Borki Wielkie

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Borki Wielkie
Groß Borek
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Borki Wielkie Groß Borek (Polen)
Borki Wielkie Groß Borek
Borki Wielkie
Groß Borek
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Oppeln
Powiat: Oleski (Rosenberg OS)
Gmina: Olesno (Rosenberg OS)
Geographische Lage: 50° 52′ N, 18° 33′ OKoordinaten: 50° 51′ 54″ N, 18° 33′ 27″ O
Einwohner:
Telefonvorwahl: (+48) 34
Kfz-Kennzeichen: OOL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice-Pyrzowice



Borki Wielkie (deutsch Groß Borek) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Sie liegt in der Gemeinde Olesno (Rosenberg OS) im Powiat Oleski (Landkreis Rosenberg OS) in der Woiwodschaft Opole (Oppeln).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schrotholzkirche
Die Franziskanerkirche

Borki Wielkie gilt als eine der ältesten Orte der Gegend, der Ort wurde 1193 erstmals urkundlich erwähnt.[1]

Der Ort wurde 1783 im Buch Beyträge zur Beschreibung von Schlesien als Groß Boreck erwähnt, gehörte einem Herrn Gottlieb von Jordan und lag im Kreis Rosenberg des Fürstentums Oppeln. Damals hatte er 289 Einwohner, ein herrschaftliches Vorwerk, eine katholische Kirche, eine Schule, drei Wassermühlen, einen Hochofen, zwei Frischfeuer, 18 Bauern, vier kleine Bauern, 24 Gärtner und zwei Häusler.[2] 1865 bestand Groß Borek aus einem Dominium und einem Dorf. Das Dorf hatte zu diesem Zeitpunkt 18 Bauern, 19 Gärtner, vier Häusler mit Acker und acht Häusler ohne Acker, sowie eine Wassermühle, einen Hochofen, eine Baumschule, eine Stärkefabrik, eine Schule und eine Kirche. Zum Dominium gehörten die Vorwerke Groß Borek, Eisenhammer und Sophienhof.[3] Von 1906 bis 1907 erbauten die Franziskaner im Ort ein Kloster.

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 172 Wahlberechtigte für einen Verbleib Oberschlesiens bei Deutschland und 329 für eine Zugehörigkeit zu Polen. Auf Gut Groß Borek stimmten 45 für Deutschland und 36 für Polen.[4] Groß Borek verblieb nach der Teilung Oberschlesiens beim Deutschen Reich. 1936 wurde der Ort im Zuge einer Welle von Ortsumbenennungen der NS-Zeit in Brückenort umbenannt. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Rosenberg O.S.

1945 kam der bis dahin deutsche Orte unter polnische Verwaltung und wurde anschließend der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen und ins polnische Borki Wielkie umbenannt. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln und 1975 zur Woiwodschaft Tschenstochau. 1999 kam der Ort zum wiedergegründeten Powiat Oleski und wieder zur Woiwodschaft Oppeln.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schrotholzkirche aus dem Jahr 1697
  • Neogotische Franziskanerkirche
  • Franziskanerkloster[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Borki Wielkie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website der Gemeinde (Memento des Originals vom 27. Mai 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.olesno.pl
  2. Friedrich Albert Zimmermann: Beyträge zur Beschreibung von Schlesien, Band 2, Brieg 1783
  3. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865
  4. Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: Literatur, Tabelle in digitaler Form (Memento des Originals vom 3. Februar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oberschlesien-ka.de
  5. Rejestr zabytków nieruchomych woj. opolskiego