Bramabiau

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Bramabiau
Bonheur
Die Karstquelle des Bramabiau

Die Karstquelle des Bramabiau

Daten
Gewässerkennzahl FRO3340630, FRO3340640
Lage Frankreich, Region Okzitanien
Flusssystem Garonne
Abfluss über Trèvezel → Dourbie → Tarn → Garonne → Atlantischer Ozean
Quelle im nordwestlichen Gemeindegebiet von Valleraugue
44° 6′ 54″ N, 3° 32′ 21″ O
Quellhöhe ca. 1410 m[1]
Mündung beim Ort Le Roquet, im südöstlichen Gemeindegebiet von Lanuéjols, in den TrèvezelKoordinaten: 44° 6′ 32″ N, 3° 25′ 44″ O
44° 6′ 32″ N, 3° 25′ 44″ O
Mündungshöhe ca. 760 m[1]
Höhenunterschied ca. 650 m
Sohlgefälle ca. 59 ‰
Länge ca. 11 km[2]

Der Bramabiau ist ein Fluss in Frankreich, der in der Region Okzitanien verläuft. Er entspringt zunächst unter dem Namen Bonheur im Nationalpark Cevennen, nahe beim Mont Aigoual, im nordwestlichen Gemeindegebiet von Valleraugue. Der Fluss entwässert generell in westlicher Richtung und verschwindet nördlich von Saint-Sauveur-Camprieu in einer Höhle, der Abîme de Bramabiau, im karstigen Untergrund. Nach etwa 500 Metern tritt er als Wasserfall wieder aus einer Karstquelle und ändert hier seinen Namen auf Bramabiau. Nach insgesamt rund 11[2] Kilometern mündet er beim Ort Le Roquet, im südöstlichen Gemeindegebiet von Meyrueis, als rechter Nebenfluss in den Trèvezel. Im Mündungsabschnitt wird ihm über einen Kanal Wasser für die Versorgung eines Wasserkraftwerkes in Le Roquet abgezweigt. Der Bramabiau durchquert auf seinem Weg das Département Gard und erreicht knapp vor seiner Mündung das Département Lozère.

Orte am Fluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Abîme de Bramabiau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b geoportail.fr (1:16.000)
  2. a b Die Angaben zur Flusslänge beruhen auf den Informationen über den Bramabiau bei SANDRE (französisch) und den Bonheur bei SANDRE (französisch), abgerufen am 7. April 2011, gerundet auf volle Kilometer. Der Oberlauf des Bonheur wird hier offensichtlich fälschlich als eigenes Gewässer betrachtet.