Bornhausen

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Dieser Artikel behandelt den Ortsteil der Stadt Seesen. Zum brasilianischen Politiker und Anwalt siehe Jorge Bornhausen.

Koordinaten: 51° 55′ 2″ N, 10° 8′ 58″ O

Bornhausen
Stadt Seesen
Wappen von Bornhausen
Höhe: 150 m
Fläche: 9,62 km²
Einwohner: 1031 (1. Mrz. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 38723
Vorwahl: 05381
Bornhausen (Niedersachsen)
Bornhausen

Lage von Bornhausen in Niedersachsen

Bornhausen ist der nördlichste Ortsteil der Stadt Seesen am Harz nach Rhüden im Landkreis Goslar, Niedersachsen, und liegt am Nordwestrand des Harzes. Der Ort ist der drittgrößte Ortsteil nach Rhüden und Münchehof, wenn man von der Kernstadt absieht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde Bornhausen im Jahre 973. Die Bezeichnung leitet sich vom mittelalterlichen Bornumhusum ab.

Vor der Eingemeindung in die Stadt Seesen befand sich der Ort im Landkreis Gandersheim. Am 1. März 1974 wurde Bornhausen in die Stadt Seesen eingemeindet.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsratswahl[3]
Wbt.: 65,99 %
(2011: 63,97 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
55,84 %
44,15 %
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+8,30 %p
-8,30 %p

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat setzt sich aus sieben Ratsfrauen und Ratsherren zusammen (Veränderungen zu 2011):

  • SPD: 4 Sitze (+1)
  • CDU: 3 Sitze (−1)

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Detlef Gelbe (SPD)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bornhausen um 1654

Das Bornhäuser Wappen zeigt auf einem blauen Hintergrund einen goldenen Steinbock mit herausgestreckter Zunge über einem Wasserrad.

Der Steinbock ist das Familienwappen der Familie von Steinberg, die bis ins 17. Jahrhundert die Geschicke Bornhausens leiteten. Das Wasserrad steht für die alte Wassermühle, die an der Schildau, einem Nebenfluss der Nette, lag.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Bornhausen gehört das Vorwerk Klingenhagen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

evangelische Kirche Bornhausen

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Postmuseum

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1910 wurde der Turnverein MTV Bornhausen gegründet. Heute betreibt der Verein Fußball, Volleyball, Tischtennis, Boßeln, Trendsport, Tanzen und Turnen. Es gibt auch einen Theaterverein, die Schildberger Theatergruppe Bornhausen e.V. Aufführungen finden jährlich in den Herbstferien in der Turnhalle statt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wird von Süd nach Nord am westlichen Teil von der B 243 durchzogen, außerdem beginnt am Südostrand eine Kreisstraße, die an die B 248 Richtung Salzgitter/Goslar anschließt.

Des Weiteren ist es durch den VRB mit den anderen Stadtteilen Seesens im ÖPNV verbunden. Bis zum 25. Mai 1990 führte außerdem die Bahnstrecke Derneburg–Seesen durch Bornhausen, die jedoch mangels Fahrgästen am genannten Datum stillgelegt wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Knackstedt: Geschichte des Dorfes Bornhausen bei Seesen. Großklaus & Strube, Braunschweig 1899 (Digitalisat)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahl Stadt Seesen und ihrer Stadtteile
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 269.
  3. Webseite der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg, abgerufen am 1. Oktober 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]