Botfalwa

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Botfalva
Ботфалва
Wappen fehlt
Botfalva (Ukraine)
Botfalva
Botfalva
Basisdaten
Oblast: Oblast Transkarpatien
Rajon: Rajon Uschhorod
Höhe: 106 m
Fläche: 1,318 km²
Einwohner: 625 (2016)
Bevölkerungsdichte: 474 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 89420
Vorwahl: +380 3137
Geographische Lage: 48° 35′ N, 22° 12′ OKoordinaten: 48° 34′ 54″ N, 22° 12′ 8″ O
KOATUU: 2124886802
Verwaltungsgliederung: 1 Dorf (Selo)
Adresse: вул. Горького буд. 107а
89420 с. Тарнівці
Website: Webseite des Gemeinderates
Statistische Informationen
Botfalva (Oblast Transkarpatien)
Botfalva
Botfalva
i1

Botfalwa (ukrainisch Ботфалва; russisch Ботфалва, slowakisch Botfalva, Botfala, ungarisch Botfalva) ist ein Dorf im Westen der ukrainischen Oblast Transkarpatien mit etwa 620 Einwohnern (2016) und einer Fläche von 1,318 km².[1]

Botfalwa gehört administrativ zur Landratsgemeinde des Dorfes Tarniwzi im Westen des Rajon Uschhorod.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft liegt am Ufer der Usch, einem 133 km langen Nebenfluss des Laborec, 1 km westlich vom Gemeindezentrum und 9 km südwestlich vom Rajon- und Oblastzentrum Uschhorod.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erstmals 1427 schriftlich erwähnte Dorf[1] trug in der Vergangenheit die Namen Prykordonne (Прикордонне) und Batfalwa (Батфалва).[2] Im 16. Jahrhundert gab es im Dorf 9 Haushalte sowie 35 Familien von Leibeigenen. Im Zusammenhang mit einer Seuchenepidemie sank die Bevölkerung im Jahre 1567 auf lediglich 6 Familien.[1] Zur Volkszählung von 2001 hatte das Dorf 579 Einwohner.[2] Die Bevölkerung besteht aus Ukrainern, Ungarn, Russinen und Roma.[1]

Ethnien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2001 waren in Botfalwa 65 % der Einwohner Magyaren, 23 % Ukrainer, 10 % Russinen und 2 % Slowaken.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Ortsgeschichte von Botfalwa auf der Webseite der Landratsgemeinde Tarniwzi (ukrainisch); abgerufen am 20. Juli 2019.
  2. a b Ortswebseite auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada (ukrainisch); abgerufen am 5. April 2018.