Bobby Brown

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Dieser Artikel behandelt den Musiker Bobby Brown; für Informationen über andere Personen mit dem Namen Bobby Brown, siehe Bobby Brown (Begriffsklärung)

Bobby Brown, eigentlich Robert Beresford Brown (* 5. Februar 1969 in Roxbury, Boston, Massachusetts),[1] ist ein US-amerikanischer R&B-Sänger und Gewinner des Grammy Award für die Sparte Rhythm&Blues (R&B) 1993.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bobby Brown begann seine Karriere 1980 als Mitglied der R&B-Boy Band New Edition (Produzent Maurice Starr). Nach seinem Ausstieg brachte er 1986 sein erstes Soloalbum auf den Markt.

Mit der Platte Don’t Be Cruel gelang Bobby Brown im Frühjahr 1988 der Durchbruch als Solokünstler. Auf dem Album befanden sich unter anderem die Hits My Prerogative, Roni, Every Little Step und Rock Wit' Cha, welcher mit dem Grammy Award ausgezeichnet wurde. Auch mit den folgenden zwei Alben konnte er Charterfolge vorweisen, darunter die Mitte 1989 veröffentlichte Single On Our Own vom Soundtrack zu Ghostbusters II. In diesem Film hat er auch einen kleinen Mini-Auftritt. Nach der Verhaftung der Geisterjäger und ihrer Fahrt zum Bürgermeister öffnet er ihnen am Rathaus die Tür und fragt nach Protonenpäckchen für seinen kleinen Bruder.

Mitte 1992 heiratete Bobby Brown die US-amerikanische R&B-, Soul- und Popmusik-Sängerin, Schauspielerin und Filmproduzentin Whitney Houston. Aus dieser Ehe stammte die gemeinsame Tochter Bobbi Kristina (* 4. März 1993; † 26. Juli 2015), die an den Folgen eines schweren Badeunfalls starb.[2]

1992 veröffentlichte er zudem sein drittes Studioalbum „Bobby“. Darauf befanden sich Hits wie „Humpin' Around“ und „Good Enough“. Im Herbst 1996 landete Bobby Brown beim Comeback seiner ehemaligen Band New Edition mit dem Album „Home Again“ erneut einen weltweiten Erfolg.

2005 trat er bei den BET’s 25th Anniversary Special erstmals seit 19 Jahren wieder mit seiner früheren Band New Edition auf. Whitney Houston ließ sich 2007 von Brown scheiden. Sie verfügte über das alleinige Sorgerecht der gemeinsamen Tochter Bobbi Kristina Brown. Brown hat zwei weitere Kinder mit seiner Ex-Freundin Kim Ward und zwei mit seiner Frau Alicia Etheridge.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bobby Brown/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B
1986 King of Stage 40
(6 Wo.)
88
(17 Wo.)
12
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. November 1986
Charteintritt in UK erst im August 1989
Produzenten: Larry White, Larry Blackmon,
John Luongo, Michael Lovesmith,
Robert Brookins, Paul Jackson Jr.
1988 Don’t Be Cruel 26
(9 Wo.)
3
(41 Wo.)
1
(97 Wo.)
1
(80 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Juli 1988
UK: Doppelplatin, US: 7-fach Platin
Produzenten: Babyface, L. A. Reid,
Gene Griffin, Bobby Brown, Larry White
1992 Bobby 12
(16 Wo.)
26
(6 Wo.)
18
(4 Wo.)
11
(5 Wo.)
2
(43 Wo.)
1
(45 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. August 1992
US: Doppelplatin
Produzenten: Daryl Simmons, L. A. Reid,
Babyface, Teddy Riley
1993 B. Brown Posse 96
(? Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. April 1993
als B. Brown Posse
Produzenten: Bobby Brown, Ralph B. Stacy
1995 Two Can Play That Game 24
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Juli 1995
Produzenten: Teddy Riley, Daryl Simmons,
L. A. Reid, Babyface, Bobby Brown
1997 Forever 97
(1 Wo.)
61
(3 Wo.)
15
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. November 1997
Produzenten: Derrick Garrett, Fred Rosser, Tim & Bob,
Derek Allen, Gerald Baillergeau, Victor Merritt
2012 The Masterpiece 41
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Juni 2012
Produzenten: Ben Franklin, Jared Lee Gosselin,
Matt Hennessey

Filmographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Film Rolle
1985 Krush Groove Er selbst
1989 Ghostbusters II Bürgermeisterwache
1990 Mother Goose Rock 'n' Rhyme Three Blind Mice
1995 Panther Rose
1996 A Thin Line Between Love and Hate Tee
2001 Two Can Play That Game Michael
2002 Go for Broke Jive
2003 Gang of Roses Left Eye Watkins
2004 Nora's Hair Salon Bennie
2008 Nora's Hair Salon 2: A Cut Above Old Man Butter

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. HIT-BILANZ, deutsche Chart Singles 1956–2001 auf CD-ROM; Verlag: TAURUS PRESS Verlag populärer Musik-Literatur GmbH
  2. CNN Breaking News: Bobbi Kristina Brown dies at 22
  3. Chartquellen: Singles Alben UK US1 US2
  4. Gold-/Platin-Datenbanken: UK US