Borgo Velino

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Borgo Velino
Wappen
Borgo Velino (Italien)
Borgo Velino
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 24′ N, 13° 3′ OKoordinaten: 42° 24′ 21″ N, 13° 3′ 30″ O
Höhe 460 m s.l.m.
Fläche 17 km²
Einwohner 957 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 56 Einw./km²
Postleitzahl 02010
Vorwahl 0746
ISTAT-Nummer 057008
Volksbezeichnung Borghetani
Schutzpatron San Dionigi
Website Borgo Velino

Borgo Velino ist eine Gemeinde in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium mit 957 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016). Sie liegt 96 km nordöstlich von Rom und 22 km östlich von Rieti.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borgo Velino liegt im Tal des Velino umgeben von den Bergen der Reatinischen Abruzzen. Zur Gemeinde gehört der Weiler Collerinaldo der oberhalb des Tals am Abhang des Monte Nuria (1888 m) liegt.

Borgo Velino ist Mitglied der Comunità Montana del Velino.

Die Nachbarorte sind Antrodoco, Castel Sant’Angelo, Cittaducale, Fiamignano, Micigliano und Petrella Salto.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borgo Velino liegt an der Via Salaria SS 4 die von Rom über Ascoli Piceno an die Adriaküste bei Porto d’Ascoli führt. Die Gemeinde liegt außerdem mit dem Bahnhof Antrodoco – Borgo Velino an der Bahnstrecke TerniSulmona.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon in vorrömischer Zeit bestand auf dem rechten, hügeligen Ufer des Velino die Siedlung der Sabiner Viarium. Auf der linken Flussseite wurde im 14. Jahrhundert von den Bewohnern des von Cittaducale zerstörten Forca Pretula die Siedlung Borghetto direkt an der Via Salaria gegründet, in die mit der Zeit auch die Bewohner von Viarium übersiedelten. Borghetto gehörte bis ins 19. Jahrhundert zu Cittaducale und mit diesem zum Königreich Neapel. 1865 wurde Borghetto in Borgo Velino umbenannt. Seit 1923 gehört es zur Provinz Rieti.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 1.497 1.701 1.340 1.183 962 956 670 845 922

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pietro Graziani (Bürgerliste) wurde im Mai 2006 zum Bürgermeister gewählt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]