Bonsai Kitten (Band)

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Bonsai Kitten

Bonsai Kitten 2019
Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, Deutschland
Genre(s) Rock ’n’ Roll, Metal, Blues,
Gründung 2005
Website www.bonsai-kitten.de
Gründungsmitglieder
Tiger Lilly Marleen
Aktuelle Besetzung
Tiger Lilly Marleen
André "Wally" Wahlhäuser (seit 2018)
Marc Reign (seit 2018)
Spoxx (seit 2015)
Ehemalige Mitglieder
Hajo Sun (bis 2012)
AlexxDeLarge (bis 2017)
Highko Strom (bis 2017)
Krczycz (bis 2014)

Bonsai Kitten ist eine deutsche Rock-Band aus Berlin, die 2005 von der Sängerin Tiger Lilly Marleen gegründet wurde[1]. Der Name Bonsai Kitten stammt vom im Jahr 2000 aufgetauchten Internet-Hoax Bonsai Kitten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Berliner Sängerin Tiger Lilly Marleen suchte ab 2004 Musiker für ihr Bandprojekt. Mitte 2005 waren Hajo Sun als Gitarrist und Alexx DeLarge als Schlagzeuger beteiligt, später kam Krczycz als Kontrabassist dazu.

2007 erschien die Debüt-EP Bonsai Kitten ausschließlich auf dem japanischen Markt. Bei den sechs Liedern des Albums handelte es sich um die Coverversionen Poison von Alice Cooper, Ja Ja Wo Geht’s Lank Peter Pank von Trio, Heartbreaker von Pat Benatar, But Not Tonight von Depeche Mode und den zwei Eigenkompositionen Don’t You Get Too Drunk to Fuck und That’s Why the Lady Is a Vamp. Danach spielten Bonsai Kitten auf den Festivals Satanic Stomp, Bunkerbilly (Österreich), Rock My Ass und Kings of Psychobilly eingeladen. November 2007 folgte eine deutschlandweite Supporttour für Mad Dog Cole.

Bonsai Kitten spielten europaweit Shows und wurden auch als Supportacts für The Toy Dolls[2], The Adicts, The BossHoss, The Bones, Mad Sin, King Kurt, Dick Dale, Mad Sin u.v.m. gebucht, sowie auf deutschen Festivals, wie Rock im Park, Ruhrpott Rodeo, Psychomania Rumble und internationalen Festivals, wie dem Biranthology Fest (Italien), Rebellion Punk Music Festival, (England), Bedlam Breakout(England), Club Sin Festival (Finnland), und auf dem Kempnerpop Festival (Niederlande).

In Anlehnung an Quentin Tarantinos Film Kill Bill entstand das Plattencover des ersten Albums Done With Hell (2011).[3] Darauf sind neben der Coverversion des Titels Please Mr. Jailor, im Original von Wynona Carr, ausschließlich eigene Stücke zu hören.

Anfang 2012 fand ein Wechsel an der Gitarre zu Highko Strom statt. Es erschien das zweite Album Welcome to My World als CD, Download und auf limitierter Vinyl. Hierauf sind neben der Coverversion des The-Nerves-Klassikers Hanging on the Telephone eigene Kompositionen der Band zu hören. Danach tourten Bonsai Kitten ausgiebig in Deutschland und spielten auch in der Schweiz, den Niederlanden, Tschechien, Rumänien, Italien und in Großbritannien (UK).

Das dritte Langspiel-Album Occupy Yourself! erschiend 2014. Im selben Jahr 2014 waren Bonsai Kitten auf Occupy Yourself!-Tour. 2015 kam es zu einem Wechsel in der Bandinstrumentierung und einem damit einhergehenden Wechsel in der Bandbesetzung. Bonsai Kitten tauschten den Kontrabass gegen einen E-Bass und ließen damit auch ihren einst selbst erfundenen „Killbilly“-Sound hinter sich. Mit Spoxx am E-Bass und einem neuen Sound konnte man Bonsai Kitten dem Genre RiotRock zuordnen.

2015 erfolgte die gemeinsame Arbeit mit Produzent Franz Plasa. Die Single The Darkest Light erschien 2016. Die Single Mindcraft wurde 2017 veröffentlicht. Das gleichnamige Album wurde durch eine Crowdfunding-Kampagne von den Fans und der Community finanziert und erschien am 8. September 2017. Bonsai Kitten spielten im selbenb Jahr einige Shows zum neuen Album. Nach dem Ausstieg von Gitarrist Highko Strom, der von nun an als Gitarrist bei den The Adicts spielte, formierte Tiger Lilly Marleen ihre Band neu.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Mitte 2014 spielten Bonsai Kitten ihren so genannten „Killbilly“-Stil, eine Mischung aus Punk ’n’ Roll und Rockmusik.

Mitte 2014 ersetzten sie in der Instrumentierung der Band den Kontrabass durch den E-Bass. Dadurch wurde der Stil deutlicher in die Rock-Richtung getrieben, in welcher die Einflüsse des Rock ’n’ Roll, Punk und der Rockmusik deutlich zu hören sind. Seit 2015 kann man Bonsai Kitten dem Riot Rock zuordnen, der seit 2020 einen deutlichen Metal-Einschlag mit starken Bluesrock-Einflüssen erhält.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Bonsai Kitten, EP
  • 2011: Done With Hell, Album
  • 2012: Welcome To My World, Album
  • 2014: Occupy Yourself!, Album
  • 2016: The Darkest Light, Single
  • 2017: Mindcraft, Single
  • 2017: Mindcraft, Album
  • 2019: Limit To Your Love, Single
  • 2020: Love And Let Die, Album
  • 2020: Love And Let Die (Single), Single

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bonsai Kitten (Band) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. [2]
  3. Wolverine Records offizielle Website