Bobby Riggs

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Robert Larimore „Bobby“ Riggs (* 25. Februar 1918 in Los Angeles, Kalifornien; † 25. Oktober 1995 in Encinitas, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Tennisspieler.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riggs war von 1936 bis 1941 immer in den Top Ten der Weltrangliste zu finden und war im Jahr 1939 Weltranglistenerster. Er gewann 1939 sowohl das Herreneinzel in Wimbledon (gegen seinen Doppelpartner Elwood Cooke) als auch die US Open. Den Erfolg in Forest Hills konnte er 1941 wiederholen. 1967 erfolgte die Aufnahme in die International Tennis Hall of Fame.

Riggs war 55 Jahre alt, als er zweimal gegen Frauen mit dem Titel "The Battle of the Sexes" spielte. Seine erste Gegnerin war am 13. Mai 1973 die damalige Nummer 1 im Frauentennis, die 30-jährige Margaret Court. Riggs gewann klar mit 6:2 und 6:1; das Spiel ist als "Muttertagsmassaker" in die Geschichte eingegangen. Die zweite Gegnerin war Billie Jean King, die 20. September 1973 vor 30.472 Zuschauer in drei Sätzen (6:4, 6:3 und 6:3) gewann.[1] Es gibt Hinweise, dass Riggs das zweite Duell - ganz im Gegensatz zum ersten Match gegen die bessere Spielerin - absichtlich verlor, um Spielschulden zu begleichen.[2]

Riggs starb im Oktober 1995 in Encinitas an Krebs.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 40 LOVE History: The Battle Of The Sexes
  2. Hendrik Ternieden: Der Geschlechterkampf und die Mafia Spiegel ONLINE 28. August 2013 (aufgerufen am 5. Jänner 2017)