Bote der Urschweiz

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Bote der Urschweiz
Logo des Boten der Urschweiz
Beschreibung Unabhängige Schwyzer Lokal- und Regionalzeitung
Verlag Bote der Urschweiz AG[1]
Erstausgabe 1858
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage 15'573 (Vj. 17'895) Exemplare
(WEMF-Auflagebulletin 2018[2])
Verbreitete Auflage 17'023 (Vj. 17'022) (Grossauflage: 30'884; Vj. 30'732) Exemplare
(WEMF-Auflagebulletin 2018)
Reichweite 0,040 (Vj. 0,040) Mio. Leser
(WEMF MACH Basic 2018-II)
Chefredaktor Jürg Auf der Maur
Herausgeber Hugo Triner
Weblink www.bote.ch

Der Bote der Urschweiz, kurz auch Bote, ist eine in Schwyz erscheinende Regionalzeitung für die Bezirke Schwyz, Gersau und Küssnacht am Rigi. Gedruckt wird die Zeitung in der eigenen Druckerei in Seewen SZ.

Mit einer WEMF-beglaubigten Auflage von 15'573 (Vj. 17'895) verkauften bzw. 17'023 (Vj. 17'022) verbreiteten Exemplaren[2] und einer Reichweite von 40'000 (Vj. 40'000) Lesern (WEMF MACH Basic 2018-II) ist der Bote der Urschweiz die grösste Zeitung im Kanton Schwyz. Wöchentlich wird eine Grossauflage mit 30'884 (Vj. 30'732) Exemplaren verteilt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die Zeitung 1858 von den Brüdern Dominik und Melchior Triner als Wochenzeitung der Urschweiz. Rund ein halbes Jahr später erschien sie zweimal wöchentlich als Der Bote aus der Urschweiz, seit 1863 heisst sie Bote der Urschweiz. Die Zeitung verstand sich zunächst als Unterhaltungs- und Anzeigenblatt, später als eigentliche Forumszeitung. Die politische Ausrichtung war während langem liberal, es bestanden aber keine finanziellen Verflechtungen zwischen Partei und Zeitung.[3] 1876 erhielt der Bote Konkurrenz durch die konservative Schwyzer Zeitung.

Zwischen 1979 und 1994 erschien der Bote dreimal wöchentlich (Montag, Mittwoch und Freitag), seither ist er eine Tageszeitung. Von 1997 bis 2013 bestand eine Partnerschaft mit der Südostschweiz Mediengruppe, während Verlag und Redaktion eigenständig blieben.

Seit Januar 2014 zählt der Bote zum Zeitungsverbund der Luzerner Zeitung, wobei die jeweilige betriebliche Unabhängigkeit nicht eingeschränkt ist.[4][5] Die Neue Schwyzer Zeitung, eine Regionalausgabe der Neuen Luzerner Zeitung, wurde Ende 2013 eingestellt und stattdessen die Kooperation mit dem Boten eingegangen, wobei sich beide Zeitungen alle aktuellen Zeitungsinhalte gegenseitig zur Veröffentlichung anbieten.[6] Der Bote übernimmt seitdem insbesondere den überregionalen Redaktionsteil mit den Ressorts Ausland, Inland, Wirtschaft, Sport und Kultur sowie die nationalen Inserate von der Neuen Luzerner Zeitung. Zuvor war dieser Inhalt von der Südostschweiz Mediengruppe geliefert worden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag «Bote der Urschweiz AG» im Handelsregister des Kantons Schwyz.
  2. a b WEMF-Auflagebulletin 2018, S. 17 (Grossauflage S. 8; PDF; 796 kB).
  3. Jürg Auf der Maur: Mediengeschichte. In: Geschichte des Kantons Schwyz. Bd. 6, S. 232.
  4. Kooperation mit «Bote» startet. In: Neue Luzerner Zeitung. 31. Dezember 2013.
  5. «Bote der Urschweiz» wird neuer Partner. In: Neue Luzerner Zeitung. 25. Juni 2013, abgerufen am 2. Januar 2014.
  6. Thomas Bornhauser: Abgesang und Neustart. In: Neue Schwyzer Zeitung. 31. Dezember 2013 (letzte Ausgabe).