Bodo Wolf (Synchronsprecher)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Bodo Wolf (* 18. August 1944 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Hörbuchsprecher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodo Wolf absolvierte ein Studium an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin. Er wurde unter anderem im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, im Grenzlandtheater Aachen und im Staatstheater Dresden beschäftigt. Er spielte in verschiedenen DEFA-Spielfilmen und Serien mit wie Schneeweißchen und Rosenrot, Der Prinz hinter den sieben Meeren und Zar Peter I.

Ein breites Publikum kennt Wolf aus Fernsehproduktionen wie zum Beispiel als Gastdarsteller in Serien wie Liebling Kreuzberg (als Staatsanwalt Fricke), Peter Strohm, Unser Lehrer Doktor Specht, Flughafen Airport und Im Namen des Gesetzes.

Von 1988 bis 1990 war er der Darsteller des Jedermanns bei den Berliner Jedermann-Festspielen.

Seine Schwester ist die Schauspielerin Birgit Edenharter, die sowohl auf der Theaterbühne steht als auch Synchronarbeiten macht.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darüber hinaus ist Wolf umfangreich als Synchronsprecher tätig und leiht seine Stimme zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen. Bekannt wurde er unter anderem als deutsche Stimme von René Auberjonois als Formwandler Odo in der Serie Star Trek: Deep Space Nine, von Paul Guilfoyle in CSI: Den Tätern auf der Spur und von Tony Shalhoub als Adrian Monk in der gleichnamigen Fernsehserie. So sprach er Bill Nighy als Slartibartfaß in Per Anhalter durch die Galaxis, Tobin Bell als Jigsaw in Saw, Bryan Cranston in Malcolm mittendrin, James Caan in Las Vegas, Derek Jacobi in Gladiator oder auch Krister Henriksson in den Wallander-Filmen nach Henning Mankell. Wolf synchronisiert auch in einigen Serien, zum Beispiel Anthony John Denison aus The Closer.

Einem jüngeren Publikum ist er unter anderem in Kinder- und Zeichentrickserien bekannt, zum Beispiel als Vater von Kim Possible, als Geier Vultur in Tabaluga oder als Jerry in Totally Spies. Außerdem war er ab Nachts im Museum die letzte Feststimme von Robin Williams; Peer Augustinski synchronisierte Williams von 1986 bis 2004 in jedem Film - nachdem Augustinski einen Schlaganfall erlitt, konnte dieser genesungsbedingt nicht als Synchronsprecher tätig sein. Wolf spricht auch den alten Lehrer Oxford in Die Schule der kleinen Vampire, David Herman in Ey Mann, wo is’ mein Auto? oder George Hardy in Goblin 2.

Im Animationsfilm Könige der Wellen sprach er Reggie Bellafonte.

Hörspiele und Hörbücher (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Computerspiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]