Bommi Baumann

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Michael Baumann ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum Mönch des 15. Jh. siehe Michael Baumann (Mönch).

Michael „Bommi“ Baumann (* 25. August 1947 in Berlin-Lichtenberg[1]; † 19. Juli 2016 in Berlin-Friedrichshain) war Mitbegründer der terroristischen Vereinigung[2] Bewegung 2. Juni. Er war eine der zentralen Figuren der zunehmend gewaltbereiten linksradikalen Szene West-Berlins, die sich am Ende der 1960er Jahre aus der 68er-Bewegung entwickelt hatte. Ende 1971 wurde sein Freund Georg von Rauch bei einem Feuergefecht von der Polizei erschossen. Im Februar 1972 starb erstmals ein Mensch durch eine von Baumann mitgebaute Bombe.[2] Daraufhin löste er sich von der Bewegung 2. Juni. Er wurde polizeilich gesucht und begann eine Flucht durch verschiedene Länder. 1974 rief er seine ehemaligen Kameraden aus dem Untergrund öffentlich zur Beendigung des bewaffneten Kampfes auf, da er diesen als Irrweg erkannt habe. In den 1980er Jahren wurde er gefasst und verbrachte wegen seiner früheren Verbrechen fünf Jahre im Gefängnis. Er lebte zuletzt in Berlin und betätigte sich als Publizist und Vortragender, vor allem zu den Themen Terrorismus und Drogen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Baumann wurde im Berliner Bezirk Lichtenberg geboren. Er war gelernter Betonbauer. Seinen Spitznamen erhielt er nach eigener Aussage schon als Schüler nach der Aquavitmarke Bommerlunder.[3]

Erste Untergrundaktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bommi Baumann bekam in den 1960er Jahren Kontakt zur West-Berliner Studentenbewegung und zur Kommune I. Durch verschiedene Erfahrungen mit Polizei, Medien und Behörden radikalisierte er sich zunehmend. Der Tod von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 prägte ihn nachhaltig. Danach begann er, Sachbeschädigung als Mittel in den politischen Kampf einzubeziehen. Als Arbeiter mit praktischer Berufserfahrung legte er, anders als viele intellektuelle Studenten im SDS, großen Wert auf die „direkte Aktion“ und den praktischen „Kampf in den Metropolen“ als flankierende Unterstützung für Guerilla- und Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt.

Nach Brandanschlägen gegen eine britische Fluggesellschaft, die Bundeswehr-Deserteure von West-Berlin in die Bundesrepublik Deutschland geflogen hatte, verbrachte Baumann vom Februar 1970 bis Sommer 1971 einige Monate im Gefängnis.

Tod von Rauchs und eines Unbeteiligten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Bewegung 2. Juni

Später schloss sich Baumann mit seinem Freund Georg von Rauch dem Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen an, der sich später mit anderen linksradikalen Gruppen und „Revoluzzern“ zur Terroristengruppe „Bewegung 2. Juni“ zusammenschloss, die Baumann mit anführte. Bei der „Umsetzung“ eines gestohlenen – und von der Polizei beobachteten – Fahrzeugs vom Berliner Winterfeldtplatz versuchte die Polizei, von Rauch festzunehmen. Dieser wurde dabei – neben Baumann stehend – erschossen. Wenige Monate später starb der als Hausmeister tätige Bootsbauer Erwin Beelitz durch eine von Baumann mitgebaute Bombe im Britischen Yachtclub in Berlin-Gatow. Diese beiden Ereignisse bewegten Baumann dazu, sich von der Stadtguerilla-Szene zu lösen. Doch er wurde als Mittäter polizeilich gesucht.

Lossagung vom Terror und Flucht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1972 begann seine Flucht durch verschiedene Länder, unter anderem Syrien, Iran, Afghanistan und Indien. In einem vielbeachteten Interview mit dem Titel „Freunde, schmeißt die Knarre weg“ erklärte er 1974 aus dem Untergrund im Magazin Der Spiegel, dass er Gewalt als Irrweg erkannt habe, und forderte seine ehemaligen Mitstreiter zur Aufgabe der Gewalt auf. Da er einige von ihnen für die Bewegung rekrutiert habe, zum Beispiel Verena Becker[4], sei er ihnen dies schuldig.[5]

Geistige Wurzeln: Tupamaros[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1975 veröffentlichte er (noch als steckbrieflich Gesuchter) ein seine Haltung verteidigendes Buch mit dem Titel Wie alles anfing. Darin ging er auf seine geistigen Väter ein, schilderte seine Entwicklung zum „Stadtguerillero“ nach dem Vorbild der Tupamaros in Uruguay und setzte sich kritisch mit dem bewaffneten Kampf auseinander. Diese Ausgabe im Münchner Trikont-Verlag wurde nach dem Erscheinen wegen vermuteten „Aufrufs zur Gewalt“ bei einer bundesweiten Durchsuchungsaktion am 24. November 1975 polizeilich beschlagnahmt. 1976 schlossen sich mehr als 300 teilweise prominente Linke, darunter Schriftsteller und Verleger, aus mehreren europäischen Ländern zusammen, die dies als Zensur kritisierten. Sie gaben eine unveränderte Neuausgabe heraus,[6] die ohne Probleme verkauft werden konnte.

Haft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 1981 verhaftete Scotland Yard Baumann in einem besetzten Haus im Londoner Stadtteil Hackney. Ein halbes Jahr später verurteilte das Landgericht Berlin ihn wegen zwei Banküberfällen und einem Bombenanschlag auf das Landeskriminalamt Berlin zu fünf Jahren und zwei Monaten Haft.[1]

Im Gefängnis schrieb er eine weitere autobiographische Schrift, die nach seiner Freilassung erschien.

Aussagen in Stasi-Haft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gauck-Behörde machte nach der Wiedervereinigung DDR-Dokumente zugänglich. Dabei wurde 1998 bekannt, dass die Stasi Baumann 1973 in Berlin verhaftet hatte und dass Baumann innerhalb von sechs Wochen in Verhören von insgesamt 114 Stunden sein Insiderwissen weitergegeben hatte. Es existieren 165 Seiten Vernehmungsprotokolle. Außerdem verfasste er auf Verlangen seiner Vernehmer in der Haft einen 125-seitigen handgeschriebenen Bericht über insgesamt 94 Personen des bewaffneten Kampfes in Westdeutschland. Darin berichtete er von Überfällen, Anschlägen, sexuellen Präferenzen und technischen Details (z. B. Waffenkaliber).[7] Dabei hatte er unter anderem den RAF-Mitgründer Andreas Baader als „Schaumschläger mit brutalem Verhalten gegenüber Gruppenmitgliedern“ und als „Spinner mit völlig infantilem Verhalten“ bezeichnet.[8] Nachdem dies bekannt geworden war, wurde Baumann mit Vorwürfen konfrontiert, er habe seine Genossen verraten. Der 1973 in Westdeutschland polizeilich gesuchte und von einer langen Haftstrafe bedrohte Baumann sagte dazu: „Die hätten mich sonst in den Westen abgeschoben oder einfach versauern lassen. Und gegen den Stasi-Knast waren die Gefängnisse, die ich aus West-Berlin kannte, reine Erholungsheime.“ Die Ex-RAF-Terroristin Astrid Proll äußerte, Baumanns Aussagen hätten niemandem geschadet. Andere Ehemalige äußerten sich kritischer mit dem Tenor, Baumann habe sich freikaufen wollen. Bei einzelnen Betroffenen entschuldigte Baumann sich später für seine Aussagen.[8]

Rausch und Terror[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Buch Rausch und Terror, seinem 2008 erschienenen „politischen Erlebnisbericht“, bekannte Baumann, von 1967 bis 1993 opiatabhängig gewesen zu sein. Der nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 von George W. Bush ausgerufene „Krieg gegen den Terror“ folge dem Ende der 1960er Jahre begonnenen „Krieg gegen die Drogen“ und schaffe „eine Gesellschaft der Angst“.

Spätere Ansichten zum linken Terrorismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baumann vertrat später bestimmte Thesen zu den Ursprüngen des deutschen Terrorismus der 1970er und 1980er Jahre. Dabei ging er vor allem von der bis heute ungeklärten Rolle des Verfassungsschutz-V-Manns Peter Urbach aus, der Ende der 1960er Jahre erwiesenermaßen als Agent provocateur zahlreiche Bomben und Waffen an die Studenten- und Anarchoszene in West-Berlin lieferte, darunter an Baumann selbst sowie an Gründungsmitglieder der Rote Armee Fraktion wie Horst Mahler und Andreas Baader. Baumann war der Ansicht, dass er und andere linke Untergrundkämpfer von der Bewegung 2. Juni und der RAF, obwohl damals vermeintlich selbständig und unabhängig agierend, unwissentlich „Marionetten ganz anderer Interessen“ in einer „übergeordneten Strategie“ gewesen seien.[9] Diese habe vor allem darin bestanden, die aufkommende 68er-Bewegung durch Förderung ihrer gewaltbereiten Elemente und der folgenden Kriminalisierung als gesellschaftlich verändernde, relevante Kraft zu diskreditieren – mit „Irren, die wahllos Bomben schmeißen“, hätte sich dann niemand mehr solidarisieren wollen. Gleichzeitig hätte der so geförderte Terrorismus den Anlass für den massiven Ausbau des Sicherheitsapparats der 1970er Jahre geboten, was den Einstieg in den Überwachungsstaat ermöglicht habe. Nach Baumanns Aussage gibt es mehrere deutsche Ex-Terroristen, die zu ähnlichen Schlussfolgerungen wie er gekommen seien. Da ähnliche Vorgänge für den gleichen Zeitraum in Italien ausführlich dokumentiert seien, könne man solche Überlegungen nicht einfach als „Verschwörungstheorie“ abtun:[9][10]

„Wir haben gedacht, wir handeln autonom. Der Gedanke ist unheimlich, dass man irgendwo auf dem Schachbrett hin- und hergeschoben worden ist, oder zwar über das Schachbrett rennen durfte, aber immer noch eine Figur war.“[11]

Baumann hatte schon 1975 in seinem Buch Wie alles anfing geschrieben, dass der Verfassungsschutz schon anlässlich des Nixon-Besuchs 1969 in West-Berlin den Haschrebellenüber Urbach die Bombe in die Hand gedrückt“ hätte. „Das haben wir in der Zeit gar nicht übersehen, da waren wir Handlanger einer ganz bestimmten Bullenstrategie“.[12] In seinen letzten Jahren äußerte er sich zur vermuteten Verstrickung von Geheimdiensten mit dem linken Terrorismus verstärkt in der Öffentlichkeit. Er gab mehrfach Interviews zu diesem Thema und behauptete dabei regelmäßig Parallelen zu der NATO/CIA-GeheimoperationGladio“ und der Strategie der Spannung.[13] Er nahm in diesem Zusammenhang auch zweimal als Referent an Veranstaltungen des Querfront-Magazins Compact des Journalisten Jürgen Elsässer teil.[14]

Der Politologe Wolfgang Kraushaar und der Historiker Gerd Koenen haben Baumanns These einer „Fremdsteuerung“ des linken Terrorismus explizit widersprochen, stellten jedoch beide fest, dass es über Urbach einen bis heute ungeklärten Einfluss des Staates in der Frühphase terroristischer Gruppen gab, der dringend aufgeklärt werden müsse.[15][16]

Die historische Aufarbeitung der linksradikalen Gewalt seit 1967 hat Baumann verschiedentlich unterstützt. So gab er nach eigener Auskunft dem Politologen Kraushaar 2002 den entscheidenden Hinweis, der diesem zur Aufklärung des Anschlagsversuchs auf das jüdische Gemeindehaus Berlin von 1969 verhalf.[17] Der seitdem maßgeblich von Kraushaar in mehreren Schriften und Vorträgen vertretenen These, die militante Linke sei in wesentlichen Teilen antisemitisch eingestellt gewesen, widersprach Baumann jedoch entschieden. Unter Hinweis unter anderem auf die einmütige Ablehnung, die der Anschlagsversuch damals innerhalb der Szene erfahren habe, und auf Kraushaars unbelegte Behauptung, die von Palästinensern 1972 in München verübte Geiselnahme der israelischen Olympia-Mannschaft sei von deutschen Linksradikalen erdacht worden, bezeichnete Baumann die pauschale These von judenfeindlichen Ressentiments der damaligen deutschen Militanten 2013 als „vollkommenen Schwachsinn“ – „Kraushaars Versuch, der Linken Antisemitismus nachzuweisen“, habe „ja etwas Zwanghaftes“.[17]

Rolle im Prozess gegen Verena Becker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baumann war ab dem Jahr 2010 Zeuge im Strafverfahren gegen Verena Becker wegen der Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback 1977. Dabei kam er während des Prozesses auch mit dem Nebenkläger Michael Buback in Kontakt, der durch sein Buch Der zweite Tod meines Vaters das Verfahren mit seinen veröffentlichten Nachforschungen erst angestoßen hatte.[18] Buback verdächtigt deutsche Geheimdienste, an der Ermordung seines Vaters, des damaligen Generalbundesanwalts Siegfried Buback im Jahr 1977 beteiligt gewesen oder darüber zumindest vorher informiert gewesen zu sein – und dass die Bundesanwaltschaft in Verbindung mit deutschen Geheimdiensten den wahren Mörder gedeckt haben könnte, wobei laut Buback sehr vieles auf Becker hindeute.[19][11] Baumann sagte in dem Prozess mehrfach aus, im Umfeld kam es im Rahmen eines Fernsehinterviews[20] auch zu längeren Gesprächen mit Buback, mit dem er in mehreren Aspekten bezüglich der Einschätzung des Falles übereinstimmt und mit dem er ein Interesse an der Aufklärung der damaligen Ereignisse teilt – laut Baumann seien „diese Geheimniskrämereien demokratiezersetzend“.[20]

Im Juni 2011 gab er im Prozess an, seinen Drogenkonsum 2008 wieder aufgenommen zu haben, und antwortete auf Nachfrage des Staatsanwalts zu den Gründen: „Wegen meiner geringen Lebenserwartung habe ich mir gesagt, jetzt kommt es auch nicht mehr drauf an. Irgend’n Hobby hat schließlich jeder.“[3] Wolfgang Kraushaar, Autor des Buchs Verena Becker und der Verfassungsschutz,[21] wies darauf hin, dass Anklage und Verteidigung nichts unterlassen hätten, um Baumann als Zeugen völlig unglaubhaft erscheinen zu lassen. So sei die Tatsache, dass sich Baumann in einem Drogenersatzprogramm befindet, nicht erwähnt und der Unterschied zwischen Methadon und Heroin gar nicht erörtert worden. Kraushaar hatte den Eindruck, die Staatsanwaltschaft wolle zuvorderst, dass er als in seiner Wahrnehmungsfähigkeit eingeschränkt und insofern als unzuverlässig gelten würde: „Die Tatsache, dass man es in Baumanns Person mit jemandem zu tun hatte, der sich im Unterschied zu den meisten anderen Ehemaligen glaubwürdig vom Terrorismus distanziert, war im Übrigen keinerlei Erwähnung wert.“[4] Baumann selbst sagte dazu, er habe mehrfach das Gefühl gehabt, dass er der eigentliche Angeklagte sei, wenn er zur möglichen Rolle des Verfassungsschutzes befragt worden sei. Etwas Derartiges habe er „noch nie erlebt.“[20] Kraushaar meinte dazu, nach seiner und der Ansicht anderer Prozessbeobachter verteidige „der Staat die Angeklagte“. Es sei aber eine „Perversion des Rechtsstaats, wenn der Vertreter der Anklage insgeheim die Interessen der Angeklagten, in diesem Fall einer Exterroristin, vertritt“.[4]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wie alles anfing. Trikont, München 1975, ISBN 3-920385-68-3 (ISBN wird bei unterschiedlichen Büchern benutzt). Das Buch wurde verboten und „illegal“ mit Unterstützung zahlreicher Herausgeber vertrieben.
  • Wie alles anfing. 30 Jahre „Deutscher Herbst“. Ein biografisches Dokument. Rotbuch, Berlin 2007, ISBN 3-86789-000-5
  • HiHo. Wer nicht weggeht, kommt nicht wieder. Frölich und Kaufmann im Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 1987; ISBN 3-455-08655-1
  • HIHO. Die abenteuerliche Flucht eines Ex-Terroristen. Panama Publications, Frankfurt am Main 2007; ISBN 3-936732-04-3
  • (gemeinsam mit Till Meyer): Radikales Amerika. Wie die amerikanische Protestbewegung Deutschland veränderte. Rotbuch, Berlin 2007; ISBN 3-86789-010-2
  • Rausch und Terror. Ein politischer Erlebnisbericht. Rotbuch, Berlin 2008, ISBN 3-86789-036-6

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Arnold, Peter Schult: Ein Buch wird verboten. Bommi Baumann Dokumentation. Trikont, München 1979

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Michael Sontheimer: Nachruf auf Bommi Baumann: Wie alles endete. taz, 20. Juli 2016, abgerufen am 22. Juli 2016.
  2. a b Bewegung 2. Juni. Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 22. Juli 2016.
  3. a b Wolfgang Kraushaar: Eine Farce in Stammheim. taz, 8. Juni 2011, abgerufen am 22. Juli 2016.
  4. a b c Wolfgang Kraushaar: Verena Becker vor Gericht: Ein RAF-Prozess als Farce. In: Die Tageszeitung, 7. Juni 2011, S. 15, , abgerufen am 22. Juli 2016.
  5. „Freunde, schmeißt die Knarre weg.“ Der Spiegel, Heft 7/1974, S. 32, abgerufen am 22. Juli 2016.
  6. Auf dem Titel stand: „Dieses Buch wurde am 24.11.75 beschlagnahmt und wird nun trotz des Verbotes von folgenden Personen und Verlagen neu herausgegeben: Prof. Wolfgang Abendroth […] Prof. Elmar Altvater […] Horst Bingel […] Heinz Brandt […] Daniel Cohn-Bendit […] F.C. Delius, Schriftsetzer […] Dr. Ingeborg Drewitz […] Rudi Dutschke […] Guilio Einaudi […] Bernt Engelmann […] Hans Magnus Enzelsberger […] Inge Feltrinelli, Verlegerin […] Prof. Dr. Ossip Flechtheim […] Erich Fried […]. Das Buch selbst enthält eine ‚Liste der Herausgeber‘, die fast neun Seiten umfasst. Gedruckt wurde es in Amsterdam.“
  7. Wolfgang Kraushaar: Unsere unterwanderten Jahre; Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. April 1998, S. 45
  8. a b Der Spiegel, Heft 4/1998: Deckname Anarchist.
  9. a b Marc Burth: Interview mit Bommi Baumann, 2010, Teil 6, abgerufen am 22. Juli 2016.
  10. Marc Burth: Sechsteilige Interview-Reihe mit Bommi Baumann, 2010, abgerufen am 22. Juli 2016.
  11. a b Clemens und Katja Riha: Im Visier: Der Prozess gegen Verena-Becker hat begonnen. 3sat-Sendung Kulturzeit, 7. Oktober 2010, abgerufen am 22. Juli 2016.
  12. Michael Baumann: Wie alles anfing. ISBN 3-86789-000-5, S. 54.
  13. Marc Burth: Vollständige sechsteilige Interview-Reihe mit Bommi Baumann, 2010.
    Jürgen Elsässer: Bommi Baumann über RAF & CIA. Compact-Magazin 7/2011, 5. Juli 2011, abgerufen am 22. Juli 2016.
  14. Jürgen Elsässer: Inszenierter Terrorismus? Youtube, Video-Mitschnitt einer Veranstaltung des Compact-Magazins
  15. Gerd Koenen: Rainer, wenn du wüsstest! Der Anschlag auf die Jüdische Gemeinde am 9. November 1969 ist nun aufgeklärt – fast. Was war die Rolle des Staates? In: Berliner Zeitung, 6. Juli 2005, abgerufen am 22. Juli 2016.
  16. Marcus Klöckner: Die RAF und die Geheimdienste. Interview mit Wolfgang Kraushaar in Telepolis, 10. November 2010, abgerufen am 22. Juli 2016.
  17. a b Stefan Reinecke, Wolfgang Gast: Antisemitismus in der 70er-Linken: „Im Nachhinein ist jeder schlauer“. taz, 12. Mai 2013, abgerufen am 22. Juli 2016.
  18. Christian Rath: Der Kriminalist wider Willen. taz, 29. September 2010, abgerufen am 22. Juli 2016.
  19. Thomas Moser: Anklageschrift und Gegengutachten: Michael Buback: „Der zweite Tod meines Vaters“, Droemer Verlag. Buchrezension im Deutschlandfunk, 24. November 2008, abgerufen am 22. Juli 2016.
  20. a b c Zusammentreffen von Buback und Baumann, 3SAT Kulturzeit, 7. Juni 2011
  21. Pieke Biermann: Ein unbehaglicher Verdacht: Wolfgang Kraushaar: „Verena Becker und der Verfassungsschutz“, Hamburg 2010, 203 Seiten. Rezension in Deutschlandradio Kultur, 18. Oktober 2010, abgerufen am 22. Juli 2016.