Brandten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Brandten
Gemeinde Langdorf
Koordinaten: 49° 1′ 59″ N, 13° 8′ 57″ O
Eingemeindung: 1. Januar 1976
Brandten (Bayern)
Brandten

Lage von Brandten in Bayern

Die Hans-Girgl-Kapelle
Die Hans-Girgl-Kapelle

Brandten ist ein Ortsteil der Gemeinde Langdorf im niederbayerischen Landkreis Regen. Bis 1976 bildete es eine selbstständige Gemeinde.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brandten liegt im Bayerischen Wald etwa zwei Kilometer nördlich von Langdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist eine Gründung des Hans Sigmund von Degenberg, dem letzten Degenberger. Mit sechs Gütern wird Prändt im Stiftbuch der Herrschaft zu Weißenstein 1596 erstmals aufgeführt. Es bildete später eine Hauptmannschaft und unterstand dem Pfleggericht Weißenstein. Im Konskriptionsjahr 1752 bestand Brandten aus acht Anwesen.

1808 wurde aus den Hauptmannschaften Brandten und Schwarzach sowie der Obmannschaft Außenried der Steuerdistrikt Brandten gebildet. Daraus entstand 1813 die Ruralgemeinde Brandten. Zu den ursprünglichen Gemeindeteilen Brandten, Außenried und Schwarzach kamen im 20. Jahrhundert noch Froschau und Reisachmühle hinzu, während die 1821 als Gemeindebestandteil verzeichnete Einöde Jägerhaus zum letzten Mal 1867 unter der Bezeichnung Berghäusl aufgeführt wurde. Am 1. Januar 1976 wurde die Gemeinde Brandten im Zuge der Gebietsreform mit 537 Einwohnern und 1.267 Hektar Gemeindefläche in die Gemeinde Langdorf eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Girgl-Kapelle. Sie wurde 1844 errichtet und 1905 umgebaut. Das Innere enthält einen Altar mit Darstellung der Krönung Marias sowie Holzfiguren des hl. Sebastian und des hl. Georg.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bienenzuchtverein Langdorf-Brandten
  • Freiwillige Feuerwehr Brandten
  • Heckenschützen Brandten
  • SpVgg Brandten. Sie wurde am 20. September 1964 gegründet.
  • Eisschützen Brandten. Sie wurden als Sparte Eis am 15. September 1972 gegründet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]