellschaft mit Sitz in der Schweiz.

Kern von bluesign ist der Standard, der den gesamten Herstellungsprozess von Textilprodukten umfasst und vergleichsweise strenge Kriterien hinsichtlich der verwendeten Chemikalien aufstellt. Im Gegensatz zu anderen Standards wie etwa den Öko-Tex 100, die lediglich problematische Reststoffe im Endprodukt erfassen, bezieht bluesign die zuliefernden Chemieunternehmen und herstellende Textilindustrie mit ein, um entlang des Herstellungsprozesses gefährliche Chemikalien zu vermeiden.[1]

Kleidung, die dem Standard entsprechend hergestellt wurde, kann mit einem eingenähten Siegel versehen werden oder anderweitig auf die Anwendung des bluesign-Standards hinweisen.

Der Standard geht auf eine Initiative aus dem Jahr 1997 zurück, im Jahr 2000 wurde dann die AG gegründet. Er wird vor allem in Europa, Nordamerika und Asien verwendet.[2] Zu den Marken, die zumindest teilweise den Standard verwenden oder verwendet haben, gehören u. a. adidas, asics, Brooks, Deuter, Edelrid, Jack Wolfskin, Mammut, Marmot, Nike, Patagonia und vaude.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Input Stream Management. bluesign, abgerufen am 9. Mai 2019.
  2. bluesign system. ITC Standards Map, abgerufen am 9. Mai 2019.
  3. Referenzen. bluesign, abgerufen am 9. Mai 2019.