Sundern (Bochum)

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Bekannt für Sundern: Die Sternwarte Bochum

Sundern ist ein Ortsteil der Stadt Bochum, Ruhrgebiet, und liegt im Südwesten der Stadt südlich des Weitmarer Holzes, angrenzend an den Ortsteil Weitmar-Mark und den Stadtteil Stiepel.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis in die späten 1930er Jahre fanden auf der Freilichtbühne Sundern am Wienkopp jährlich große Freilufttheaterspiele statt. Die Bühne besaß 2048 Plätze.[2]

Während des Zweiten Weltkriegs suchten die die Einwohner bei Luftangriffen im Luftschutzstollen am Wienkopp Schutz, nahe der früheren Freilichtbühne. Am 14. März 1945 schlugen zwei Bomben ein, die eine vor den Eingang, die andere in den Stollen. Von 150 Menschen starben 58 (darunter mindestens 12 Kinder), 20 wurden verwundet.[3]

Bekannt wurde Sundern vor allem durch die Institut für Umwelt- und Zukunftsforschung/Sternwarte Bochum, welches 1957 als erstes Institut in Westeuropa die Signale des russischen Satelliten „Sputnik“ empfing und Bochum damit zum „Weltraumnachrichtenplatz Europas“ machte.[4]

Infrastrukturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sundern ist durch die Buslinie 353 der Bogestra mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen. Die Linie verkehrt Werktags tagsüber im 20-Minuten-Takt und hält in Sundern an den Haltestellen: Breukerholz, Sternwarte Bochum und Bochum Sundern.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Google Maps (online)
  2. Die Freilichtbühne Sundern „Am Wienkopp“
  3. WAZ, 2015
  4. Sternwarte Bochum

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 51° 26′ N, 7° 12′ O