Breaking Benjamin

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Breaking Benjamin
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Breaking Benjamin (17. November 2007), von links nach rechts: Mark Klepaski, Benjamin Burnley und Aaron Fink (nicht abgebildet: Chad Szeliga)
Breaking Benjamin (17. November 2007),

von links nach rechts: Mark Klepaski, Benjamin Burnley und Aaron Fink (nicht abgebildet: Chad Szeliga)

Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Rock, Post Grunge, Alternative Metal
Gründung 1998
Auflösung 2010 (Pause)
Neugründung 2014
Website www.breakingbenjamin.com
Aktuelle Besetzung
Benjamin Burnley
Shaun Foist
Aaron Bruch
Jasen Rauch
Keith Wallen
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Chad Szeliga (2004–2013)
Schlagzeug
Jeremy Hummel (1998–2004)
Gitarre
Aaron Fink (bis 2010)
Mark Klepaski (bis 2010)

Breaking Benjamin ist eine US-amerikanische Alternative Metal/Post Grunge Band aus Wilkes-Barre (Pennsylvania). Die Gruppe schaffte mit ihrem ersten Album den Durchbruch in den USA. Mit Erscheinen des zweiten Albums wurde Breaking Benjamin auch in Europa und Asien bekannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde Anfang 1998 von dem Sänger Benjamin Burnley und dem Schlagzeuger Jeremy Hummel gegründet.[1] Die Band nannte sich zwischenzeitlich Plan 9, ab Ende 2000 wieder Breaking Benjamin. Aaron Fink und Mark James Klepaski verließen die Alternative-Metal-Band Lifer, die gerade mit Universal einen Plattenvertrag abgeschlossen hatte, und schlossen sich der Gruppe an.[1]

Breaking Benjamin schlossen 2001 einen Vertrag mit Hollywood Records ab,[1] einem Label der Disney Music Group und veröffentlichte 2002 ihr erstes Album Saturate,[1] das bis auf Platz 136 in den Billboard 200 stieg. Das zweite Album We Are Not Alone erschien 2004. Es enthält die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Single der Band − So Cold. Sie verbrachte 37 Wochen in den Top 20 der Billboard Charts.

Im September 2004 verließ Jeremy Hummel, einer der Gründer, wegen Konflikten die Band. Am 28. September 2004, wurde Breaking Benjamin von Hummel verklagt, weil er „keinen Cent“ für die von ihm geschriebenen Lieder bekommen habe. Als Entschädigung beanspruchte Hummel rund acht Millionen Dollar.[1] Das Gericht lehnte dies jedoch ab. Die Band gab als neuen Schlagzeuger Chad Szeliga bekannt. Ende 2004 veröffentlichte die Band die So Cold EP, die einige Live-Aufnahmen und eine Studioaufnahme des Songs Blow Me Away enthielt, der in dem Videospiel Halo 2 verwendet wurde.

Das dritte Album, Phobia, erreichte auf Anhieb den zweiten Platz der Billboard-Charts. Die erste Single des Albums, The Diary of Jane, erreichte Platz 2 der Mainstream Rock Charts. Benjamin Burnley bezeichnete das ganze Album als für ihn „sehr persönlich“.

Das vierte Studioalbum, Dear Agony, das erneut von David Bendeth produziert wurde, erschien 2009.

Aaron Fink und Mark Klepaski wandten ihrer früheren Band Lifer zu und schieden 2011 aus der Band aus.[2] 2013 teilte Chad Szeliga jedoch über Facebook mit, dass er sich von der Band löst und allen Mitgliedern alles Gute wünscht.[3]

Juni 2015 wurde das neue Studioalbum Dark Before Dawn auf CD und als Download veröffentlicht.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Album DE[4] AT[5] CH[6] UK[7] US[8]
2002 Saturate 136
2004 We Are Not Alone 20
2006 Phobia 2
2009 Dear Agony 4
2011 Shallow Bay: The Best of Breaking Benjamin 22
2015 Dark Before Dawn 34 49 66 34 1

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Breaking Benjamin EP
  • 2004: Live EP
  • 2004: So Cold EP

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Album US[8]
2002 Polyamorous Saturate
2003 Skin
Medicate
2004 So Cold We Are Not Alone 76
2005 Sooner or Later 99
Rain
2006 The Diary of Jane Phobia 50
Until the End
2007 Breath 84
2009 I Will Not Bow Dear Agony 40
2010 Give Me a Sign 97
2015 Failure
2015 Angels Fall
2015 Breaking the Silence
2015 Hollow
2015 Close to Heaven
2015 Bury me alive
2015 Never Again
2015 The great Devide
2015 Ashes of Eden
2015 Defeated
2015 Dark Before Dawn 80

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Polyamorous
  • 2004: So Cold
  • 2005: Sooner or Later
  • 2006: The Diary of Jane
  • 2007: Breath
  • 2009: I Will Not Bow
  • 2010: Give Me a Sign
  • 2015: Failure
  • 2015: Angels Fall

Soundtrack[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Symbol von Breaking Benjamin ist keltischen Ursprunges und besteht aus vier ineinander geketteten „B“s.
  • Der Bandname soll entstanden sein, als Benjamin Burnley bei einer Livesession das Mikrofon zerstört hat, und dessen Besitzer sich ironisch für das Zerbrechen (engl. „breaking“) des Mikros bedankt hat.[1]
  • Benjamin Burnley leidet unter Flugangst.[9] Trotzdem will die Band 2016 erstmals in Europa auftreten, unter anderem beim Download Festival in England sowie bei Rock am Ring/Rock im Park.[10][11]
  • Die Band steuerte 2010 bei der WWE-Großveranstaltung Bragging Rights den offiziellen Theme-Song Hopeless bei.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Biografie der Band auf MTV.de, aufgerufen am 12. August 2009.
  2. Breaking Benjamin broken over song dispute. citizensvoice.com, 2. August 2011. Abgerufen am 4. März 2016
  3. Comeback Trailer. facebook.com. 20. August 2014. Abgerufen am 20. August 2014.
  4. DE-Chartdiskografie
  5. AT-Chartdiskografie
  6. CH-Chartdiskografie
  7. UK-Chartdiskografie
  8. a b US-Charthistorie
  9. [1]
  10. Tour Dates – Breaking Benjamin Unplugged 2016
  11. http://www.rock-am-ring.com/bands/breaking-benjamin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]