Brand-Laaben

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Brand-Laaben
Wappen Österreichkarte
Wappen von Brand-Laaben
Brand-Laaben (Österreich)
Brand-Laaben
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Sankt Pölten-Land
Kfz-Kennzeichen: PL
Hauptort: Laaben
Fläche: 34,53 km²
Koordinaten: 48° 7′ N, 15° 52′ OKoordinaten: 48° 6′ 35″ N, 15° 52′ 22″ O
Höhe: 347 m ü. A.
Einwohner: 1.225 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 35 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3053
Vorwahl: 02774
Gemeindekennziffer: 3 19 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Laaben 100
3053 Brand-Laaben
Website: www.brand-laaben.at
Politik
Bürgermeister: Helmut Lintner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
14
3
2
14 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Brand-Laaben im Bezirk Sankt Pölten-Land
Altlengbach Asperbach Böheimkirchen Brand-Laaben Eichgraben Frankenfels Gablitz Gerersdorf Hafnerbach Haunoldstein Herzogenburg Hofstetten-Grünau Inzersdorf-Getzersdorf Kapelln Karlstetten Kasten bei Böheimkirchen Kirchberg an der Pielach Kirchstetten Loich Markersdorf-Haindorf Maria Anzbach Mauerbach Michelbach Neidling Neulengbach Neustift-Innermanzing Nußdorf ob der Traisen Obritzberg-Rust Ober-Grafendorf Perschling Pressbaum Prinzersdorf Purkersdorf Pyhra Rabenstein an der Pielach Schwarzenbach an der Pielach St. Margarethen an der Sierning St. Pölten Statzendorf Stössing Traismauer Tullnerbach Weinburg Wilhelmsburg Wölbling WolfsgrabenLage der Gemeinde Brand-Laaben im Bezirk Sankt Pölten (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Brand-Laaben ist eine Gemeinde mit 1225 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Sankt Pölten-Land in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brand-Laaben liegt im Tal des Laabenbaches im Mostviertel in Niederösterreich, etwa gleich weit entfernt von Neulengbach im Norden und Hainfeld im Süden.

Die Fläche der Gemeinde umfasst 34,61 Quadratkilometer. 53,3 Prozent der Fläche sind bewaldet. Die höchste Erhebung stellt der Schöpfl (893 m) dar.

Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Brand (113)
  • Eck (82)
  • Gern (91)
  • Gföhl (18)
  • Klamm (226)
  • Laaben (444)
  • Pyrat (64)
  • Stollberg (79)
  • Wöllersdorf (99)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Brand, Eck, Gern, Gföhl, Klamm, Laaben, Pyrath, Stollberg und Wöllersdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1155 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1123 Einwohner, 1981 1047 und im Jahr 1971 1119 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Helmut Lintner (ÖVP). Vizebürgermeisterin ist Heidemarie Köberl (ÖVP).

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 folgende Mandatsverteilung:
ÖVP 14, SPÖ 3, FPÖ 2, andere keine Sitze.

Bisherige Bürgermeister:

  • 1850–1863 Josef Weickmann (Gastwirt)
  • 1865–1872 Josef Ziegler (Schmied)
  • 1872–1876 Anton Binder (Landwirt)
  • 1876–1885 Anton Wallner (Landwirt)
  • 1885–1889 Anton Mondl (Wirt, Müller)
  • 1889–1891 Somoj Donner (Landwirt)
  • 1891–1892 Anton Wallner (Landwirt)
  • 1892–1894 Johann Feichtinger (Landwirt)
  • 1894–1896 Josef Fast (Maurermeister)
  • 1896–1913 Johann Feichtinger (Landwirt)
  • 1913–1922 Josef Weickmann (Gastwirt)
  • 1922–1924 Alois Rohrer (Landwirt)
  • 1924–1938 Franz Wallner (Landwirt)
  • 1938–1945 Franz Stöhr (Kaufmann)
  • 1945–1945 Josef Kari (Gastwirt)
  • 1945–1950 Johann Katzensteiner (Landwirt)
  • 1950–1955 Franz Wallner (Landwirt)
  • 1956–1975 Heinrich Parteder (Landwirt)
  • 1975–1989 Michael Mörth (Landwirt)
  • 1989–1995 Josef Leidinger (Nebenerwerbslandwirt)
  • 1995–2002 Leopold Daxböck (Landesbediensteter)
  • 2002–2004 Johann Schibich (Landwirt)
  • seit 2004 Helmut Lintner (Gastwirt)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Hl. Johannes der Täufer

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 52, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 132. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 542. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,74 Prozent. Brand-Laaben ist Mitglied der Wienerwald Initiativ Region.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brand-Laaben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011