Breitbrunn (Unterfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Breitbrunn
Breitbrunn (Unterfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Breitbrunn hervorgehoben
Koordinaten: 50° 1′ N, 10° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs­gemeinschaft: Ebelsbach
Höhe: 300 m ü. NHN
Fläche: 12,41 km²
Einwohner: 1092 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96151
Vorwahl: 09536
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 118
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Georg-Schäfer-Str. 56
97500 Ebelsbach
Webpräsenz: www.vg-ebelsbach.de
Bürgermeisterin: Gertrud Bühl (Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Breitbrunn im Landkreis Haßberge
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Über dieses Bild
Katholische Pfarrkirche St. Matthäus

Breitbrunn ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge in Bayern. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breitbrunn liegt im Naturpark Haßberge der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zehn Ortsteile sind[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Rentweinsdorf, Ebelsbach und Kirchlauter.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breitbrunn wurde im Jahr 1112 erstmals urkundlich erwähnt. Die hiesigen Rechte des Hochstiftes Bamberg (St.-Katharinen-Spital) fielen im Reichsdeputationshauptschluss 1803 an Bayern, die der Freiherren von Guttenberg wurde 1806 mediatisiert. 1810 wurde das gesamte Gebiet dem Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana im Zuge von Grenzbereinigungen abgetreten und kam 1814 wieder an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Bis zum 30. Juni 1972 gehörte Breitbrunn zum aufgelösten Landkreis Ebern.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hermannsberg eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1978 kam Lußberg (mit Kottendorf) hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0891[4]
  • 1970: 0950[4]
  • 1987: 0961
  • 2000: 1.075
  • 2007: 1.073
  • 2010: 1.081
  • 2011: 1.024
  • 2014: 1.053

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 290.000 Euro, davon Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 4.000 Euro.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freie Wähler CSU Bürgernahe Liste Unabhängige Kandidaten Gesamt
2014 7 2 1 3 13 Sitze
2008 8 4 1 13 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin ist seit 2008 Gertrud Bühl (Freie Wähler). Sie gewann die Wahl gegen den damaligen Amtsinhaber Günther Geiling (CSU). 2014 wurde sie mit ca. 90 % der Stimmen ohne Gegenkandidaten wiedergewählt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Blau unter einer goldenen heraldischen Rose mit silbernen Kelchblättern nebeneinander eine gesenkte silberne Wellenspitze, der ein schwarzer Mühlstein aufgelegt ist und eine gesenkte silberne Spitze, der eine schwarze Scheibe aufgelegt ist, die mit einem silbernen Wiederkreuz belegt ist.

Das Wappen wird seit 1982 geführt.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 23 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 367. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 43 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 649 Hektar, davon waren 438 Hektar Ackerfläche und 210 Hektar Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der nächste Bahnhof ist Ebelsbach-Eltmann an der Bahnstrecke Bamberg–Würzburg, etwa fünf Kilometer südlich von Breitbrunn.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • 50 Kindergartenplätze mit 51 Kindern

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Norbert Kandler: Breitbrunn in den Haßbergen: Festschrift zur Ersterwähnung vor 875 Jahren, Würzburg 1998, ISBN 3-933915-02-3

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111024/164404&attr=OBJ&val=1624
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 453.
  4. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 759.
  5. Breitbrunn (Unterfranken): Wappengeschichte vom HdBG

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Breitbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien