Boitzenburger Land

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Wappen Deutschlandkarte
Boitzenburger Land
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Boitzenburger Land hervorgehoben

Koordinaten: 53° 16′ N, 13° 35′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Höhe: 90 m ü. NHN
Fläche: 217,37 km2
Einwohner: 3112 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17268
Vorwahlen: 039884, 039885, 039889
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 069
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Templiner Straße 17
17268 Boitzenburger Land
Website: www.gemeinde-boitzenburger-land.de
Bürgermeister: Frank Zimmermann (parteilos)
Lage der Gemeinde Boitzenburger Land im Landkreis Uckermark
AngermündeBoitzenburger LandBrüssowCarmzow-WallmowCasekowFlieth-StegelitzGartz (Oder)GerswaldeGöritzGramzowGrünowHohenselchow-Groß PinnowLychenMescherinMilmersdorfMittenwaldeNordwestuckermarkOberuckerseePinnowPrenzlauRandowtalSchenkenbergSchönfeldSchwedt/OderTantowTemmen-RingenwaldeTemplinUckerfeldeUckerlandZichowBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Boitzenburger Land ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Uckermark im Land Brandenburg (Deutschland). Sie gehört zu den 100 flächengrößten Gemeinden Deutschlands.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das im Nordosten Brandenburgs gelegene Gemeindegebiet umfasst die eiszeitlich geprägte Hügel- und Seenlandschaft der westlichen Uckermark. Große Teile der Gemeinde Boitzenburger Land liegen im Naturpark Uckermärkische Seen. Von den Uckermärkischen Seen seien die fünf größten innerhalb des Gemeindegebietes genannt: Kuhzer See, Trebbowsee, Haussee, Großer Küstriner See und Krewitzsee. Die Gemeinde ist im Nordosten (Zerweliner Heide) und im Südwesten (Große Warthesche Heide) von ausgedehnten, zusammenhängenden Waldgebieten umgeben. Im Nordwesten grenzt der mecklenburgische Landkreis Mecklenburgische Seenplatte an die Gemeinde Boitzenburger Land. Nachbargemeinden im Landkreis Uckermark sind die Nordwestuckermark, Gerswalde, Mittenwalde (Uckermark), Templin und Lychen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Häuser am Schloss

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile[2]

sowie die Wohnplätze

  • Aalkasten
  • Am Schlangenbruch
  • Boisterfelde
  • Bröddin
  • Brüsenwalde
  • Bungalowsiedlung am Carwitzer See
  • Charlottenthal
  • Collinshof
  • Düster Möll
  • Egarsee
  • Eichenhof
  • Falkenhain
  • Fischerhaus
  • Fürstenau
  • Garliep-Hof
  • Götzkendorf
  • Hoppenhuus
  • Karolinenhof
  • Krewitz
  • Krumme Hecken
  • Kuhz
  • Lehmannshof
  • Lichtenhain
  • Lindensee
  • Luisenfelde
  • Mahlendorf
  • Mathildenhof
  • Mellenau

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte am 20. Juli 1992 (und am 27. Juli 1992) seine Zustimmung der Bildung des Amtes Boitzenburg/Uckermark.[3][4][Anmerkung 1] Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 1. August 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Boitzenburg und bestand zunächst aus zehn Gemeinden im damaligen Kreis Templin:

  1. Berkholz
  2. Boitzenburg
  3. Buchenhain
  4. Funkenhagen
  5. Hardenbeck
  6. Haßleben
  7. Jacobshagen
  8. Klaushagen
  9. Warthe
  10. Wichmannsdorf

Am 27. Dezember 2001 genehmigte das Ministerium des Innern den Zusammenschluss der Gemeinden Berkholz, Boitzenburg, Buchenhain, Funkenhagen, Hardenbeck, Haßleben, Klaushagen, Jakobshagen, Warthe und Wichmannsdorf zur neuen Gemeinde Boitzenburger Land zum 31. Dezember 2001.[5] Das Amt Boitzenburg (Uckermark) wurde zum selben Zeitpunkt aufgelöst.

Die heutigen Ortsteile der Gemeinde gehörten 1817–1952 zum Landkreis Templin (bis 1947 in der preußischen Provinz Brandenburg, 1947–1952 im Land Brandenburg). 1952–1993 waren die Orte Teil des Kreises Templin (bis 1990 im DDR-Bezirk Neubrandenburg, 1990–1993 wieder im Land Brandenburg). Seit der Kreisreform in Brandenburg im Jahr 1993 gehören sie zum Landkreis Uckermark.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Boitzenburger Land[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2001 4 553
2002 4 343
2003 4 270
2004 4 204
Jahr Einwohner
2005 4 119
2006 4 032
2007 3 939
2008 3 853
2009 3 732
Jahr Einwohner
2010 3 668
2011 3 392
2012 3 360
2013 3 319
2014 3 257
Jahr Einwohner
2015 3 213
2016 3 169
2017 3 151
2018 3 102
2019 3 089
Jahr Einwohner
2020 3 112

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[6][7]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Ortsteil Boitzenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 948
1890 888
1910 786
1925 877
1933 725
1939 783
1946 1 094
1950 1 062
Jahr Einwohner
1964 1 017
1971 932
1981 1 303
1985 1 511
1989 1 531
1990 1 540
1991 1 451
1992 1 540
Jahr Einwohner
1993 1 636
1994 1 526
1995 1 536
1996 1 518
1997 1 501
1998 1 512
1999 1 469
2000 1 411

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2019
Wahlbeteiligung: 57,6 %
 %
40
30
20
10
0
38,0 %
27,2 %
19,6 %
12,5 %
2,7 %
FW BLa
Gärtner
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Freie Wählervereinigung Boitzenburger Land

Die Gemeindevertretung von Boitzenburger Land besteht aus 16 Gemeindevertretern und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[9]

Partei / Wählergruppe Sitze
Freie Wählervereinigung Boitzenburger Land 6
CDU 4
Die Linke 3
Bündnis 90/Die Grünen 2
Einzelbewerber Mathias Gärtner 1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003–2016: Bernhardt Rengert (parteilos)[10]
  • seit 2016: Frank Zimmermann (parteilos)

Bernhardt Rengert wurde in der Stichwahl am 20. Juni 2010 mit 58,2 % der gültigen Stimmen erneut zum Bürgermeister gewählt. Er ist seit dem 30. Juni 2016 im Ruhestand.[11]

Sein Nachfolger Frank Zimmermann wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 4. Dezember 2016 mit 71,6 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von acht Jahren[12] gewählt.[13]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 30. Oktober 2007 genehmigt.

Blasonierung: „Geviert und geteilt durch eine silberne Leiste; Feld 1: in Blau ein silberner Renaissanceschlossgiebel mit zwei offenen Fenstern und einem Vierpass darüber, Feld 2 und 3: in Rot zwei silberne Balken, Feld 4: in Blau ein offenes silbernes Spitzbogenfenster.“[14]

Feld 2 und 3 sind aus dem Wappen der im Boitzenburger Land langjährig herrschenden Adelsfamilie von Arnim entlehnt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marstall
Gärtnerhaus
Kirche St. Marien auf dem Berge, im Vordergrund Fischteiche
Klosterruine
Klosterruine
Klosterruine
Wassermühle
Fasanenbrücke zwischen Schumellensee und Küchenteich

In der Liste der Baudenkmale in Boitzenburger Land stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale. Auch einige Bodendenkmale sind in der Gemeinde zu finden, welche in der Liste der Bodendenkmale in Boitzenburger Land eingetragen sind.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen und Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klostermühle Boitzenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Klostermühle Boitzenburg ist eine historische Wassermühle, die als Museum fungiert. Die Mühle ist an einem Bach gelegen, der an der Klosterruine vorbei durch den Tiergarten in Richtung Prenzlau und von dort zur Ostsee fließt.

Erstmals wurde die Mühle im Jahre 1271 erwähnt, als die Markgrafen Johann II., Otto IV. und Conrad mit ihrer Stiftung für die Erstausstattung des Klosters sorgten. Als das Kloster in der Reformation aufgelöst wurde, ging bald darauf der klösterliche Besitz und mit ihm auch die Boitzenburger Wassermühle in das Eigentum der Familie von Arnim über. Von Zerstörungen blieb die Mühle in den anhaltenden Wirren des Mittelalters zwar nicht verschont, doch in seiner heutigen Gestalt besteht das Mühlengebäude inzwischen schon etwa seit 1752. In der Folgezeit gab es zahlreiche Veränderungen und Modernisierungen im Innern. So war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch bereits möglich, dass die Mühlenturbine in ganz Boitzenburg für elektrisches Licht sorgte. Nach 1945 wurde die Mühle verstaatlicht. Bis 1959 wurde noch Mehl gemahlen und die LPG Tierproduktion ließ in ihr noch bis 1978 Mischfutter herstellen. Der letzte Müller der Mühle, Willi Witte, sorgte für den Erhalt dieser Mühlentechnik.

Der heute im kommunalen Eigentum stehende Mühlenkomplex ist seit 1979 der Öffentlichkeit als Museum zugänglich. Der Museumsmüller und seine Gesellen bieten Führungen an, bei denen das Mahlwerk in Gang gesetzt, die Bäckerei im Keller, die Müllerwohnung, die historische Stellmacherei und die Schmiede besucht und erklärt werden.[15]

Sammlung Schloss Boitzenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfingsten 2008 wurde im historischen Kellergewölbe unter der einstigen Bibliothek des Schlosses Boitzenburg eine Dauerausstellung mit dem Namen Sammlung Schloß Boitzenburg eröffnet. Die hier gezeigten Exponate verdeutlichen einerseits einen Teil der historischen Baubefunde aus der mehrjährigen Sanierungsphase, die das heute als Kinder- und Jugendhotel geführte Schloss von 1999 bis 2003 durchlaufen hat. Andererseits wird auch der Versuch unternommen, dem Besucher die mehr als 400-jährige Bau-, Besitz- und Nutzungsgeschichte des Schlosses als eines der größten märkischen Adelsschlösser nahezubringen. An Wochenenden und Feiertagen werden Führungen durch das Schloss angeboten, welche mit einem Rundblick von der Plattform des Seigerturmes abschließen.[16]

Heimatstube und Galerie Klaushagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Klaushagen befindet sich eine Heimatstube und Galerie, die im denkmalgeschützten Gemeindehaus in der Dorfmitte untergebracht ist. In ihren Räumlichkeiten werden bäuerliches Wohnen und ländlicher Hausrat präsentiert. Von 1867 bis 1963 diente das Gebäude den Klaushagenern als Dorfschule und wird deshalb häufig noch heute Alte Schule genannt. In der Heimatstube befindet sich auch eine inhaltsreiche Chronik, die Aufschluss über mehr als 730 Jahre Geschichte des Dorfes, des benachbarten Ortes Lichtenhain und des Wohnplatzes Suhrhof gibt. Im großen, ehemaligen Klassenraum der Alten Schule finden in unregelmäßigen Abständen auch Personalausstellungen von Künstlern aus der Region statt. Frei zugänglich ist eine kleine Ausstellung mit landwirtschaftlichen Geräten vor und im Nebengebäude des Gemeindehauses.[17]

Heimatstube Warthe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Warther Heimatstube.

Die Warther Heimatstube befindet sich in der ehemaligen Schmiede auf dem zentralen Dorfanger des lang gezogenen Straßendorfes. Von 1885 bis 1960 wurde die Dorfschmiede von den Schmiedemeistern Schmöker (Vater und Sohn) betrieben, ehe sie 1960 von der LPG übernommen, elf Jahre später geschlossen und bis zur Schließung der Dorfschule in Warthe 1998 als zusätzlicher Unterrichtsraum genutzt wurde.

Anlässlich der 700-Jahr-Feier des Ortes im Jahre 1995 wurde die Heimatstube eingeweiht. Neben musealen Exponaten beherbergt die einstige Schmiede auch eine kleine Bibliothek. Zu sehen sind Zeugnisse des dörflichen Lebens und Erinnerungsstücke an die Bahnstrecke Templin-Fährkrug-Fürstenwerder, die auch Warthe kreuzte. Erst 1910 bis 1912 gebaut, wurde diese Bahnlinie nur von 1913 bis 1945 für den Personen- und Güterverkehr genutzt. Schon im Juni 1945 begann die vollständige Demontage der Gleise als Reparationsleistung für die Sowjetunion.[18]

Kunsthandwerkerhof Thomsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Thomsdorf befindet sich ein Areal mit Keramik- und Filzwerkstatt und einem Steinbackofen. In der Keramikwerkstatt ist neben dem Zuschauen bei der Töpferarbeit auch die eigene Anfertigung von Keramikarbeiten möglich. Gleiches gilt für die Filzwerkstatt. Im Steinofen werden Pizza und Brot gebacken. Daran angeschlossen ist das Hof-Café Klönstuw. Daneben befinden sich Ausstellungsräumlichkeiten auf dem Areal, bei dem verschiedene Künstler ihre Werke aus Holz, Keramik, Malerei, Wolle, Fotografie etc. vorstellen.[19]

Museumsschule Hardenbeck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Hardenbecker Museumsschule sind neben der Lehrerstube eines Dorfschullehrers und einem Raum für Sonderausstellungen und Vorträge zwei historische Klassenräume zu sehen. Über 100 Jahre Dorfschulgeschichte werden hier versucht wieder lebendig zu machen. Ein Raum zeigt das komplette Inventar eines kaiserzeitlichen Klassenzimmers von der Schiefertafel mit Griffel und Schwamm bis zum Rohrstock des Lehrers. Ein zweiter Raum zeigt eine Dorfschulklasse aus einer Zeit 70 Jahre später. Die Museumsschule verfügt über einen umfangreichen Fundus zur Schul- und Regionalgeschichte Hardenbecks und der Uckermark. Im Bestand befindet sich eine Lehrbuch- und eine vollständige Fibelsammlung.[20][21]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde sind viele kleine und mittelständische Betriebe ansässig. Die Uckermark-Fisch GmbH hat ihren Sitz in Boitzenburg sowie Filialen in Lychen und Templin, im Ortsteil Lichtenhain befindet sich das Haus Lichtenhain mit einem Vertrieb von Apfelprodukten (Inhaberin Daisy von Arnim).

Des Weiteren gibt es mehrere gastronomische Betriebe, so im Ortsteil Boitzenburg Restaurant Schloss Boitzenburg, Zur Klostermühle, Zum grünen Baum. Weitere Gaststätten gibt es in den Ortsteilen Berkholz, Buchenhain, Hardenbeck, Haßleben, Thomsdorf, Wichmannsdorf und Warthe.[22]

In der wald- und seenreichen Ferienregion bestehen weitere Entwicklungspotentiale im Tourismussektor. So stehen z. B. viele Ferienwohnungen in der Gemeinde zur Verfügung.[23]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 109 zwischen Templin und Prenzlau durchquert den Ortsteil Haßleben. Die Landesstraße L 15 zwischen Lychen und Gollmitz durchquert das Gemeindegebiet in West-Ost-Richtung, die L 24 verbindet Boitzenburg mit der Autobahnanschlussstelle Pfingstberg an der A 11 Berlin–Stettin. Templin ist über die L 217 erreichbar.

Die Bahnstrecke Templin-Fährkrug–Fürstenwerder mit den Haltepunkten Warthe, Hardenbeck und Krewitz wurde 1945 als Reparationsleistung an die Sowjetunion abgebaut. Die Bahnstrecke Löwenberg–Prenzlau mit dem Bahnhof Haßleben ist im Jahr 2000 stillgelegt worden.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Boitzenburger Land verfügt über Kindertagesstätten in Boitzenburg, Haßleben, Hardenbeck und Wichmannsdorf.[24] Die einzige Schule der Gemeinde, die Puschkin-Grundschule, befindet sich im Ortsteil Boitzenburg. Weiterführende Schulen gibt es sowohl in Templin als auch in Prenzlau, beide rund 20 km vom Ortsteil Boitzenburg entfernt.[25]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Boitzenburg gibt es eine vielfältige Vereinslandschaft:[26]

  • Anglerverein
  • Arbeitsgemeinschaft Schiffsmodellbau
  • Förderverein Schule Boitzenburg
  • Förderverein Kirche „St. Marien auf dem Berge“
  • Gartenverein
  • Heimatbund
  • Karnevalsverein
  • Keramikzirkel
  • Schützenverein

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Benedykt Zientara: Die Agrarkrise in der Uckermark im 14. Jahrhundert. In: Feudalstruktur, Lehnbürgertum und Fernhandel im spätmittelalterlichen Brandenburg. Einleitung von Eckhard Müller-Mertens (= Hansischer Geschichtsverein [Hrsg.]: Abhandlungen zur Handels- und Sozialgeschichte. Band VII). Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1967, DNB 456539689, S. 221–396 (polnisch: Kryzys agrarny w Marchii Wkrzańskiej w XIV wieku. Z badań nad strukturą rolnictwa krajow nadbałtyckich. Warszawa 1961. Übersetzt von Berthold Puchert).
  • Hartmut Harnisch: Die Herrschaft Boitzenburg. Untersuchungen zur Entwicklung der sozialökonomischen Struktur ländlicher Gebiete in der Mark Brandenburg vom 14. bis zum 19. Jahrhundert. Mit 3 Karten im Anhang (= Friedrich Beck [Hrsg.]: Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam. Band 6). Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1968, DNB 456913947. (Open Access)
  • Werner Lippert: Geschichte der 110 Bauerndörfer in der nördlichen Uckermark. Ein Beitrag zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Mark Brandenburg. Hrsg.: Gerd Heinrich. Böhlau Verlag, Köln 1968, DNB 457441283.
  • Lieselott Enders (Bearbeitung): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Uckermark. Mit einer Übersichtskarte im Anhang (= Friedrich Beck [Hrsg.]: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil VIII; Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam. Band 21). Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2 (2-bändiger Nachdruck von 2012, im Open Access verfügbar, doi:10.35998/9783830543060)
  • Winfried Schich, Dirk Schumann, Blandine Wittkopp: Brandenburgisches Klosterbuch. Band I. In: Heinz-Dieter Heimann, Klaus Neitmann, Winfried Schich und Weitere (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. 2 Bände (= Klaus Neitmann im Auftrag Brandenburgische Historische Kommission und in Verbindung Brandenburgisches Landeshauptarchiv [Hrsg.]: Brandenburgische Historische Studien. Band 14). 2. Auflage. Be.Bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-937233-26-0, Boitzenburg. Zisterzienserinnen, S. 212–223.
  • Lieselott Enders: Die Uckermark. Geschichte einer kurmärkischen Landschaft vom 12. bis zum 18. Jahrhundert (= Klaus Neitmann [Hrsg.]: Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Band 28). 2., unveränderte Auflage. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1490-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Boitzenburger Land – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2020 (PDF-Datei; 950 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Boitzenburger Land
  3. Bildung der Ämter Boitzenburg/Uckermark, Bad Wilsnack/Weisen, Gerswalde und Pritzwalk-Land. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 27. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 58, 12. August 1992, S. 1018/9.
  4. Bildung des Amtes Boitzenburg/Uckermark. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 20. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 62, 25. August 1992, S. 1054.
  5. Bildung einer neuen Gemeinde Boitzenburger Land Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 11. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2002, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S. 894 PDF
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark. S. 14–17
  9. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  10. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 34
  11. Bürgermeister ab sofort in Ruhestand versetzt. In: Nordkurier, 30. Juni 2016
  12. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74
  13. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 4. Dezember 2016
  14. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  15. Klostermühle Boitzenburg. Abgerufen am 27. August 2013.
  16. Sammlung Schloss Boitzenburg. Abgerufen am 27. August 2013.
  17. Heimatstube und Galerie Klaushagen. Abgerufen am 27. August 2013.
  18. Heimatstube Warthe. Abgerufen am 27. August 2013.
  19. Kunsthandwerkerhof Thomsdorf. Abgerufen am 27. August 2013.
  20. Museumsschule Hardenbeck. Abgerufen am 27. August 2013.
  21. Gemeinde Boitzenburger Land – Museen. Abgerufen am 27. August 2013.
  22. Gemeinde Boitzenburger Land – Gastronomieführer. Abgerufen am 27. August 2013.
  23. Gemeinde Boitzenburger Land – Gastgeberverzeichnis. Abgerufen am 27. August 2013.
  24. Gemeinde Boitzenburger Land – Kitas. Abgerufen am 27. August 2013.
  25. Gemeinde Boitzenburger Land – Schulverzeichnis. Abgerufen am 27. August 2013.
  26. Gemeinde Boitzenburger Land – Vereinsverzeichnis. Abgerufen am 27. August 2013.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Genehmigung zur Bildung des Amtes wurde (wohl versehentlich) zweimal erteilt. In beiden Veröffentlichungen heißt das Amt Amt Boitzenburg/Uckermark. Später setzte sich die Schreibweise Boitzenburg (Uckermark) durch.