Boucicaut (Métro Paris)

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Metro-M.svg Boucicaut
Ligne 8 - Boucicaut - 3.jpg
Tarifzone 1
Linie(n) 08Paris m 8 jms.svg
Ort Paris XV
Eröffnung 27. Juli 1937

Der U-Bahnhof Boucicaut ist eine unterirdische Station Linie 8 der Pariser Métro.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station befindet sich im Quartier de Javel des 15. Arrondissements von Paris. Sie liegt längs unter der Avenue Félix Faure südlich deren Kreuzung mit der Rue de la Convention.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namengebend ist das nahe ehemalige Krankenhaus Hôpital Boucicaut, das von 1897 bis 2000 als solches betrieben wurde. Das Vermächtnis der Unternehmerswitwe Marguerite Boucicaut (1816–1887), deren Ehemann Aristide Boucicaut (1810–1877) mit dem von ihm gegründeten Warenhaus Au Bon Marché ein Vermögen gemacht hatte, erlaubte dessen Bau.[1]

Geschichte und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. Juli 1937 wurde die Station in Betrieb genommen, als der Abschnitt von La Motte-Picquet – Grenelle bis Balard der Linie 8 eröffnet wurde.[2] An jenem Tag wurde die alte Linienführung von La Motte-Picquet – Grenelle nach Porte d’Auteuil aufgegeben und dieser Streckenabschnitt der Linie 10 zugeordnet.

Die Station liegt unter einem elliptischen, weiß gefliesten Gewölbe, dessen Seitenwände der Krümmung der Ellipse folgen. Sie wurde von Anbeginn mit einer Länge von 105 m, ausreichend für Sieben-Wagen-Züge, errichtet.[3]

Die vier Zugänge liegen an den vier Ecken der o. g. Kreuzung. Drei davon sind durch von Adolphe Dervaux[4] im Stil des Art déco entworfene Kandelaber mit dem Schriftzug METRO markiert.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz der Länge der Bahnsteige wurden stets nur Fünf-Wagen-Züge eingesetzt, da fünf Stationen der Linie 8 nach wie vor nur 75 m lang sind. Bis 1975 verkehrten Züge der Bauart Sprague-Thomson.[5] In jenem Jahr kamen MF-67-Züge auf die Linie, die ab 1980 durch die Baureihe MF 77 ersetzt wurden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Boucicaut (Paris Metro) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gérard Roland: Stations de métro d'Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 67.
  2. Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 243.
  3. Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport Publishing, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.
  4. Jean Tricoire: op. cit., S. 74.
  5. Jean Tricoire: op. cit., S. 241.
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Koordinaten: 48° 50′ 27,9″ N, 2° 17′ 16″ O