Bodensee-Gymnasium Lindau

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Bodensee-Gymnasium Lindau
Bodensee-Gymnasium Lindau.jpg
Schulform Gymnasium
Gründung 1528
Adresse

Reutiner Straße 14
88131 Lindau

Ort Lindau
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 47° 33′ 31,8″ N, 9° 41′ 45,9″ OKoordinaten: 47° 33′ 31,8″ N, 9° 41′ 45,9″ O
Schüler 841
Leitung Edward König
Website www.bodensee-gymnasium.de

Das Bodensee-Gymnasium Lindau ist eines der zwei Gymnasien der Stadt Lindau am Bodensee.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gymnasium ging in seinen Ursprüngen aus einer Lateinschule hervor, die 1528 gegründet wurde. Der erste Leiter dieser Schule war Caspar Heldelin. Neben Latein wurden Griechisch, Hebräisch, Philosophie und Rhetorik unterrichtet. 1641 übersiedelte die Lateinschule in das Barfüßerkloster auf der Insel Lindau (das heutige Stadttheater).

1859 kam es zur Gründung einer dreiklassigen Handels- und Gewerbeschule, die 1877 in eine sechsklassige Realschule umgewandelt wurde. Die ältere Lateinschule wurde 1917 als humanistischer Zweig angegliedert. 1938 entstand aus diesem heterogenen Gebilde eine achtklassige „Deutsche Oberschule“, an der 1939 die ersten Reifeprüfungen abgelegt wurden.

1945 kam es im Zuge der demokratischen Neustrukturierung und -Gliederung von Schulen zu einer Neueröffnung als Oberrealschule mit Gymnasium. 1959/60 erfolgte die Errichtung eines neuen Schulgebäudes an der Reutiner Straße mit Umbauten und Erweiterungen bis in die neueste Zeit. Seit 1965 trägt diese Schule in Aeschach den Namen „Bodensee-Gymnasium“ (BOGY).

Am 31. Juli 2014 trat der bisherige Schulleiter Franz Breitwieser in den Ruhestand.

Unterrichtsformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden am Gymnasium drei Ausbildungsrichtungen angeboten:

  • Wirtschaftswissenschaftlich-Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften (WSG-W)
  • Sprachliches Gymnasium (Italienisch) (SG)
  • Naturwissenschaftlich-Technisches Gymnasium (NTG)

Bekannte Lehrer und Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüler
Lehrer

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag zu Wentzlaff-Eggebert, Friedrich-Wilhelm. In: „Internationales Germanistenlexikon 1800 - 1950“, Band 3 (R - Z), de Gruyter, Berlin 2003, S. 2015–2016. ISBN 3-11-015485-4.
    Literatur von und über Friedrich-Wilhelm Wentzlaff-Eggebert im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.