Brauerei Wieselburg

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Die Brauerei Wieselburg ist eine Großbrauerei in der niederösterreichischen Stadt Wieselburg. Ihre bekanntesten Produkte sind die Biermarken Kaiser und Wieselburger.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Biertradition von Wieselburg reicht bis ins Jahr 1650 zurück. Als Gründung wird aber das Jahr 1770 angesehen, als Josef Schauer die Brauerei kaufte. Bereits 1811 wurde sie erweitert und nachdem die Brauerei 1823 an Franz Schauer ging, erwarb sie Nepomuk Mutzer.

1858 wurde die Brauerei Wieselburg durch einen Brand beschädigt. 1860 ging das Unternehmen an Josef Riedmüller, welcher das Areal stark erweiterte. 1888 kam der heutige Braugasthof dazu. 1912 wurden unter anderem die Brauereien in Krems, Kröllendorf, Melk und Pottenbrunn gekauft.

Bei der Gründung der österreichischen Brau AG, dem Vorgänger der Brau Union Österreich AG 1925 trat auch die Brauerei Wieselburg in die Gesellschaft ein.

Zwischen 1971 und 1973 wurde der Betrieb durch Neubauten stark modernisiert und war damals eine der modernsten Brauereien Europas.

Besichtigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994 wurde ein Braumuseum eröffnet, in dem an über 200 Exponaten die Geschichte des Brauereistandortes dargestellt wird. Brauereiführungen sind von Jänner bis Juni und von September bis Dezember möglich. Eine Voranmeldung ist notwendig.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaiser Premium Bier Logo
Kaiser Fasstyp
  • Wieselburger Gold
  • Wieselburger Spezial
  • Wieselburger Stammbräu
  • Wieselburger Bockbierbrand
  • Kaiser Fasstyp
  • Kaiser 2,9 %
  • Kaiser Goldquell
  • Kaiser Pils
  • Kaiser Doppelmalz
  • Kaiser Premiumradler
  • Kaiser Sportradler
  • Kaiser Alpinradler
  • Kaiser Isoradler
  • Kaiser Kellerbier
  • Kaiser Granatbier
  • Kaiser Märzen

Neben den Hauptmarken werden auch die Marken Desperados, Heineken, Schlossgold, Schwechater und Tiger gebraut.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brau Union Der Ausbau geht weiter, auf www.noen.at, abgerufen am 13. August 2016