Bournonville Motors Company

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Bournonville Motors Company
Rechtsform Company
Gründung 1921
Auflösung 1923
Sitz Hoboken, New Jersey, USA
Leitung Eugene Bournonville
Branche Automobile

Bournonville Motors Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eugene Bournonville stammte aus Belgien, lebte aber lange in den USA. Er gründete 1921 das Unternehmen in Hoboken in New Jersey. Er begann mit der Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Rotary. Das erste Fahrzeug wurde im November 1921 auf der New York Automobile Show präsentiert. 1923 endete die Produktion. Insgesamt entstanden nur wenige Fahrzeuge.

Es gab keine Verbindung zur Rotary Motor Vehicle Company, die ein paar Jahre vorher den gleichen Markennamen verwendete.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fahrzeuge hatten einen selbst entwickelten Motor mit einer besonderen Ventilsteuerung. Es war ein Sechszylindermotor mit etwa 5 Liter Hubraum und 60 PS Leistung. Viele Teile wurden zugekauft. Dazu gehörten der Rahmen von Parish & Bingham, die Kraftübertragung von Brown-Lipe, Kupplung von Borg & Beck und Achsen von Columbia.

Das Fahrgestell hatte 330 cm Radstand. Ein Fahrzeug erhielt eine selbst hergestellte Karosserie als offener Tourenwagen mit Platz für sieben Personen. Der Neupreis betrug im ersten Jahr 6000 US-Dollar und im letzten Jahr 3800 Dollar.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1311 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1370–1371 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1311 (englisch).
  2. George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1370–1371 (englisch).