Bochen (Hückeswagen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bochen
Koordinaten: 51° 7′ 39″ N, 7° 17′ 46″ O
Höhe: 310 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02195
Bochen (Hückeswagen)
Bochen

Lage von Bochen in Hückeswagen

Ortsansicht von Bochen
Ortsansicht von Bochen

Bochen ist eine Ortschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bochen liegt im westlichen Hückeswagen nahe Straßweg.

Weitere Nachbarorte sind Dörpfeld, Hülsenbusch, Dörpfelderhöhe und Kleinkatern. Die Ortschaft ist von einer Stichstraße von der Landstraße L68 zwischen Scheideweg und Straßweg erreichbar.

Rings um Bochen entspringen die Bäche Heiensiefen, Bucher Siefen und Bochensiefen, allesamt Zuflüsse des Purder Bachs, der in die Große Dhünntalsperre mündet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1483 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt und zwar "Spendenliste für den Marienaltar der Hückeswagener Kirche." Die Schreibweise der Erstnennung war zom Boichen.

Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen. 1815/16 lebten 28 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Bochen der Großen Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit drei Wohnhäuser und sieben landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 19 Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.[1]

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden für 1885 vier Wohnhäuser mit 32 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.[2] 1895 besitzt der Ort vier Wohnhäuser mit 22 Einwohnern, 1905 drei Wohnhäuser und 22 Einwohner.[3][4]

Wander- und Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Wanderwege führen durch den Ort:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 11.
  2. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.