Bobby Bräuer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bobby Bräuer, 2015 (links)

Martin[1] „Bobby“ Bräuer (* 10. August 1961 in München) ist ein deutscher Koch.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bobby Bräuer machte seine Lehre bei Otto Koch im „Le Gourmet“ in München. Von 1985 bis 1987 arbeitete er in der „Fischerzunft“ unter André Jaeger in Schaffhausen, danach in den Schweizer Stuben unter Dieter Müller.[2] Von 1991 bis 1992 war er Souschef im „Aubergine“ bei Eckart Witzigmann in München. 1994 übernahm er als Küchenchef das „Restaurant Königshof“ in München, für das er den lange nicht vergebenen Michelin Stern (Bräuers erster eigener) und 18 Punkte im Gault Millau erkochte.[3]

2001 ging Bräuer als Geschäftsführer und Küchenchef ins „Victorian“ in Düsseldorf und 2004 als Küchendirektor in „Die Quadriga“ im Hotel Brandenburger Hof in Berlin. Für beide Restaurants erkochte er jeweils einen Michelin-Stern und 17 Punkte im Gault Millau. In Berlin wurde er 2007 auch zum Berliner Meisterkoch gekürt.

Von November 2008 bis Ende 2012 kochte Bräuer im „Petit Tirolia“ in Kitzbühel. Das Gourmetrestaurant des Hotels gehörte unter seiner Leitung zu den herausragenden Küchen Österreichs. Hier wurde er vom Gault Millau zum Koch des Jahres 2012 ausgezeichnet.

Im Februar 2013 wechselte Bräuer zur Eröffnung des Gourmetrestaurants „Esszimmer“ der BMW Welt nach München. Betreiber des Restaurants ist Feinkost Käfer.[4] Schon 2013 wurde das Restaurant „Esszimmer“ im Guide Michelin 2014 mit einem Stern und 18 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet.

Im November 2014 wurde dem „Esszimmer“ der zweite Stern im Michelin 2015 verliehen.[5]

Bräuer ist verheiratet.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Berliner Meisterkoch
  • 2011: Koch des Jahres 2012, Gault Millau Österreich[7] und Koch des Jahres im Bertelsmann Restaurantführer
  • 2014: Zweiter Michelin-Stern im Michelin 2015

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. sueddeutsche.de: Freude am Feinen
  2. Schweizer Stuben@1@2Vorlage:Toter Link/www.restaurant-ranglisten.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Agrana: Erster eigener Stern, 18 Punkte (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.agrana.com abgerufen am 4. April 2012
  4. Feinkost Käfer@1@2Vorlage:Toter Link/www.restaurant-ranglisten.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 22. September 2012
  5. restaurant-ranglisten.de: Neue Sterne Deutschland 2015 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.restaurant-ranglisten.de
  6. nikos-weinwelten.de: Buchbesprechung: Das erste Ma(h)l
  7. Petit Tirolia über Bräuer (Memento des Originals vom 13. September 2012 im Webarchiv archive.today) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.restaurant-petit-tirolia.com