Bogdanowitsch (Stadt)

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Stadt
Bogdanowitsch
Богданович
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Swerdlowsk
Stadtkreis Bogdanowitsch
Oberhaupt des Stadtkreises Wladimir Alexandrowitsch Moskwin
Gegründet 1885
Stadt seit 1947
Fläche 23 km²
Bevölkerung 30.670 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 1333 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 160 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34376
Postleitzahl 623530–623537
Kfz-Kennzeichen 66, 96, 196
OKATO 65 416
Website gobogdanovich.ru
Geographische Lage
Koordinaten 56° 47′ N, 62° 3′ OKoordinaten: 56° 47′ 0″ N, 62° 3′ 0″ O
Bogdanowitsch (Stadt) (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Bogdanowitsch (Stadt) (Oblast Swerdlowsk)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Swerdlowsk
Liste der Städte in Russland

Bogdanowitsch (russisch Богдано́вич) ist eine Stadt in der Oblast Swerdlowsk (Russland) mit 30.670 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Westen des Westsibirischen Tieflandes, etwa 100 km östlich der Oblasthauptstadt Jekaterinburg an der Kunara, einem rechten Nebenfluss der Pyschma im Flusssystem des Ob.

Bogdanowitsch ist Zentrum eines gleichnamigen Stadtkreises (bis 2006 Rajon), der innerhalb der Oblast zum Südlichen Verwaltungsbezirk (Южный управленческий округ/Juschny uprawlentscheski okrug) gehört.

Bogdanowitsch liegt an der 1885 eröffneten Eisenbahnstrecke Jekaterinburg – Tjumen (die mit der Weiterführung von Tjumen nach Omsk 1913 zu einem Teilstück der nördlichen Route der Transsibirischen Eisenbahn wurde), an der ebenfalls 1885 eröffneten Zweigstrecke nach Kamensk-Uralski sowie an der 1918 eröffneten Strecke nach Alapajewsk (– Serow).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bogdanowitsch entstand 1883–1885 als Stationssiedlung beim Bau der Eisenbahnstrecke Jekaterinburg – Tjumen und wurde nach dem russischen General Jewgeni Bogdanowitsch, einem Fürsprecher der Errichtung der Transsibirischen Eisenbahn, benannt. 1947 erhielt der Ort Stadtrecht.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 8.129
1959 19.147
1970 23.648
1979 30.849
1989 35.983
2002 32.856
2010 30.670

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtzentrum ist als architektonisches Ensemble aus den Gründungsjahren erhalten.

Seit 1977 gibt es ein Heimatmuseum und seit 1994 ein Stepan-Schtschipatschow-Literaturmuseum (der Dichter wurde in der Nähe geboren).

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt gibt es Werke für Feuerfestmaterialien, Eisenbahnschwellen, Porzellan und Futtermittel sowie Lebensmittelindustrie.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bogdanowitsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien