Boris Diaw

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Basketballspieler
Boris Diaw
Diaw (2015)
Spielerinformationen
Voller Name Boris Babacar Diaw-Riffiod
Geburtstag 16. April 1982
Geburtsort Cormeilles-en-Parisis, Frankreich
Größe 203 cm
Position Small Forward /
Power Forward
NBA Draft 2003, 21.Pick, Atlanta Hawks
Vereinsinformationen
Verein Paris-Levallois Basket
Liga LNB Pro A
Trikotnummer 33
Vereine als Aktiver
2001–2003 FrankreichFrankreich Élan Béarnais Pau-Orthez
2003–2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta Hawks
2005–2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phoenix Suns
2008–2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charlotte Bobcats
2012–2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Antonio Spurs
2016–2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Utah Jazz
Seit 0 2017 FrankreichFrankreich Paris-Levallois Basket
Nationalmannschaft1
Seit 0 2002 FrankreichFrankreich Frankreich 210 Spiele[1]
1Stand: 29. September 2015

Boris Babacar Diaw-Riffiod (* 16. April 1982 in Cormeilles-en-Parisis) ist ein französischer Basketballspieler. Er spielt derzeit für die Paris-Levallois Basket in der französischen Profiliga LNB Pro A und für die französische Nationalmannschaft. Diaw spielte zwischen 2003 und 2017 in der nordamerikanischen Profiliga NBA.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diaw wurde als Sohn des senegalesischen Hochspringers Issa Diaw und der ehemaligen Basketballspielerin Élisabeth Riffiod, die eine der besten französischen Centerspielerinnen ihrer Zeit war, in Cormeilles-en-Parisis nahe der französischen Hauptstadt Paris geboren. Diaw galt früh als eines der größten Talente im europäischen Basketball und wurde 2003 zum MVP der französischen Liga ernannt, wo er für Élan Béarnais Pau-Orthez aktiv war. Mit Pau-Orthez wurde Diaw zwischen 2001 und 2003 je zweimal französischer Meister und französischer Pokalsieger.

NBA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diaw spielt seit 2003 in der nordamerikanischen Profiliga NBA, zunächst zwei Jahre bei den Atlanta Hawks, von 2005 bis 2008 bei den Phoenix Suns. Nachdem er eine schlechtere Saison 2004/05 gespielt hatte, wechselte er für Joe Johnson zu den Phoenix Suns. Diaw wurde in der 2005/06 zum Most Improved Player (MIP) gewählt. Er erzielte durchschnittlich 13,3 Punkte, 6,9 Rebounds und 6,2 Assists. Er konnte jedoch die nächsten beiden Jahre die Erwartungen nicht erfüllen. 2008 wechselte er mit Raja Bell für Jason Richardson und Jared Dudley zu den Charlotte Bobcats. Er wurde dort Starter und hatte seine statistisch beste Zeit (11,6 Punkte, 5,3 Rebounds und 4,3 Assists in drei Jahren), mit den Bobcats erreichte er jedoch nur 2010 die Playoffs. Mitte März 2012 einigte Diaw sich mit den Bobcats auf eine Vertragsauflösung. Am 23. März 2012 wurde er von den San Antonio Spurs verpflichtet.[2] Dort gewann er als wertvoller Rollenspieler 2014 die NBA-Meisterschaft. Nach zwei weiteren Jahren bei den Spurs, wurde Diaw im Sommer 2016 zu den Utah Jazz transferiert.[3] Diaw spielte bei den Jazz an der Seite seines Landsmann Rudy Gobert im Frontcourt. Bei den Jazz startete er in 33 von 72 Spielen und erzielte 4,6 Punkte, 2,2 Rebounds und 2,3 Assists. Mit den Jazz erreichte er die zweite Playoffrunde. Die Jazz zogen am Ende der Saison seine Spieleroption auf eine Verlängerung nicht, womit Diaw Free Agent wurde. Nachdem Angebote aus der NBA ausblieben, unterschrieb Diaw bei Paris-Levallois Basket in der französischen Heimat.[4]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Basketball-Europameisterschaft 2005 wurde er in das All-Tournament-Team gewählt. 2013 gewann Diaw mit Frankreich die Europameisterschaft. Bei der Basketball-Weltmeisterschaft 2014 gewann er die Bronzemedaille, nachdem das französische Team im Viertelfinale überraschend Mitfavorit Spanien aus dem Turnier geworfen hatte. Auch bei der Europameisterschaft 2015 gewann die französische Nationalmannschaft die Bronzemedaille. Diaw nahm zudem 2012 und 2016 mit Frankreich an den Olympischen Spielen teil, gewann jedoch keine Medaille.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmerische Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 wurde er Anteilseigner beim französischen Basketball-Verein JSA Bordeaux und übernahm das Amt des Vizepräsidenten. Ab 2010 war er Präsident des Vereins. Im März 2017 gab er bekannt, sein Engagement bei dem Klub zum 30. Juni 2017 einzustellen.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Boris Diaw – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Boris Diaw – Spielerprofil auf NBA.com (englisch)
  • Boris Diaw – Spielerprofil auf basketball-reference.com (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Länderspiel-Statistiken
  2. Spurs sign Diaw day after his release from Bobcats
  3. Pleiß-Team Utah Jazz verpflichten Power Forward Boris Diaw
  4. Former Jazz Boris Diaw to play in France for Paris-Levallois
  5. Boris Diaw annonce son retrait des JSA Bordeaux. Abgerufen am 17. März 2017 (französisch).