Bobocasse

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Bobocasse
Der Suco Bobocasse liegt im Zentrum des Verwaltungsamts Pante Macassar.
Daten
Fläche 32,80 km²[1]
Einwohnerzahl 2,693 (2015)[1]
Chefe de Suco Virgilio de Deus
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Bihala 1.237
Fatubijae 1.456
Bihala (Osttimor)
Bihala
Bihala
Koordinaten: 9° 17′ S, 124° 22′ O

Bobocasse (Bobocasae, Bobocase) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Pante Macassar (Gemeinde Oecusse).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bobocasse
Orte Position[2] Höhe
Bihala 9° 17′ S, 124° 22′ O 273 m
Bimelo 9° 17′ S, 124° 23′ O 303 m
Eonae 9° 15′ S, 124° 23′ O 649 m
Netenoke 9° 16′ S, 124° 23′ O 376 m
Nuslao 9° 17′ S, 124° 22′ O 284 m
Oelole 9° 17′ S, 124° 22′ O 253 m
Oenino 9° 16′ S, 124° 23′ O 536 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Bobocasse eine Fläche von 14,99 km².[3] Nun sind es 32,80 km².[1] Der Suco liegt im Zentrum des Verwaltungsamts Pante Macassar. Nördlich und östlich befindet sich der Suco Costa, südlich Naimeco, westlich Cunha und nordwestlich Lalisuc. Durch den Südosten fließt der Fluss Bussi, der später als Abanal der Grenze zu Naimeco folgt. Der Abanal mündet an der Westgrenze in den Tono.[4] Ein kleiner Wasserfall bietet sich als touristische Sehenswürdigkeit an.

Am Nordufer des Abanals liegen die Dörfer Bimelo, Oelole und Nuslao. Weitere Orte im Suco sind Bihala, Netenoke, Oenino und Eonae.[4] In Bihala gibt es eine Grundschule, die Escola Primaria Bihala.[5][6]

Im Suco befinden sich die zwei Aldeia Bihala und Fatubijae.[7]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 2.693 Einwohner (2015), davon sind 1.397 Männer und 1.296 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 82,1 Einwohner/km². Im Suco gibt es 505 Haushalte.[1] Fast 100 % der Einwohner geben Baikeno als ihre Muttersprache an.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Chefe de Suco von Bobocasse und seine Frau (1938)

Während der Unruhen nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Osttimor 1999 brannten Mitglieder der pro-indonesischen Miliz Sakunar am 23. September 1999 alle Häuser in Bobocasse nieder. Die Einwohner verloren ihre gesamte Habe inklusive ihrer Erntevorräte.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Marculino Tafin zum Chefe de Suco gewählt.[10] Bei den Wahlen 2009 gewann Virgilio de Deus.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. a b Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 401 kB)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Bobocasse (tetum; PDF; 8,3 MB)
  9. CAVR-Bericht Chega!: Chapter 7.3: Forced Displacement and Famine (PDF; 1,3 MB)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

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