Brecherspitz

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Brecherspitz
Der Gipfel der Brecherspitz von Westen

Der Gipfel der Brecherspitz von Westen

Höhe 1683 m ü. NHN
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Mangfallgebirge (Schlierseer Berge)
Dominanz 2,2 km → Jägerkamp
Schartenhöhe 554 m ↓ Spitzingsattel
Koordinaten 47° 40′ 35″ N, 11° 52′ 16″ OKoordinaten: 47° 40′ 35″ N, 11° 52′ 16″ O
Brecherspitz (Bayern)
Brecherspitz
Normalweg Spitzingsattel – Obere Firstalm – Freudenreichsattel – Brecherspitz
Freudenreich-Kapelle auf dem Westgrat des Brecherspitz (Freudenreichsattel)

Die Brecherspitz ist ein 1683 Meter hoher Berg im Mangfallgebirge in den Bayerischen Voralpen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brecherspitz liegt ca. drei Kilometer Luftlinie südsüdwestlich von Neuhaus am Schliersee; ihr Ostgrat erstreckt sich bis zum Spitzingsattel. Sie gehört zur mittleren Berggruppe des Mangfallgebirges, den Schlierseer Bergen. Mit ihrer markanten Pyramidenform gilt sie als der Hausberg des Schliersees. Der Berg wird erstmals in den Jahren 10781080 in einer Grenzbeschreibung des Hochstifts Freising als „mons Spizzinch“ (der Berg Spitzing) erwähnt.[1]

Das gesamte Mangfallgebirge zählt zu den Münchner Hausbergen, und der Brecherspitz ist mit der am schnellsten von München aus zu erreichende Felsgipfel. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Berg bequem zugänglich (Bayerische Oberlandbahn nach Fischhausen-Neuhaus; Bus zum Spitzingsee oder zur Mautstelle Enterrottach in Rottach-Egern-Kalkofen).

Routen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Brecherspitz wird in der Regel von Neuhaus aus begangen. Die Route verläuft zunächst südlich auf dem Weg durch den Dürnbachwald und über den Nordgrat in 2½ Stunden Gehzeit zum Gipfel (Höhenunterschied 880 m).
  • Vom Spitzingsattel aus führt ein Weg in westlicher Richtung durch die Blaik zur Oberen Firstalm, dann rechts über den Westgrat über einen Steig mit Seilsicherungen, Dauer ca. zwei Stunden, Höhenunterschied 560 Meter (schwieriger als die Tour von Neuhaus aus).
  • Direkt vom Spitzingsattel geht man über den Ostgrat auf einem unmarkierten, sehr steilen Pfad mit kurzer Kletterstelle (I) und ausgesetzten Ausblicken; für den Abstieg nicht empfehlenswert (Schild „Kein Abstieg – Lebensgefahr“).

Wintersport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf den Vorgipfel der Brecherspitz führte bis etwa 1997 ein Skilift, der im Jahr 2010 endgültig abgetragen wurde. Dieses Gebiet mit dem Freudenreichlift und dem Unteren und Oberen Firstalmlift war an das Skigebiet Spitzingsee angeschlossen. Heute ist die Brecherspitz ein beliebtes Skitourenziel.[2]

Literatur und Karte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 227, Nr. 257.
  2. Bericht im Alpinforum

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brecherspitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien