Bredelem

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Bredelem
Wappen von Bredelem
Koordinaten: 51° 58′ 23″ N, 10° 21′ 16″ O
Höhe: 179 m ü. NN
Einwohner: 492 (30. Jun. 2015)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 38685
Vorwahl: 05326
Bredelem (Niedersachsen)
Bredelem

Lage von Bredelem in Niedersachsen

Ev.-luth. St.-Matthäus-Kirche in Bredelem
Ev.-luth. St.-Matthäus-Kirche in Bredelem

Das Dorf Bredelem liegt am Rand des Harzes im Landkreis Goslar und gehört zur Stadt Langelsheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bredelem wurde erstmals 1147 urkundlich erwähnt. Links des Laufes der Innerste gelegen, waren wahrscheinlich die fruchtbaren Böden am Ufer des Flusses die Grundlage der Siedlung. Besiedelt war das Gebiet des heutigen Dorfes schon wesentlich früher.

1830 vernichtete ein Feuer das Dorf fast vollständig. Beim Wiederaufbau wurde es großzügiger angelegt, um mit breiteren Wegen und Straßen künftig ähnlichen Katastrophen entgegenzuwirken.

Bredelem wurde anlässlich der niedersächsischen Gebietsreform am 1. Juli 1972 in die Stadt Langelsheim eingemeindet.[2]

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Bredelem gehört der Ortsteil Palandsmühle.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsratswahl[3]
Wbt.: 58,48 %
(2011: 66,27 %)
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
62,15 %
37,84 %
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+6,35 %p
-6,36 %p

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat setzt sich seit der Kommunalwahl am 11. September 2016 folgendermaßen zusammen (Veränderungen zu 2011):

  • SPD: 3 Sitze (±0)
  • CDU: 2 Sitze (±0)

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Wilhelm Wedde (CDU).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bei dem 1959 gefundenen fast 17 m langen Hünengrab, dem Galeriegrab Bredelem, handelt sich um eine rund 5000 Jahre alte Megalithanlage aus dem Neolithikum.
  • Die St. Matthäuskirche wurde 1846 bis 1847 an der Stelle des damals abgebrochenen Vorgängerbaus als flachgedeckter Saalbau mit Westturm errichtet. Vom Vorgängerbau sind noch einige Reste in der heutigen Kirche erhalten.
  • 1847/48 erbaute Philipp Furtwängler in der Kirche seine zwölfte Orgel, sie erklingt heute wieder im restaurierten Originalzustand.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Günther Griep: Der Landkreis Goslar, 1988, Elm-Verlag, Cremmlingen
  • Otto Thielemann: Urgeschichte am Nordharz, Beiträge zur Geschichte der Stadt Goslar, Geschichts- u. Heimatschutzverein Goslar e.V. (Hrsg.), Goslar, 1977
  • Klaus Krause, Ursula Müller: Goslar im Kreise seiner Nachbarn, Goslarsche Zeitung (Hrsg.), Goslar, 1995, ISBN=3-9804749-0-9
  • Festschrift "150 Jahre St. Matthäuskirche", Eigenverlag, Bredelem, 1998

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bredelem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahl der Gemeinden und Ortsteile des Landkreises Goslar, abgerufen am 27. März 2017
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 268.
  3. Webseite der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg, abgerufen am 1. Oktober 2016