Brandschutzhelfer

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Ein Brandschutzhelfer ist eine von meist mehreren Personen innerhalb eines Unternehmens, die vom Arbeitgeber benannt wird, um im Falle von Bränden bestimmte festgelegte Aufgaben der Brandbekämpfung zu übernehmen. Er kann dazu mit den ebenfalls vom Arbeitgeber zu benennenden betrieblichen Ersthelfern und Evakuierungshelfern zusammenarbeiten. Diese werden gemäß § 10 Abs. 2 des Arbeitsschutzgesetzes, der „Maßnahmen gegen Brände – Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR A2.2)“[1] und der Unfallverhütungsvorschrift „DGUV Vorschrift 1 – Grundsätze der Prävention“[2] ernannt.

Vom Brandschutzhelfer ist der Brandschutzbeauftragte zu unterscheiden, der den Unternehmer bei Fragen des Brandschutzes berät und die Brandschutzhelfer fortbildet.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Aufgaben des Brandschutzhelfers zählen[3]:

  1. Unterstützung des Brandschutzbeauftragten
  2. vorbeugender Brandschutz durch Kontrolle bei Arbeiten mit Feuer oder Hitze
  3. Brandbekämpfung bei Entstehungsbränden
  4. Bedienung der Brandschutzeinrichtungen (Feuerlöscher, Handfeuermelder, Wandhydranten)
  5. Einweisen der eintreffenden Feuerwehr

Die Ausbildung der Brandschutzhelfer ist durch die ASR A2.2 und DGUV Information 205-023 geregelt. Weiterer Bedarf im jeweiligen Unternehmen wird durch den Brandschutzbeauftragten in Zusammenarbeit mit dem Unternehmer festgelegt. In jedem Fall gehört aber eine umfangreichere Schulung auf allen vorgehaltenen Löschgeräten (in der Regel Feuerlöscher und Wandhydranten) zur Ausbildung. Mitglieder der Feuerwehr können nach Absolvieren der Truppausbildung ohne weitere Ausbildung bestellt werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR A2.2)
  2. DGUV Vorschrift 1 – Grundsätze der Prävention, §22 Notfallmaßnahmen.
  3. DGUV Information 205-023 Brandschutzhelfer – Ausbildung und Befähigung (Ausgabe Feb. 2014)