Body positivity

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fernando Botero: Naked Lady. Botero ist für seine Darstellung rundlicher Formen bekannt.

Die Bewegung Body Positivity versucht die Menschen davon zu überzeugen, dass ihr Körper schön ist, auch wenn er nicht dem von der Gesellschaft diktierten Schönheitsideal entspricht. Das Körperbild, das Gesellschaft und Modewelt vermitteln, stimmt oftmals nicht mit der Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers überein. Die meisten Menschen sehen nicht so aus wie im Modekatalog.

Die Bewegung setzt sich dafür ein, jeden Körper zu akzeptieren, unabhängig von seinem Aussehen. Dadurch sollen sich die Ansichten zu Produkten und Dienstleistungen wie etwa von Fitnessstudios und „Health Clubs“ ändern, wie Alan Smithee in einer Studie analysierte.[1]

Die Anhänger von Body Positivity halten die Körpergröße nur für einen von vielen Gesichtspunkten, nach denen Menschen von anderen beurteilt werden; aus diesem Grunde sei die Zusammenarbeit mit anderen Bewegungen wichtig, die sich für Rassengleichheit, Gender Equality und den Einbezug von Transgender-, Queer- und Behindertenorganisationen einsetzen.[2]

Ziele der Bewegung sind das Bekämpfen unrealistischer Schönheitsideale, die Stärkung des Selbstwertgefühls des Einzelnen und des Vertrauens in andere Menschen.[3][4] Die Bewegung weist ebenfalls darauf hin, dass Schönheitsideale Konstrukte der Gesellschaft sind und dass diese Ideale das eigene Selbstwertgefühl nicht beeinflussen sollten.[5] Die Grundidee der Bewegung ist, dass sich Personen in ihrem Körper wohlfühlen und ihre körperlichen Eigenheiten akzeptieren sollten.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alan Smithee: How will body image trends influence the fitness market in Spain by 2035. Juni 2019.
  2. Lux Alptraum: A Short History of ‘Body Positivity’ (en-US) Abgerufen am 23. Februar 2019.
  3. Jessica Cwynar-Horta: Documenting Femininity: Body Positivity and Female Empowerment on Instagram. August 2016. Abgerufen am 3. März 2019.
  4. a b Jessica Cwynar-Horta: The Commodification of the Body Positive Movement on Instagram. In: Stream: Inspiring Critical Thought. 8, Nr. 2, 31. Dezember 2016, ISSN 1916-5897, S. 36–56.
  5. Alysse Dalessandro: 15 Influencers Define Body Positivity (en).