Blumenholz

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Blumenholz führt kein Wappen
Blumenholz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Blumenholz hervorgehoben
53.41388888888913.12222222222278Koordinaten: 53° 25′ N, 13° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Neustrelitz-Land
Höhe: 78 m ü. NHN
Fläche: 41,29 km²
Einwohner: 801 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17237
Vorwahlen: 03981, 039824
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 012
Adresse der Amtsverwaltung: Marienstraße 5
17235 Neustrelitz
Webpräsenz: www.amtneustrelitz-land.de
Bürgermeister: Gerd Schock
Lage der Gemeinde Blumenholz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Brandenburg Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Ludwigslust-Parchim Beggerow Borrentin Hohenbollentin Hohenmocker Kentzlin Kletzin Lindenberg (Vorpommern) Meesiger Nossendorf Sarow Schönfeld (bei Demmin) Siedenbrünzow Sommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Utzedel Verchen Warrenzin Datzetal Eichhorst (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Galenbeck Genzkow Glienke Basedow (Mecklenburg) Basedow (Mecklenburg) Duckow Faulenrost Gielow Kummerow (am See) Malchin Neukalen Alt Schwerin Fünfseen Göhren-Lebbin Malchow (Mecklenburg) Nossentiner Hütte Penkow Silz (Mecklenburg) Walow Zislow Mirow Priepert Roggentin (bei Neustrelitz) Peenehagen Wesenberg (Mecklenburg) Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte) Blankensee (Mecklenburg) Blumenholz Carpin Godendorf Grünow (Mecklenburg) Hohenzieritz Klein Vielen Kratzeburg Möllenbeck (bei Neustrelitz) Schloen-Dratow Schloen-Dratow Userin Wokuhl-Dabelow Beseritz Blankenhof Brunn (Mecklenburg) Neddemin Neuenkirchen (bei Neubrandenburg) Neverin Sponholz Staven Trollenhagen Woggersin Wulkenzin Zirzow Ankershagen Kuckssee Kucksee Penzlin Möllenhagen Penzlin Kucksee Altenhof (Mecklenburg) Bollewick Buchholz (bei Röbel) Bütow Fincken Gotthun Grabow-Below Groß Kelle Kieve Lärz Leizen Ludorf Massow Melz Priborn Rechlin Röbel/Müritz Schwarz (Mecklenburg) Sietow Stuer Vipperow Wredenhagen Zepkow Grabowhöfe Groß Plasten Hohen Wangelin Jabel Kargow Klink Klocksin Moltzow Neu Gaarz Moltzow Torgelow am See Varchentin Grabowhöfe Vollrathsruhe Burg Stargard Cammin (bei Neubrandenburg) Cölpin Groß Nemerow Holldorf Lindetal Pragsdorf Bredenfelde Briggow Grammentin Gülzow (bei Stavenhagen) Ivenack Jürgenstorf Kittendorf Knorrendorf Mölln (Mecklenburg) Ritzerow Rosenow Stavenhagen Zettemin Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Altentreptow Bartow (Vorpommern) Breesen Breest Burow Gnevkow Golchen Grapzow Grischow Groß Teetzleben Gültz Kriesow Pripsleben Röckwitz Siedenbollentin Tützpatz Werder (bei Altentreptow) Wildberg (Vorpommern) Wolde Groß Miltzow Helpt Kublank Mildenitz Neetzka Petersdorf (bei Woldegk) Schönbeck Schönhausen (Mecklenburg) Voigtsdorf Voigtsdorf Woldegk Dargun Demmin Feldberger Seenlandschaft Neubrandenburg Neustrelitz Waren (Müritz)Karte
Über dieses Bild
Kommunalwahl 2009[2]
Wahlbeteiligung: 61,4 %
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30,6 %
30,2 %
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8,4 %
5,6 %

Blumenholz ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Süden Mecklenburg-Vorpommerns (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Neustrelitz-Land, mit Sitz in der nicht amtsangehörigen Stadt Neustrelitz, verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom See Lieps im Norden bis zum Krebssee im Süden nahe Neustrelitz. Die Lieps ist nur von einer sumpfigen Landbrücke vom nördlich gelegenen Tollensesee getrennt. In diesem Endmoränengebiet aus der Weichsel-Eiszeit liegen in einem Landschaftsschutzgebiet in der Nähe von Ehrenhof und Wendfeld die Hellberge mit einer Maximalerhebung von 91,7 Metern.

Landschaftlich ist die Gemeinde von Wiesen und Feldern mit Söllen und Wäldern geprägt. Im Gemeindegebiet liegen mehrere Seen wie Mürtzsee, Mittelsee, Langer See, Krebssee und Kalksee.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu Blumenholz gehören die Ortsteile

  • Blumenhagen
  • Ehrenhof
  • Friedrichshof
  • Usadel
  • Weisdin
  • Wendfeld
  • Wilhelminenhof

Geschichte[Bearbeiten]

Blumenholz gehörte ab dem 15. Jahrhundert zu dem Vasallengeschlecht von Peccatel, einer der mächtigsten Adelsfamilie der Herrschaft Stargard ab dem 13. Jahrhundert. Sie hatten einen Herrensitz in Weisdin. Nach dem Gotthard Carl Friedrich von Pickatell zehn Jahre vor seinem Tode das Gut 1761 an Herzog zu Mecklenburg-Strelitz Adolf Friedrich IV. verkaufte, wohnte dieser auch zeitweise hier.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 2002 wurden aus der aufgelösten Gemeinde Rödlin-Thurow ein Flurstück aus- und in die Gemeinde Blumenholz eingegliedert.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Blumenholz

  • Dorfkirche in Blumenholz von der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Fachwerksbau mit freistehendem Glockenstuhl; Sanierung seit 2004.
  • Das eingeschossige Gutshaus Usadel von 1875[4] wurde um 2002 saniert.
  • Bei Usadel auf dem Keulenberg wurde in der Mitte der 1960er Jahre die Bereichsrichtfunkzentrale Nord im Schmalbandrichtfunknetz der Partei und NVA errichtet, als ein 25 Meter hoher Fernmeldeturm; auch als A-Turm bezeichnet.
  • Bei der Weisdiner Burgruine handelt es sich um eine der besser erhaltenen Höhenburgen Norddeutschlands als Ruine mit erkennbaren Resten von Haupt- und Vorburg, Bergfried und Burggraben.
  • In Weisdin befindet sich an der B 96 eine sehenswerte Achteck-Kirche (Oktogon) mit einem doppelten Laternenturm und Zeltdach.
  • Das zweigeschossige verputzte Herren-/Gutshaus Weisdin mit Mittelrisalit wurde 1749 für die Familie von Peckatel nach einem Brand neu erbaut. Es war ab 1761 bis 1918 in herzoglichem Besitz. Nach 1945 war hier das Kulturhaus, die Schule und eine Gaststätte untergebracht. 1996 wurde es renoviert und ist heute ein Wohnhaus.[5]
  • Wendfeld ist Ausgangspunkt für Wanderungen durch das Naturschutzgebiet Hellberge. Von dem bis zu 90 Meter steilen Höhenzug hat man bei guter Sicht über die Lieps und den Tollensesee. In Wenfeld steht das ehemaligen Herrenhaus [6] Kaffee und Kuchen für Rad- und Wandertouristen.
  • Mehrere bemerkenswerte Eichengruppen befinden sich auf dem Gemeindegebiet, u. a. am Schloßberg Weisdin und an der Blumenholzer Ziegelei.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Gemeinde wird von der Bundesstraße 96 (Neubrandenburg - Neustrelitz) durchquert. Weitere Landstraßen führen von Blumenholz nach Hohenzieritz und nach Blankensee.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.ostsee-zeitung.de/spezial/wahlen_artikel_komplett.phtml?SID=84cd40b786d4b78fa24687d40c4b68f4&param=news&id=2448976
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
  4. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 924–927.
  5. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 969–978.
  6. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 985–988.