Brasse (Segeln)

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Brassbaum der "Seute Deern", Bremerhaven

Brasse leitet sich vom französischen Wort für Arm ab und bezeichnet ein Tau, das in der Segelschiffahrt dafür verwendet wird, die Rahen zu schwenken. Diesen Vorgang nennt man dementsprechend Brassen.[1] Eine Brasse (Mehrzahl: Brassen) ist ein Teil des laufenden Guts eines Rahseglers (rahgetakeltes Segelschiff). Die Brassen sind jeweils Backbord und Steuerbord an der Rahnock der jeweiligen Rah angeschlagen und dienen dazu, die Rah horizontal um den Mast zu drehen, damit das an der Rah angeschlagene Segel entsprechend dem relativen Wind gestellt werden kann, um den maximalen Vortrieb zu erzeugen.

Das Drehen der Rah durch Ziehen an der Brasse heißt brassen. Das Drehen der Rah, um höher am Wind zu fahren, nennt man anbrassen.

Einzelnachweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marianne Strzysch, Joachim Weiß (Hrsg.): Der Brockhaus in fünfzehn Bänden Zweiter Band Bav-Chi. F.A. Brockhaus Verlag, Leipzig-Mannheim 1997, ISBN 3-7653-2821-9, S. 261