Brandscheid (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Brandscheid
Brandscheid (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Brandscheid hervorgehoben
50.2213138888896.3096944444444555Koordinaten: 50° 13′ N, 6° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Prüm
Höhe: 555 m ü. NHN
Fläche: 16,26 km²
Einwohner: 323 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Vorwahl: 06555
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 207
Adresse der Verbandsverwaltung: Tiergartenstr. 54
54595 Prüm
Webpräsenz: www.brandscheid-eifel.de
Ortsbürgermeister: Josef Knauf
Lage der Ortsgemeinde Brandscheid im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Bitburg Auw bei Prüm Roth bei Prüm Olzheim Neuendorf Kleinlangenfeld Schwirzheim Büdesheim Wallersheim Fleringen Weinsheim Gondenbrett Sellerich Buchet Oberlascheid Bleialf Mützenich Winterscheid Winterspelt Großlangenfeld Brandscheid Prüm Rommersheim Giesdorf Hersdorf Seiwerath Schönecken Oberlauch Niederlauch Orlenbach Winringen Dingdorf Watzerath Pittenbach Pronsfeld Habscheid Heckhuscheid Matzerath Heisdorf Nimsreuland Lasel Wawern Feuerscheid Nimshuscheid Lützkampen Großkampenberg Kesfeld Üttfeld Euscheid Strickscheid Lünebach Lierfeld Eilscheid Dackscheid Merlscheid Pintesfeld Kinzenburg Waxweiler Manderscheid Lichtenborn Arzfeld Irrhausen Reiff Sengerich Leidenborn Herzfeld Eschfeld Roscheid Harspelt Sevenig (Our) Dahnen Reipeldingen Daleiden Dasburg Preischeid Olmscheid Jucken Kickeshausen Lauperath Krautscheid Oberpierscheid Niederpierscheid Lascheid Hargarten Lambertsberg Mauel Plütscheid Burbach Balesfeld Neuheilenbach Neidenbach Usch Zendscheid Steinborn Sankt Thomas Malbergweich Malberg (Eifel) Kyllburgweiler Seinsfeld Oberkail Gransdorf Gindorf Pickließem Orsfeld Kyllburg Etteldorf Wilsecker Badem Sefferweich Seffern Schleid Heilenbach Ehlenz Oberweiler Bickendorf Nattenheim Fließem Rittersdorf (Eifel) Ließem Niederweiler Biersdorf am See Wiersdorf Wißmannsdorf Hamm (Eifel) Echtershausen Brecht Feilsdorf Hütterscheid Baustert Brimingen Hisel Mülbach Oberweis Bettingen (Eifel) Olsdorf Wettlingen Stockem Halsdorf Enzen Dudeldorf Gondorf Metterich Hüttingen an der Kyll Röhl Scharfbillig Sülm Dahlem Trimport Idenheim Idesheim Meckel Eßlingen Oberstedem Niederstedem Wolsfeld Dockendorf Ingendorf Messerich Birtlingen Altscheid Berkoth Nusbaum Biesdorf Kruchten Hommerdingen Hüttingen bei Lahr Mettendorf Niehl Burg Lahr Geichlingen Körperich Roth an der Our Gentingen Ammeldingen an der Our Berscheid Bauler Waldhof-Falkenstein Keppeshausen Rodershausen Gemünd Sevenig bei Neuerburg Affler Dauwelshausen Scheitenkorb Nasingen Muxerath Obergeckler Niedergeckler Sinspelt Niederraden Koxhausen Herbstmühle Karlshausen Zweifelscheid Leimbach Emmelbaum Ammeldingen bei Neuerburg Heilbach Uppershausen Plascheid Hütten Neuerburg Scheuern Fischbach-Oberraden Utscheid Weidingen Übereisenbach Wallendorf Bollendorf Echternacherbrück Ernzen Ferschweiler Minden Menningen Eisenach Gilzem Kaschenbach Niederweis Irrel Prümzurlay Alsdorf Holsthum Peffingen Schankweiler Spangdahlem Herforst Beilingen Philippsheim Speicher (Eifel) Preist Orenhofen Auw an der Kyll Hosten Nordrhein-Westfalen Belgien Luxemburg Trier Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild

Brandscheid ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Prüm an.

Geographie[Bearbeiten]

Brandscheid liegt im Naturpark Nordeifel. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Bongert, Brandscheiderhof, Feriendorf Schnee-Eifel, Forsthaus Bleialf, Forsthaus Brandscheid, Hamburg und Schneifel.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Ein Wald Brandscheit und damit der Ortsname wurde zum ersten Mal in einem Vertrag aus dem Jahre 1286 zwischen dem Abt Walther von Prüm und Heinrich und Gerhard von Schönecken urkundlich erwähnt. Der Ortsname verweist auf mittelalterliche Brandrodungen hin.

Brandscheid gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum kurtrierischen Amt Prüm und war der Schultheißerei Bleialf zugeordnet. Das Dorf Brandscheid in der prümischen Schultheißerei Alf zählte im Jahr 1684 25 Feuerstellen oder Haushalte, eine Urkunde aus dem Jahr 1756 nennt 56 Namen, 1787 wurden 124 Einwohner gezählt.[3]

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Von 1798 bis 1814 unterstand Brandscheid dem französischen Kanton Schönberg im Saardepartement. Bei der Reorganisation der Kirchenwesens wurde Brandscheid 1803 Sukkursalpfarrei (Hilfspfarrei) mit den Filialorten Sellerich, Hontheim, Herscheid und Buchet.[3]

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress kam die Region 1815 zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Brandscheid zur Bürgermeisterei Bleialf im 1816 neu gebildeten Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier. Im Jahr 1843 hatte Brandscheid 57 Häuser in denen 341 Menschen lebte, alle waren katholisch. Zur Gemeinde gehörten seinerzeit auch die aus Einzelhäusern bestehenden Wohnplätze Mühlenberg, Unterbrandscheid und Wilhelmsau.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Brandscheid, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]

Jahr Einwohner
1815 233
1835 341
1871 554
1905 385
1939 847
1950 346
Jahr Einwohner
1961 371
1970 369
1987 330
1997 353
2005 344
2014 323

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Brandscheid besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat sechs Ratsmitglieder an.[6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die katholische Sankt-Kornelius-Kirche ist ein spätgotischer Bau aus der Zeit um 1500. Er wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf den Außenbau zerstört und ab 1949 weitgehend nach dem Originalbau wiederhergestellt.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Brandscheid

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Brandscheid (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014, Seite 94 (PDF; 2,4 MB)
  3. a b Peter Oster: Geschichte der Pfarreien der Dekanate Prüm-Waxweiler, Trier: Paulinus-Druckerei, 1927, S. 870 ff (dilibri Rheinland-Pfalz)
  4. Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier, Band 2, Trier, Lintz, 1846, S. 60 (Google Books)
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen