Boris Paal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Boris P. Paal (* 1974 in Stuttgart) ist ein deutscher Jurist und Hochschullehrer an der Universität Freiburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paal begann nach einem einjährigen Studium generale am Leibniz Kolleg in Tübingen zum Wintersemester 1995/96 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen. Dieses Studium beendete er 1999 mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen in Tübingen. Danach arbeitete er wissenschaftlicher Mitarbeiter von Werner F. Ebke an der Universität Konstanz, wo Paal 2001 nach einem Forschungsaufenthalt an der New York University zum Dr. jur. promovierte. Im August desselben Jahres erwarb er den Titel „Magister iuris“ am Magdalen College der University of Oxford. Für sein Referendariat, das er im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf ableistete, kehrte er nach Deutschland zurück. 2003 legte Paal sein Zweites Staatsexamen ab. Danach kehrte Paal als wissenschaftlicher Assistent an den Konstanzer Lehrstuhl von Ebke zurück, um sich seiner Habilitation zu widmen. Zusammen mit Ebke wechselte Paal 2004 an die Universität Heidelberg, wo er 2009 seine Habilitation abschloss. Damit wurde ihm die venia legendi für die Fächer Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Internationales Privatrecht und Medienrecht verliehen.

Im Sommersemester 2009 vertrat Paal den Lehrstuhl für Zivilrecht mit Informationsrecht, Medienrecht und Internetrecht an der Universität Freiburg. Seit dem Wintersemester 2009/10 ist er Inhaber dieses Lehrstuhls. Im Dezember 2010 wurde sein Lehrstuhl in „Lehrstuhl für Zivil- und Wirtschaftsrecht, Medien- und Informationsrecht“ umbenannt. Von 2012 bis 2014 war Paal Studiendekan der Freiburger rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Paals Forschungsschwerpunkte liegen vor allem nationalen und internationalen Privat- und Wirtschaftsrecht, dem Medien-, Datenschutz- und Informationsrecht und dem Kartell- und Lauterkeitsrecht.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rechnungslegung und DRSC. Nomos, Baden-Baden 2001, ISBN 978-3-7890-7406-6. (Dissertation)
  • Medienvielfalt und Wettbewerbsrecht. Mohr Siebeck, Tübingen 2010, ISBN 978-3-16-150246-0. (Habilitationsschrift)
  • Bert Droste-Franke, Boris Paal et alt.: Balancing Renewable Electricity: Energy Storage, Demand Side Management, and Network Extension from an Interdisciplinary Perspective. Springer, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-25156-6.
  • Suchmaschinen, Marktmacht und Meinungsbildung. Nomos, Baden-Baden 2012, ISBN 978-3-8329-7831-0.
  • Leistungs- und Investitionsschutz für Sportveranstalter - Bestandsaufnahme, Analyse und Folgerungen. Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-1025-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]