Breaking Benjamin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Breaking Benjamin
Breaking Benjamin - Logo.svg

Breaking Benjamin (2016)
Breaking Benjamin (2016)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Rock, Post Grunge, Alternative Metal
Gründung 1998, 2014
Auflösung 2010
Website www.breakingbenjamin.com
Aktuelle Besetzung
Benjamin Burnley
Shaun Foist
Aaron Bruch
Jasen Rauch
Keith Wallen
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Chad Szeliga (2004–2013)
Schlagzeug
Jeremy Hummel (1998–2004)
Gitarre
Aaron Fink (bis 2010)
Mark Klepaski (bis 2010)

Breaking Benjamin ist eine US-amerikanische Alternative Metal/Post Grunge-Band aus Wilkes-Barre (Pennsylvania). Die Gruppe schaffte mit ihrem ersten Album den Durchbruch in den USA. Mit Erscheinen des zweiten Albums wurde Breaking Benjamin auch in Europa und Asien bekannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde Anfang 1998 von dem Sänger Benjamin Burnley und dem Schlagzeuger Jeremy Hummel gegründet.[1] Die Band nannte sich zwischenzeitlich Plan 9, ab Ende 2000 wieder Breaking Benjamin. Aaron Fink und Mark James Klepaski verließen die Alternative-Metal-Band Lifer, die gerade mit Universal einen Plattenvertrag abgeschlossen hatte, und schlossen sich der Gruppe an.[1]

Breaking Benjamin schlossen 2001 einen Vertrag mit Hollywood Records ab,[1] einem Label der Disney Music Group und veröffentlichte 2002 ihr erstes Album Saturate,[1] das bis auf Platz 136 in den Billboard 200 stieg. Das zweite Album We Are Not Alone erschien 2004. Es enthält die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Single der Band − So Cold. Sie verbrachte 37 Wochen in den Top 20 der Billboard Charts.

Im September 2004 verließ Jeremy Hummel, einer der Gründer, wegen Konflikten die Band. Am 28. September 2004 wurde Breaking Benjamin von Hummel verklagt, weil er „keinen Cent“ für die von ihm geschriebenen Lieder bekommen habe. Als Entschädigung beanspruchte Hummel rund acht Millionen Dollar.[1] Das Gericht lehnte dies jedoch ab. Die Band gab als neuen Schlagzeuger Chad Szeliga bekannt. Ende 2004 veröffentlichte die Band die So Cold EP, die einige Live-Aufnahmen und eine Studioaufnahme des Songs Blow Me Away enthielt, der in dem Videospiel Halo 2 verwendet wurde.

Das dritte Album, Phobia, erreichte auf Anhieb den zweiten Platz der Billboard-Charts. Die erste Single des Albums, The Diary of Jane, erreichte Platz 2 der Mainstream Rock Charts. Benjamin Burnley bezeichnete das ganze Album als für ihn „sehr persönlich“.

Das vierte Studioalbum, Dear Agony, das erneut von David Bendeth produziert wurde, erschien 2009.

Aaron Fink und Mark Klepaski wandten sich ihrer früheren Band Lifer zu und schieden 2011 aus der Band aus.[2] 2013 teilte auch Chad Szeliga über Facebook mit, dass er sich von der Band löst und allen Mitgliedern alles Gute wünscht.[3]

Im Juni 2015 wurde das neue Studioalbum Dark Before Dawn auf CD und als Download veröffentlicht.

Ein Jahr später reiste die Band erstmals nach Europa, was zuvor durch die panische Flugangst des Sängers unmöglich schien.[4] Doch sie fuhren mit dem Schiff und spielten neben Shows in Berlin und Hamburg unter anderem auch auf Rock am Ring.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5][6] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2002 Saturate 136 Gold
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. August 2002
2004 We Are Not Alone 20 Platin
(59 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Juni 2004
2006 Phobia 2 Platin
(78 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. August 2006
2009 Dear Agony 4 Platin
(47 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. September 2009
2015 Dark Before Dawn 34
(3 Wo.)
49
(1 Wo.)
66
(1 Wo.)
34
(1 Wo.)
1
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Juni 2015

Kompilationen & Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2011 Shallow Bay: The Best of 22
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. August 2011

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Anmerkungen
2001 Breaking Benjamin Erstveröffentlichung: 2001
2004 Live Erstveröffentlichung: 29. Juni 2004
So Cold Erstveröffentlichung: 23. November 2004

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 So Cold
Word Gets Around
76 Platin
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. März 2004
Sooner or Later
Word Gets Around
99
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2004
2006 The Diary of Jane
Phobia
50 Doppelplatin
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Juni 2006
2007 Breath
Phobia
84 Platin
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Januar 2007
2009 I Will Not Bow
Dear Agony
40 Platin
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. August 2009
2010 Give Me a Sign
Dear Agony
97 Gold
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Januar 2010
2015 Failure
Dark Before Dawn
80 Gold
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. März 2015

weitere Singles

  • 2014: Until The End (US: Gold)
  • 2015: Angels Fall (US: Gold)

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Polyamorous
  • 2004: So Cold
  • 2005: Sooner or Later
  • 2006: The Diary of Jane
  • 2007: Breath
  • 2009: I Will Not Bow
  • 2010: Give Me a Sign
  • 2015: Failure
  • 2015: Angels Fall
  • 2016: Ashes Of Eden
  • 2017: Never Again

Soundtrackbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Symbol von Breaking Benjamin ist keltischen Ursprunges und besteht aus vier ineinander geketteten „B“s.
  • Der Bandname soll entstanden sein, als Benjamin Burnley bei einer Livesession das Mikrofon zerstört hat, und dessen Besitzer sich ironisch für das Zerbrechen (engl. „breaking“) des Mikros bedankt hat.[1]
  • Benjamin Burnley leidet unter Flugangst.[7] Trotzdem will die Band 2016 erstmals in Europa auftreten, unter anderem beim Download Festival in England sowie bei Rock am Ring/Rock im Park.[8][9]
  • Die Band steuerte 2010 bei der WWE-Großveranstaltung Bragging Rights den offiziellen Theme-Song Hopeless bei.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Biografie der Band auf MTV.de, aufgerufen am 12. August 2009.
  2. Breaking Benjamin broken over song dispute. citizensvoice.com, 2. August 2011. Abgerufen am 4. März 2016
  3. Comeback Trailer. facebook.com. 20. August 2014. Abgerufen am 20. August 2014.
  4. »Breaking Benjamin« spielen erstes Deutschland-Konzert überhaupt in Berlin - stagr - Festivals, Konzerte, News. In: stagr - Festivals, Konzerte, News. 1. Juni 2016, abgerufen am 9. Juni 2016 (de-de).
  5. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  6. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US
  7. [1]
  8. Tour Dates – Breaking Benjamin Unplugged 2016
  9. http://www.rock-am-ring.com/bands/breaking-benjamin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Breaking Benjamin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien