Bratsch (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bratsch war eine Musikgruppe aus Frankreich, die im Bereich Weltmusik bekannt ist und europaweit tourt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gruppe hatte sich der Musik der Wandermusikanten wie der Klezmorim, der Sinti und Roma bzw. balkanesischer, armenischer, mazedonischer, griechischer Musik verschrieben[1]. Die genannten Quellen werden virtuos in neue, mit Free Jazz angereicherte Varianten umgeformt.

Bratsch sahen sich als Musiker, die neo-traditionelle Musik, also Musik, die man einmal für traditionell halten wird, machen. In der Tat haben sie bei den diversen Festivals als Gadje (Nicht-Roma) bzw. Gojim (Nichtjuden) bei den entsprechenden Ethnien große Anerkennung erzielt.

Den Namen Bratsch leiteten sie von der Bratsche ab, die ein beliebtes Begleitinstrument in der Musik der Wandermusiker war.

Ende 2014 gab Bratsch bekannt (unter anderem auf ihrer Webseite), dass das Abenteuer Bratsch, nach einer Konzerttour durch Frankreich, Deutschland und die Schweiz, beendet wird. Die letzten Konzerten wurden Ende Dezember 2015 in Paris gegeben[2].

BRATSCH 2011

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1976: Musique de partout
  • 1978: J'aime un voyou, maman
  • 1981: Live à la Potinière
  • 1988: Notes de voyages
  • 1990: Sans domicile fixe
  • 1991: Transports en commun
  • 1994: Correspondances
  • 1994: Le Mangeur de lune (Musik zum gleichnamigen Film von Dai Sijie)
  • 1995: Gypsy music from the heart of Europe
  • 1996: Ecoute ça chérie
  • 1998: Rien dans les poches
  • 1999: On a rendez-vous
  • 2001: La vie, la mort, tout ça...
  • 2003: Nomades En Vol (Anthologie)
  • 2007: Plein Du Monde
  • 2004: Ensemble depuis 25 ans... ca s'fête (2004)
  • 2011: Urban Bratsch

In Zusammenarbeit mit anderen Künstlern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "La Potinière : "Bratsch" à quatre et en musique", Jean-Pierre Thiollet, Le Quotidien de Paris, 2-07-1981.
  2. https://www.youtube.com/watch?v=054azAkHGqU&feature=youtu.be
  3. Offizielle Homepage, www.bratsch.com.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]