Bortenberg

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Bortenberg
Markt Dombühl
Koordinaten: 49° 14′ 54″ N, 10° 19′ 4″ O
Höhe: 462 m
Einwohner: 36 (1987)[1]
Postleitzahl: 91601
Vorwahl: 09868

Bortenberg ist ein Ortsteil des Marktes Dombühl im Landkreis Ansbach in Mittelfranken (Bayern).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt an der Sulzach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortsteils Bortenberg datiert vom 1. Mai 1000, einer Urkunde zur Festlegung der Grenzen des Wildbannes durch Kaiser Otto III. Der Kaiser verleiht Bischof Heinrich von Würzburg den Wildbann über den zum castellum Bernheim und Villa Liuthereshusun gehörenden Forst. Bortenberg wird in dieser Urkunde als zwölfter Grenzpunkt benannt. [2][3]

1799 gab es in dem Ort 10 Haushalte, die alle dem ansbachischen Kameralamt Feuchtwangen untertan waren.

Bis zur Gebietsreform, die am 1. April 1971 in Kraft trat, gehörte der Ort zur ehemals eigenständigen politischen Gemeinde Kloster Sulz.[4]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Haus Nr. 3: Stattliches Wohnhaus, Fachwerkobergeschoss, frühes 18. Jahrhundert
  • Haus Nr. 5: Eingeschossiges Wohnstallhaus, verputzter Fachwerkgiebel, 17./18. Jahrhundert[5]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Baimhofen, Dombühl und zur Kreisstraße AN 4 bei Kloster Sulz.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://wiki-de.genealogy.net/Bortenberg
  2. http://www.regesta-imperii.de/regesten/2-3-0-otto-iii/nr/1000-05-01_1_0_2_3_0_1111_1360.html (MGD O III. Nr. 358)
  3. http://www.geschichte.burgbernheim.de/OttoIII_Mai.HTM Urkunde vom 1. Mai 1000 Bild mit Übersetzung
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 562.
  5. http://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_571137.pdf Baudenkmäler in Dombühl