Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen

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Das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e. V. (BIM) ist ein Verein, der am 17. Februar 1995 von einer Gruppe von Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen unter Vorsitz von Hıdır Çelik gegründet wurde.

Die Zielsetzung des Institutes ist es, zur Erforschung von Geschichte, Ursachen und Auswirkungen von Migration beizutragen. Weitere Ziele der Arbeit des BIM liegen im Bereich der Förderung des interkulturellen Lernens und der interkulturellen Bildung.

Das BIM versteht sich als eine Forschungseinrichtung, die nicht nur Wissen generiert, sondern auch in der Praxis das interkulturelle Zusammenleben fördert. Der Verein erachtet die Verbesserung der Lebenssituation der in Deutschland lebenden Migranten als notwendig und möchte mit seiner Arbeit hierzu beitragen. Seine Forschung erscheint dem Verein deshalb notwendig, weil Zuwanderung zur gesellschaftlichen Realität gehöre und es einer Auseinandersetzung um die Lösung von Problemen in diesem Zusammenhang bedürfe. Es sollen durch eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis neue Perspektiven entwickelt werden.

Das Arbeitsfeld des BIM spiegelt die interdisziplinäre Zusammensetzung seiner Mitglieder und Mitarbeiter wider. Von verschiedenen interkulturellen Jugendprojekten über Publikationen im Free Pen Verlag bis hin zur alle zwei Jahre im Haus der Geschichte stattfindenden Bonner Buchmesse Migration engagiert sich der Verein auf mehreren Ebenen für ein gelungenes und verständnisvolles Miteinander in der Gesellschaft. Der Vorstand des Vereins, Hıdır Çelik, wurde 2016 für sein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.[1]

Migrationsforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bonner Institut für Migrationsforschung (BIM) in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn, in der 180 Nationalitäten vertreten sind, erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen und empirische Daten zur Versachlichung der Diskussion über Integrationsfragen in NRW und ganz Deutschland, und leistet mit seiner Forschung einen Erkenntnistransfer in Politik, Zivilgesellschaft und Medien.

Mehr als zwanzig Jahre praxisbezogener wissenschaftlicher Arbeit und öffentlichen Engagements haben das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen zu einer regional und national anerkannten Einrichtung werden lassen, deren Tätigkeit sich in der politischen und öffentlichen Diskussion niederschlägt.

Das BIM beabsichtigt durch seine anwendungsorientierte Forschungsarbeiten, seine öffentlichen Veranstaltungen und seine Veröffentlichungen, einen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis herzustellen.

Die Forschungsschwerpunkte des BIM gliedern sich in die Themenfelder:

  • Forschungsbereich I: Religion, Interreligiosität und Migration
  • Forschungsbereich II: Bildung, Erziehung und Migration
  • Forschungsbereich III: Gesundheit und Migration
  • Forschungsbereich IV: Transkulturelle Mobilität, Flucht- und Migrationsbewegungen
  • Forschungsbereich V: Migrationsgeschichte
  • Forschungsbereich VI: Projektorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen Jugend, Frauen, ältere Migranten

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verleihung des Bundesverdienstorden – Das Landesportal Wir in NRW