Botanische Gärten der Georg-August-Universität

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Die Botanischen Gärten der Georg-August-Universität in Göttingen wurden 1736 durch den Polyhistor Albrecht von Haller unmittelbar nach Einrichtung der Universität begründet.

Viktoriahaus im Alten Botanischen Garten

Der Alte Botanische Garten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Szene im alten botanischen Garten
Im Farnhaus (erbaut 1857 als Orangerie)

Der auf die Gründung durch Haller zurückgehenden Alte Botanische Garten befindet sich im Nordosten der mittelalterlichen Innenstadt hinter dem alten Audimax. Er hat als systematischer Garten eine Größe von 5 Hektar und beinhaltet mehr als 12.000 verschiedene Pflanzenarten, die vom Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften der Universität betreut werden. Die historische Anlage des Gartens innerhalb des Stadtwalls wurde später, durch jetzt noch drei geöffnete historische Tunnel unterhalb des Walles verbunden, außerhalb des Walles erweitert. Innerhalb des Walles befinden sich mehrere öffentlich zugängliche Gewächshäuser (historisches Farnhaus, Orangerie, Kalthaus, Tropenhaus, Subtropenhaus, Cycadeenhaus, Araceenhaus, Sukkulentenhaus, Trockenwüstenhaus, Viktoriahaus) mit unterschiedlichen Öffnungszeiten, meist jedoch wochentags vormittags geöffnet, sowie die Institutsgebäude. Außerhalb des Walles befindet sich ein System nach neuesten phylogenetischen Erkenntnissen sowie ein Alpinum mit verschiedenen Lebensräumen und ein Arboretum. Mit Aufhebung der Universität Helmstedt 1810 gingen die Pflanzenbestände aus deren Botanischen Garten auf den Göttinger über.[1]

Mit diesem Garten verbinden sich die Namen von

Die Koordinaten des Gartens sind: 51° 32′ 18″ N, 9° 56′ 17″ O

Der Experimentelle Botanische Garten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser neue Garten entstand 1967 als experimenteller Garten im Zuge der Norderweiterung der Universität an der B 27 in Nikolausberg unter Heinz Ellenberg (1913–1997).

Panorama im Neuen Botanischen Garten

Der Forstbotanische Garten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Forstbotanische Garten mit dem dazugehörigen Arboretum entstand an den Neuen Botanischen Garten anschließend ebenfalls im Stadtteil Nikolausberg im Zuge des Umzugs (1970) der Forstwissenschaftlichen Fakultät von Hann. Münden nach Göttingen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alter Botanischer Garten der Universität Göttingen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Botanischer Garten der Universität Helmstedt Veröffentlichungen d. Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik