Bodo Primus

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Bodo Primus (* 30. November 1938 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher und literarischer Rezitator.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodo Primus, geboren in Berlin, wuchs bedingt durch die Kriegsereignisse in verschiedenen Regionen Deutschlands auf. Er besuchte ein humanistisches Gymnasium in Recklinghausen und studierte Schauspiel an der Folkwanghochschule in Essen. Feste Engagements folgten in Münster, Essen, Krefeld, Gelsenkirchen, am Düsseldorfer Schauspielhaus unter Karl-Heinz Stroux und an den Städtischen Bühnen Köln.

Seit 1962 kamen Hörfunk- und Fernsehtätigkeit hinzu: Hörspiel, Rezitation, Feature, Literatur, Liveauftritte, Fernsehspiele und Dokumentationen sowie Aufgaben als Synchronsprecher für Spielfilme. Seit 1970 arbeitet Bodo Primus als freier Schauspieler. Von 2004 bis 2008 nahm er einen Lehrauftrag an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf als Dozent im Fach "Sprecherziehung und Rollengestaltung" wahr.

Seine vermutlich bekannteste Hörspielrolle ist der Detektiv Jonas in der Hörspielreihe Der letzte Detektiv des Bayerischen Rundfunks, die mit Joachim Wichmann und Peer Augustinski als Taschencomputer Sam in 42 Folgen Kultstatus erlangt hat. Weitere Produktionen waren Wir sind noch einmal davongekommen (Thornton Wilder, Hörspiel), Die ehrbare Dirne von Jean Paul Sartre (Hörspiel), Die Fliegen (Hörspiel), Der kalte Krieg (Fernsehdokumentation), Der amerikanische Bürgerkrieg (The Civil War, Fernsehdokumentation), Der verlorene Brief (Fernsehspiel), Dubrowski von Alexander Puschkin (Titelrolle im 5-teiligen Fernsehfilm, WDR 1968), Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist (Fernsehspiel), Blutoper von Christine Lehmann (Radio-Tatort, SWR 2011) u.v.a.

Des Weiteren war Bodo Primus an zahlreichen Hörbuchprojekten beteiligt. Häufig ist seine Stimme in Hörfunk und Fernsehen des WDR zu hören.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dokomentationen (als Sprecher):

  • 1989: Ein deutsches Schicksal: Kurt Gustav Wilckens - Vom Friedensengel zum Todesengel
  • 2001: Tintin, le voyageur du siècle
  • 2002: Die Monsterinsel

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]