Brathering

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Brathering mit Bratkartoffeln als Mittagessen

Bratheringe sind ein Gericht der deutschen Küche aus gebratenen und anschließend marinierten Heringen.

Zur Zubereitung werden ausgenommene und entschuppte grüne (frische) Heringe gewürzt, mehliert, in Öl braungebraten und anschließend in einer kurz aufgekochten Marinade aus Essig, Wasser, Zucker, Zwiebelringen, Lorbeerblättern und Gewürzen (z. B. Senf- und Pfefferkörnern) einige Tage eingelegt.[1] Sie werden kalt zu Brot, Bratkartoffeln, Kartoffelbrei oder Pellkartoffeln serviert. Durch das Einlegen in eine saure Marinade lösen sich die dünnen Gräten des grünen Herings teilweise auf, sodass diese beim Verzehr kaum stören.

Gekühlt sind nicht konservierte Bratheringe bis zu zwei Wochen haltbar. Sie sind auch fertig zubereitet als Convenience Food, insbesondere in Konservendosen, erhältlich.

Satire[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Filmkomödie Wir hau’n die Pauker in die Pfanne schreibt der Schüler Pepe Nietnagel „BRATHERING“ an die Tafel und fragt die Englischlehrerin, wie man das Wort ausspreche. Diese erkennt das Wort nicht als deutsch, tut so, als ob es ein geläufiges englisches Wort wäre und spricht es [ˈbɹæðəɹɪŋ] aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brathering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Brathering – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Richard Hering, Walter Bickel (Hrsg.): Herings Lexikon der Küche. 18., überarbeitete Auflage. Fachbuchverlag Dr. Pfanneberg, & Co., Gießen 1978, ISBN 3-8057-0218-3, S. 194