borderline-europe

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borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e. V. ist eine nichtstaatliche Organisation, die durch unabhängige Untersuchungen und Öffentlichkeitsarbeit für die Wahrung der Menschenrechte, insbesondere an den EU-Außengrenzen eintritt. Sie hat ihren Sitz in Berlin. Die Organisation wurde 2007 u. a. vom Journalisten Elias Bierdel gegründet[1][2] und 2012 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein konzentriert sich hauptsächlich auf die Recherche an den Außengrenzen der Europäischen Union und auf die Berichterstattung über die Lage vor Ort. Hauptanliegen der Organisation ist die Stärkung einer kritischen Öffentlichkeit für die Folgen der Abschottungspolitik der EU gegenüber Flüchtlingen aus dem Süden und Osten. Sie wendet sich mit ihrer Arbeit außerdem gegen die Kriminalisierung von Menschen, die Flüchtlingen und Migranten in ihrer Not helfen und Leben retten.

Der Verein

  • lehnt die Abwehr von Flüchtlingen und Einwanderern mit militärischen Mitteln durch die EU-Grenzschutzorganisation Frontex ab
  • arbeitet gegen die Vertuschungsversuche von Behörden mit Recherchen in den Grenzregionen
  • erstellt Dokumentationen/Publikationen zum Thema
  • unterstützt Initiativen zur humanitären Hilfe an den Grenzen
  • vermittelt Ansprechpartner für Presse und Veranstalter

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 erhielt der Verein den Aachener Friedenspreis.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gerrit Wustmann: Die Toten, die niemand sehen will Telepolis, 29. Juli 2007
  2. Europas Grenze häufig tödlich
  3. Preisträger des Aachener Friedenspreises 2012