Brause

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Ein Glas Brause mit Zitronen-Geschmack

Brausen sind kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke. Im Gegensatz zu Fruchtsaftgetränken, Fruchtschorlen und Limonaden werden sie nicht nur aus natürlichen Stoffen hergestellt, sondern können auch künstliche oder naturidentische Aroma- und/oder Farbstoffe enthalten. In Deutschland ist nach den Leitsätzen für Erfrischungsgetränke[1] des deutschen Lebensmittelbuchs die Verkehrsbezeichnung „Brause“, die durch Angaben wie „mit Waldmeister-Geschmack“, „mit Waldmeister-Aroma“ oder „Waldmeister-Brause“ ergänzt wird.

Der Begriff Brause wird in manchen Regionen, vor allem in Ostdeutschland, als Synonym für den Begriff Limonade verwendet. Heute nur noch selten zu bekommen ist echte Fassbrause, die direkt vom Fass gezapft wird, bei der es sich aber trotz des Namens um eine Limonade handelt.

Als Brause wird außerdem das in Tütchen bzw. in gepressten Würfeln erhältliche Brausepulver bezeichnet, welches erst säuerlich und dann süß schmeckt. Es existieren davon im Handel vor allem fünf Hauptsorten: Cola (braun), Himbeere (rot), Waldmeister (grün), Zitrone (gelb) und Orange (orange). Sie besteht aus einem Natron-Weinsäure-Gemisch und Aromastoffen und sprudelt, weil das Natron mit der Säure reagiert.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Hahn: Lexikon Lebensmittelrecht. 2. Auflage. Behr's Verlag, 1998. ISBN 3860223348

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Brause – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leitsätze für Erfrischungsgetränke, Neufassung vom 27. November 2002, BAnz. Nr. 62 vom 29. März 2003, GMBl. Nr. 18 S. 383 vom 15. April 2003, abgerufen am 22. Dezember 2019