Boronów

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Boronów
Wappen von Boronów
Boronów (Polen)
Boronów
Boronów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Lubliniec
Geographische Lage: 50° 41′ N, 18° 53′ OKoordinaten: 50° 41′ 0″ N, 18° 53′ 0″ O
Einwohner: 2792 (2004)
Postleitzahl: 42-283
Telefonvorwahl: (+48) 34
Kfz-Kennzeichen: SLU
Wirtschaft und Verkehr
Straße: ToszekCzęstochowa
Schienenweg: Tarnowskie Góry–Herby
Nächster int. Flughafen: Katowice
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 9 Ortschaften
4 Schulzenämter
Fläche: 56,00 km²
Einwohner: 3416
(30. Jun. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2407022
Verwaltung (Stand: 2007)
Gemeindevorsteher: Rufin Majchrzyk
Adresse: ul. Dolna 1
42-283 Boronów
Webpräsenz: www.boronow.pl



Boronów (deutsch Boronow, älter auch Baronow)[2] ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im Powiat Lubliniecki, Polen. Das Dorf liegt etwa 21 Kilometer südwestlich von Częstochowa an der Liswarta (Lisswarthe).

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gmina Ciasna gehören folgende Ortschaften mit einem Schulzenamt: Dębowa Góra (Dembowagora), Grojec (Grojetz), Hucisko (Althütten), Sitki (Schittek) und Zumpy (Sumpen).

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind Cielec (Czieletz), Doły (Niederhof) und Szklana Huta (Glashütte).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schrotholzkirche in Boronów

Boronow war Teil des Kreises Lublinitz. Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 wurden in Boronow 356 Stimmen für einen Verbleib bei Deutschland und 568 für den Anschluss an Polen abgegeben. Im Gutsbezirk Boronow waren 102 Stimmen für Deutschland und 58 für Polen.[3] Der Stimmkreis Lublinitz, dem Boronow angehörte, wurde in der Folge zwischen Deutschland und Polen aufgeteilt. Boronow fiel wie die Kreisstadt Lublinitz an Polen und wurde Teil der Autonomen Woiwodschaft Schlesien.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahrzeichen des Dorfes ist die 1611 erbaute Muttergotteskirche, eine oberschlesische Schrotholzkirche. Ihr Stifter war Graf Andreas Dzierżanowski, der Besitzer von Boronów. 1719 wurde Boronow zu einer Kuratie und 1868 zur selbstständigen Pfarrgemeinde erhoben. Ein Abbild der Kirche findet sich auch im Wappen der Gemeinde.

Lage der Gemeinde im Powiat Lubliniecki

Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Boronów – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2019. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,99 MiB), abgerufen am 24. Dezember 2019.
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 22. Januar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mapywig.org
  3. Vgl. [1]