Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

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Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
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Gründung 1. Juli 2013
Trägerschaft staatlich
Ort Cottbus und Senftenberg
Bundesland Brandenburg
Land Deutschland
Präsident Jörg Steinbach
Studenten ca. 8000
Mitarbeiter 1481 (Stand: 31.12.2016)
davon Professoren 197 (Stand: 31.12.2016)
Jahresetat 86,3 Mio. Euro (dazu 28,1 Mio. Euro Drittmittel) (2016)
Website www.b-tu.de

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (kurz meist BTU) ist eine Technische Universität, die im Jahr 2013 neu gegründet wurde. Die BTU ist nach der Universität Potsdam die zweitgrößte Universität Brandenburgs. Universitätscampusse befinden sich in den Städten Cottbus und Senftenberg im Süden des Landes Brandenburg, zwischen Berlin und Dresden. Der Zentralcampus in Cottbus befindet sich unweit des Altstadtzentrums. Ein weiterer, deutlich kleinerer Campus in Cottbus befindet sich im südlichen Stadtteil Sachsendorf. Zwischen dem Zentralcampus in Cottbus und dem Campus in Senftenberg liegen 40 Kilometer.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick vom Hauptgebäude auf den zentralen Campusplatz in Cottbus
Standorte btu.svg

Die Brandenburgische Technische Universität geht auf die beiden Vorgängerhochschulen Brandenburgische Technische Universität Cottbus und Hochschule Lausitz zurück. Offizielles Gründungsdatum der neuen Hochschule ist der 1. Juli 2013, an dem das vom brandenburgischen Landtag am 11. Februar 2013 beschlossene Gründungsgesetz „Gesetz zur Neustrukturierung der Hochschulregion Lausitz“ in Kraft trat. Die brandenburgische Wissenschaftsministerin Sabine Kunst stellte am 5. Februar 2013 den neuen Gründungsbeauftragten. Birger Hendriks für die Brandenburgische Technische Universität Cottbus - Senftenberg vor, der ab 1. Juli 2013 die Leitung der Universität bis zur Bestellung eines Gründungspräsidenten übernahm. Am 17. Oktober 2013 fand die Wahl des Gründungssenats und des erweiterten Gründungssenats statt. Am 18. Dezember 2013 wurde mit der Wahl des Studierendenparlaments die erste gemeinsame studentische Vertretung der BTU Cottbus-Senftenberg gewählt.

Nachdem sich die Findungskommission im Juni 2014 für Jörg Steinbach als Präsidenten ausgesprochen hatte, schlug Wissenschaftsministerin Sabine Kunst ihn dem erweiterten Gründungssenat vor. In der Sitzung vom 25. Juni 2014 stellten der erweiterte Gründungssenat und Sabine Kunst das im Gründungsgesetz geforderte Einvernehmen her, damit Jörg Steinbach von der Ministerin als Gründungspräsident der BTU Cottbus-Senftenberg am 11. Juli 2014 ernannt werden konnte. Seine Amtsgeschäfte nahm Steinbach am 16. Juli 2014 auf. Die Amtseinführung erfolgte mit Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wissenschaftsministerin Kunst am 15. Oktober 2014.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fakultäten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 1. April 2016 ist die BTU Cottbus–Senftenberg in sechs Fakultäten gegliedert:

  • Fakultät 1: MINT – Mathematik, Informatik, Physik, Elektro- und Informationstechnik
  • Fakultät 2: Umwelt und Naturwissenschaften
  • Fakultät 3: Maschinenbau, Elektro- und Energiesysteme
  • Fakultät 4: Soziale Arbeit, Gesundheit und Musik
  • Fakultät 5: Wirtschaft, Recht und Gesellschaft
  • Fakultät 6: Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung

Wissenschaftliche Einrichtungen[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Centrum für Energietechnologie Brandenburg - CEBra Research
  • Forschungszentrum Landschaftsentwicklung und Bergbaulandschaften (FZLB)
  • Forschungszentrum für nachhaltige Landschaftsentwicklung
  • David-Gilly-Institut für Lehre, Forschung und Kommunikation im Bauwesen (DGI)
  • Gerätezentrum „Physik rotierender Strömungen“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • German-Polish Centre for Public Law and Environmental Network (GP PLEN) / Deutsch-Polnisches Zentrum für Öffentliches Recht und Umweltschutz - gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der BTU Cottbus-Senftenberg und der Universität Wroclaw (Breslau)
  • Zentrum für Rechts- und Verwaltungswissenschaften (ZfRV)
  • Zentrum für Strömungs- und Transportvorgänge (CFTM²)
  • Zentrale Analytik der BTU Cottbus-Senftenberg (ZA-BTU): FMPA und ZAL
  • Zentrum für Studierendengewinnung und Studienvorbereitung - College

Fakultätseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Institut für schwimmende Bauten
  • Institut Energieoptimierter Standort (EOS)
  • Institut für Inverse Modellierung (IIM)
  • Zentrum für barrierefreies Studium

Betriebseinheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) der BTU Cottbus-Senftenberg

IKMZ[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) der BTU Cottbus-Senftenberg, welches in den Jahren 2006 und 2007 mit mehreren Architekturpreisen ausgezeichnet wurde[3], beherbergt unter anderem eine Universitätsbibliothek.

Weitere Betriebseinheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechenzentrum, Zentrale Einrichtung Sprachen, Weiterbildungszentrum, Zentrale Einrichtung Hochschulsport, Zentralwerkstatt

Biotechnologiezentrum in Senftenberg

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Architektur (Bachelor/Master) universitär
  • Bauen und Erhalten (Master) universitär
  • Bauingenieurwesen (Bachelor/Master) universitär
  • Berufspädagogik für Gesundheitsberufe (Master) universitär
  • Betriebswirtschaftslehre (Bachelor/Master) universitär, (Bachelor) fachhochschulisch
  • Biotechnologie (Bachelor/Master) fachhochschulisch
  • Cyber Security (Master) universitär
  • eBusiness (Bachelor/Master) universitär
  • Elektrotechnik (Bachelor/Master) universitär, (Bachelor/Master) fachhochschulisch
  • Environmental and Resource Management (Bachelor/Master) universitär
  • Euro Hydro-Informatics and Water Management (Master) universitär
  • Forensic Sciences and Engineering (Master) universitär
  • Heritage Conservation and Site Management (Master) universitär
  • Instrumental- und Gesangspädagogik (Bachelor) fachhochschulisch
  • Informatik (Bachelor/Master) universitär, (Master) fachhochschulisch
  • Informations- und Medientechnik (Bachelor/Master) universitär
  • Klimagerechtes Bauen und Betreiben (Master) fachhochschulisch
  • Kultur und Technik (Bachelor/Master) universitär
  • Landnutzung und Wasserbewirtschaftung (Bachelor/Master) universitär
  • Maschinenbau (Bachelor/Master) universitär, (Bachelor/Master) fachhochschulisch
  • Mathematik (Bachelor) universitär
  • Medizininformatik (Bachelor) universitär
  • Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien (Master) universitär
  • Pflegewissenschaft (Bachelor) fachhochschulisch
  • Physik (Bachelor/Master) universitär
  • Power Engineering (Master) universitär
  • Soziale Arbeit (Bachelor/Master) fachhochschulisch
  • Stadt- und Regionalplanung (Bachelor/Master) universitär
  • Technologien biogener Rohstoffe (Bachelor) universitär
  • Therapiewissenschaften (Bachelor) fachhochschulisch
  • Umweltingenieurwesen (Bachelor/Master) universitär
  • Urban Design – Revitalization of Historic City Districts (Master) universitär
  • Verarbeitungstechnologien der Werkstoffe (Master) universitär
  • Verfahrenstechnik (Bachelor) universitär
  • Verfahrenstechnik – Prozess- und Anlagentechnik (Master) universitär
  • Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor/Master) universitär, (Bachelor/Master) fachhochschulisch
  • Wirtschaftsmathematik (Bachelor) universitär
  • Wirtschaftsrecht für Technologieunternehmen (Master) universitär
  • World Heritage Studies (Master) universitär

Die Einschreibung für Bachelor-Studiengänge ist nur zum Wintersemester möglich, bei den Master-Studiengängen zum Teil auch zum Sommersemester. Die Studiengänge Environmental and Resource Management, Euro Hydro-Informatics, Water Management, World Heritage Studies and Heritage Conservation and Site management werden komplett in Englisch unterrichtet. Ein Auslandsaufenthalt an einer der BTU-Partneruniversitäten ist in diesen Studiengängen obligatorisch.

Semestergebühren und Semesterticket[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für ein Studium an der BTU Cottbus wird ein Semesterbeitrag von 262,38 Euro erhoben.[4]

Dieser Beitrag setzte sich zusammen aus den Gebühren für das Studentenwerk, die Studierendenschaft, den Immatrikulationsgebühren und den Gebühren für das Semesterticket. Es werden sonst keine weiteren Studiengebühren erhoben.

Das Semesterticket, welches mit 126,38 Euro einen Großteil der Semesterbeitrags ausmacht, erlaubt den Studierenden die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin und Brandenburg (VBB-Gesamtnetz) sowie die Nutzung der Bahnlinie RE18 und RE15 nach Dresden Hauptbahnhof. Auch die freigegebenen IC/EC-Fernverkehrszüge können innerhalb von Berlin-Brandenburg mit dem Semesterticket genutzt werden.

Internationale Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Universität mit einem hohen Anteil ausländischer Studierenden pflegt die BTU Cottbus-Senftenberg Beziehungen zu Partneruniversitäten weltweit. Ein Studierendenaustausch ist über das Erasmus+-Programm oder das hochschuleigene Austauschprogramm STUDEXA möglich. Aktuell arbeitet die BTU Cottbus-Senftenberg in 266 Kooperationen mit 160 Hochschulen in 53 Ländern zusammen.[5]

Studium und Familie[6][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität verfolgt verschiedene Maßnahmen, um die Arbeits- und Studienbedingungen möglichst familienfreundlich zu gestalten. So gelten für Beschäftigte flexible Arbeitszeiten (Teilzeitarbeit, Gleitzeitarbeit, Freizeitausgleich für Mehrarbeit). An der BTU werden insbesondere Partner von neu berufenen Professoren, und Wissenschaftlern sowie Führungskräfte im Bereich der Zentralverwaltung und der Dienstleistungseinrichtungen unterstützt, wenn sie auf Grund des Wechsels des Partners an die BTU ihren Wirkungsbereich aufgeben müssen.[7]

Zentrale Komponenten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sind der Arbeits- und Gesundheitsschutz, das Betriebliche Eingliederungsmanagement, die Gesundheitsförderung sowie eine Beratungs- und Präventionskultur.[8]

Für die Studierenden gibt es besondere Regelungen in den Studien- und Prüfungsordnungen, welche den Mutterschutz sowie die Krankheit von Kindern als eigenständige Gründe für Fristverlängerungen akzeptieren.

Zum Wintersemester 2008/2009 wurde ein Eltern-Kind-Zimmer im Hauptgebäude eingerichtet, welches kinderfreundlich gestaltet ist und den Eltern einen Arbeitsplatz für die Erledigung von Dienst- und Studienaufgaben bereitstellt. Für die Tagesbetreuung der Kinder betreibt das Studentenwerk eine eigene Kindertagesstätte für bis zu 125 Kinder. In der Mensa auf dem Zentralcampus gibt es eine Kinder-Spielecke mit Hochstühlen und einen gesonderten Wickelraum. Weiterhin zahlt das Studentenwerk auf Antrag ein Begrüßungsgeld von 50 Euro für jedes Neugeborene eines eingeschriebenen Studierenden der BTU. Für diese Maßnahmen wurde die Universität in den Jahren 2009 und 2013 von der Hertie-Stiftung zertifiziert und als besonders familiengerechte Hochschule ausgezeichnet.[9]

Erstwohnsitzmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erstwohnsitzmodell der Stadt Cottbus gewährt Studierenden ab der ersten Antragstellung drei Jahre lang einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 200 Euro, sofern der Studierende in mindestens zwei Gemeinden in Deutschland gemeldet war und in Cottbus den Hauptwohnsitz angemeldet hat. Dieser Zuschuss muss bei der Stadt Cottbus jährlich beantragt werden.[10]

Studentische Projekte und Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Lehrstuhl Medientechnik unterhält auf dem Campus ein voll ausgestattetes Fernsehstudio, welches zur Produktion des studentischen Fernsehsenders CampusTV genutzt wird. Studenten verschiedener Fachrichtungen produzieren dort monatlich eine halbstündige Sendung mit Berichten, Reportagen und Interviews rund um das Studentenleben in Cottbus und Senftenberg.

Weiterhin stellt die Universität ein eigenes Team bei der Formula Student, einem studentischen Konstruktionswettbewerb zum Bau eines eigenen Rennwagens. Ziel dieses Wettbewerbs ist neben der erfolgreichen Teilnahme an einem internationalen Rennen auch ein gutes Gesamtpaket aus Konstruktion, Finanzplanung und Verkaufsargumenten zu schaffen.

Das Team Lausitz Dynamics beteiligt sich seit 2009 am weltweit ausgetragenen Shell Eco-marathon, bei dem die Energieeffizienz im Mittelpunkt steht. Die Studierenden arbeiten seit Jahren an Fahrzeugen, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Beim Marathon 2017 in London starteten sie mit einem batteriebetriebenen Prototypenfahrzeug.

Das Team vom Unikino Cottbus präsentiert jeden Mittwoch ausgewählte Filme im Studentenclub Muggefug e.V. Die Filme laufen abwechselnd in deutscher und englischer Sprache und bedienen verschiedene Genres. Zu Beginn jedes Wintersemesters organisiert das Organisationsteam Infowoche (OTIWO e.V.) eine Einführungs- und Kennenlernwoche für die neuen Studenten. Feste Bestandteile sind in jedem Jahr neben der Paddeltour auf die Stadtrallye.

Weitere studentische Vereine (Auswahl):

  • OTIWO e.V. → Organisation Team Info Woche e.V.[12]
  • 'Jalta .consultants e.V. (Studentische Unternehmensberatung)
  • Börsenclub Cottbus e.V.
  • Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure Hochschulgruppe Cottbus e.V.
  • eCampus-Lausitz e.V.

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschungsprofil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die BTU ist eine forschungsorientierte Universität, die sowohl Schwerpunkte in der Grundlagenforschung als auch in der angewandten Forschung aufweist. Als kleine technische Universität in der Lausitz stellt sich die BTU ihrer Verantwortung, als Innovations- und Internationalisierungsmotor in der Region zu wirken und somit positiv Einfluss auf den derzeitigen Strukturwandel der Lausitz auszuüben. Die BTU ist mit ihren Forschungsschwerpunkten auch international aktiv und transferiert ihre Lösungsansätze vor Ort auf internationale Ebene.

Mit dem Hochschulentwicklungsplan für die Jahre 2015 bis 2020 wurden die folgenden vier fakultätsübergreifenden Forschungsfelder[11] definiert:

  • Smart Regions und Heritage
  • Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit
  • Biotechnologie, Umwelt und Gesundheit
  • Kognitive und zuverlässige cyber-physische Systeme.

Ziel der Forschungsschwerpunkte ist einerseits eine Stärkung der Interdisziplinarität von Forschungsströmungen in der BTU und andererseits die gezielte Förderung von international gefragten Forschungsthemen, welchen seitens der BTU schon seit Jahren intensiv nachgegangen wird.

Forschungsförderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drittmittelgeförderte Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die BTU aktuell unter anderem durch ein Graduiertenkolleg (GRK 1913 »Kulturelle und technische Werte historischer Bauten«), ein Schwerpunktprogramm (SPP 1655 »Drahtlose Ultrahochgeschwindigkeitskommunikation für den mobilen Internetzugriff«) und das Gerätezentrum »Physik rotierender Strömungen«. Des Weiteren ist die BTU derzeit an zwei Transregio-Projekten, vier Schwerpunktprogrammen und drei Forschergruppen beteiligt. Die BTU kooperiert über einen Partnerschaftsvertrag seit Juli 2015 mit dem Climate-KIC; eine von der EU-Kommission eingerichtete Knowledge and Innovation Community (KIC), die sich mit Forschungen rund um den Klimaschutz befasst. Diese strategische Kooperation dient insbesondere den Forschungsschwerpunkten »Smart Regions und Heritage« und »Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit«. Verschiedene Projekte im Fachgebiet Bodenschutz und Rekultivierung werden bereits durch das Climate-KIC gefördert. Weitere durch das EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon2020 geförderte Schwerpunkte an der BTU liegen im Bereich Luftfahrt, bei der Land- und Ressourcennutzung, sowie bei der internationalen Nachwuchsausbildung (Innovative Training Networks im Marie Skłodowska-Curie Programm).

Graduate Research School Die Graduate Research School (GRS) der BTU Cottbus-Senftenberg zielt auf die Forschungsprofilierung der BTU in den oben genannten vier Schwerpunktbereichen und bietet Förder- und Qualifikationsangebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs an.

Forschungskooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die BTU arbeitet über Kooperationsverträge oder gemeinsamen Professuren mit einer Vielzahl von außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen.

Wissens- und Technologietransfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die BTU versteht sich mit ihrem Forschungsportfolio auch als Innovationsmotor der Region und sieht eine wichtige Aufgabe im Technologie- und Wissenstransfer. Hierzu hat sie eine gemeinsame Transferstrategie mit der Technischen Hochschule Wildau erarbeitet. Erklärtes Ziel beider Hochschulen ist es, die Vernetzung mit der Wirtschaft im Land Brandenburg aktiv zu fördern. Dies kommt insbesondere im gemeinsamen Transferprojekt "Innovation Hub 13"[14] zum Ausdruck, das im Rahmen der Förderinitiative "Innovative Hochschule" für die Jahre 2018 bis 2022 vom BMBF gefördert wird.

Forschungsgebäude für Leichtbauwerkstoffe (Panta-Rhei-Halle)

Forschungsgebäude für Leichtbauwerkstoffe (Panta-Rhei-Halle)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe Panta Rhei auf dem BTU-Campus arbeiten Wissenschaftler an Entwicklungen auf dem Gebiet der Produktion und Verarbeitung innovativer Leichtbauwerkstoffe. In Kooperation mit Kunden aus Wirtschaft und Industrie werden Lösungen über die gesamte Wertschöpfungskette entwickelt.[15]

Kooperationen mit der Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der Automatisierungstechnik betreibt die BTU das »Innovationszentrum Moderne Industrie (IMI) Brandenburg«, welches kleine und mittlere Unternehmen in Brandenburg bei der Automatisierung und Digitalisierung der Unternehmensprozesse unterstützt. Die BTU arbeitet außerdem mit dem Centrum für Energietechnologie Brandenburg (CEBra) zusammen, das Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft zum Ziel hat und diese mit experimenteller Entwicklungsarbeit und Projekten zum Technologietransfer fördert.[16] ie Hochschule besitzt als eine von weltweit 30 und deutschlandweit 4 technischen Universitäten den Status eines University Technology Centers (UTC) des europäischen Triebwerkeherstellers Rolls-Royce[17]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013–2014: Gründungsbeauftragter Birger Hendriks
  • seit 2014 Jörg Steinbach

Professoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ Siehe auch: Hochschullehrer der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg

Ehrendoktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016: Konrad Jerzy Nowacki[18]
  • 2016: Ulrich Wenger[19]
  • 2016: Michael von Bronk[20]
  • 2016: Marek Bojarski[21]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fakultäten / Universität : b-tu.de. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  2. Einrichtungen / Universität : b-tu.de. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  3. Galerie der Auszeichnungen für das IKMZ. Abgerufen am 18. Januar 2015.
  4. Informationsseite über Rückmeldungen von Studenten der BTU. Abgerufen am 20. August 2017.
  5. unisolution: moveonline cooperations. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  6. Familie / Unileben : b-tu.de. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  7. Dennis Steinbacher: Dual Career Service / Unileben : b-tu.de. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  8. Gesundheitsmanagement / Unileben : b-tu.de. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  9. Die BTU Cottbus erhält zum zweiten Mal das Zertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  10. Erstwohnsitzmodell - Stadt Cottbus. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  11. Forschungsprofil / Forschung : b-tu.de. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  12. IHP: IHP - Overview. Abgerufen am 2. Oktober 2017 (englisch).
  13. Joint Lab BTU-CS – FBH Microwave : Fachgebiet Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik Ulrich-L.-Rohde Stiftungsprofessur - BTU Cottbus-Senftenberg. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  14. Innovation Hub 13. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  15. Panta Rhei gGmbH - Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe - BTU Cottbus-Senftenberg. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  16. CEBra GmbH. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  17. Research and University Technology Centres. Abgerufen am 18. Januar 2015.
  18. BTU News. Nr. 45, S. 62, online; Prof. Nowacki doktorem honoris causa Brandenburskiego Uniwersytetu Technicznego Cottbus. 15. Februar 2016
  19. Ulrich Wenger erhält die Ehrenpromotion der BTU Cottbus-Senftenberg. 20. März 2016
  20. Vergabe der Ehrendoktorwürde an Michael von Bronk. 20. Juli 2016
  21. Verleihung der Ehrendoktorwürde an Professor Marek Bojarski. 9. November 2016

Koordinaten: 51° 31′ 17″ N, 13° 59′ 13″ O