Bräunrode

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Bräunrode
Stadt Arnstein
Wappen von Bräunrode
Koordinaten: 51° 38′ 30″ N, 11° 24′ 28″ O
Höhe: 261 m ü. NHN
Fläche: 17,75 km²
Einwohner: 447 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06456
Vorwahl: 034781
Alterode Arnstedt Bräunrode Greifenhagen Harkerode Quenstedt Sandersleben Stangerode Sylda Ulzigerode Welbsleben Wiederstedt Landkreis Mansfeld-SüdharzKarte
Über dieses Bild
Lage von Bräunrode in Arnstein
Dorfkirche von Bräunrode

Bräunrode ist ein Ortsteil der Stadt Arnstein im nördlichen Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bräunrode liegt am östlichen Harzrand etwa sieben Kilometer westlich von Hettstedt. Der höchste Punkt ist 308 und der tiefste Punkt 266 Meter über dem Meeresspiegel. Im Norden und Westen wird der Ort durch Wälder begrenzt, im Osten und Süden durch Äcker.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1060 wurde der Ort erstmals als Bruniroht erwähnt. Friedrichrode wurde von Friedrich von Knigge erbaut, und noch heute trägt der Ort seinen Namen.

Willerode wurde 1377 erstmals erwähnt und war bis 1742 selbständige Gemeinde.

Bis 1945 arbeiteten die Einwohner der Ortsteile auf den Gütern. Die Einwohner aus Bräunrode waren zum großen Teil Klein- und Mittelbauern, die je nach finanzieller Situation noch im Mansfelder Kupferschieferbergbau gearbeitet haben. 1952 wurden erste Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften gegründet. Von 1960 bis 1989 gab es in Bräunrode keine privaten landwirtschaftlichen Betriebe.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Bräunrode, Alterode, Greifenhagen, Harkerode, Quenstedt, Stangerode, Sylda, Ulzigerode und Welbsleben sowie die Stadt Sandersleben (Anhalt) zur neuen Stadt Arnstein zusammen.[1] Die Verwaltungsgemeinschaft Wipper-Eine, zu der Bräunrode gehörte, wurde aufgelöst.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 19. April 1995 durch das Regierungspräsidium Halle genehmigt und vom Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 44/1995 registriert.

Blasonierung: „In Silber drei grüne Tannen auf grünem mit zwei silbernen gekreuzten Äxten belegten Dreiberg.“

Die Farben der Gemeinde sind Grün-Weiß.

Bisher verwendete die Gemeinde ein Bildsiegel mit drei Tannen. Der Gemeinderat beschloss deshalb, im neuen Wappen drei Nadelbäume auf einem Berg (hier ein Dreiberg) zu führen. In Anbindung an den Namen ist auf Wunsch der Gemeinde der Dreiberg mit zwei gekreuzten Äxten belegt, was darauf deuten soll, dass der Ort in früheren Zeiten einst aus der Rodung des Waldes hervorging.

Das Wappen wurde vom Magdeburger Heraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bräunröder Kirche: Sie ist die dritte Kirche an dieser Stelle, da die anderen abgebrannt sind. Die Kirche wurde am 17. November 1881 durch General Schulz eingeweiht.

Zwischen Bräunrode und Friedrichrode befinden sich im Wald die Reste der Kuppenburg.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Wochenende im Juli wird jedes Jahr das Volksfest vom Dorfclub Bräunrode e.V. veranstaltet. Der ansässige Fußballverein SVB lädt zum im Aushang veröffentlichen Spielplan die Bürger zu den Spielen der Männer- und Kindermannschaft ein. Außerdem veranstaltet der SVB besondere Veranstaltungen zum 1. Mai.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Ortslage Bräunrode sind mehrere Kleinbetriebe ansässig. Typisch für die Region sind zwei Landwirtschafts- sowie zwei Forstwirtschaftsbetriebe. Weiterhin gibt es einen Lebensmittel produzierenden Betrieb, eine Schlosserei, einen Autoteilehandel, einen Tierfutterhandel und eine Gaststätte.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Bundesstraße 180, die Eisleben mit Aschersleben verbindet, sind es in östlicher Richtung rund acht Kilometer.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bräunrode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010