Breitenthal (Schwaben)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Breitenthal
Breitenthal (Schwaben)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Breitenthal hervorgehoben
Koordinaten: 48° 14′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Krumbach (Schwaben)
Höhe: 528 m ü. NHN
Fläche: 13,27 km2
Einwohner: 1220 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86488
Vorwahl: 08282
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 117
Adresse der Verbandsverwaltung: Rittlen 6
86381 Krumbach (Schwaben)
Webpräsenz: www.breitenthal-schwaben.de
Bürgermeisterin: Gabriele Wohlhöfler
Lage der Gemeinde Breitenthal im Landkreis Günzburg
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Neu-Ulm Landkreis Unterallgäu Winzerwald Ebershauser-Nattenhauser Wald Aichen Aletshausen Balzhausen Bibertal Breitenthal (Schwaben) Bubesheim Burgau Burtenbach Deisenhausen Dürrlauingen Ebershausen Ebershausen Ellzee Günzburg Gundremmingen Haldenwang (Schwaben) Ichenhausen Jettingen-Scheppach Kammeltal Kötz Krumbach (Schwaben) Landensberg Leipheim Münsterhausen Neuburg an der Kammel Offingen Rettenbach (Landkreis Günzburg) Röfingen Thannhausen (Schwaben) Ursberg Waldstetten (Günz) Waltenhausen Wiesenbach (Schwaben) Winterbach (Schwaben) ZiemetshausenKarte
Über dieses Bild
Breitenthal von Südosten

Breitenthal ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach (Schwaben).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breitenthal liegt in der Region Donau-Iller.

Es existieren folgende Gemarkungen: Breitenthal, Nattenhausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gründung der Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breitenthal wurde im Jahr 1105 zum ersten Mal als Stiftungsgut des Reichsstifts Kloster Roggenburg erwähnt. Nattenhausen gehörte bis 1492 zur Markgrafschaft Burgau und kam im 16. Jahrhundert zum Hochstift Augsburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Breitenthal und Nattenhausen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Nattenhausen eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0945 Einwohner[2]
  • 1970: 0995 Einwohner[2]
  • 1987: 0954 Einwohner
  • 1991: 1064 Einwohner
  • 1995: 1156 Einwohner
  • 2000: 1221 Einwohner
  • 2005: 1284 Einwohner
  • 2010: 1220 Einwohner
  • 2015: 1220 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2002 entfielen auf die Freie Wählergemeinschaft Breitenthal sieben und auf die Freie Wählergemeinschaft Nattenhausen fünf Sitze.

Bürgermeisterin ist Gabriele Wohlhöfler (Freie Wählergemeinschaft). Sie wurde im Jahr 2002 Nachfolgerin von Urban Lecheler (Freie Wählergemeinschaft).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Heilig Kreuz, Deckenfresko von Konrad Huber
  • Katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz, erbaut 1785/1786 unter dem Roggenburger Abt Gilbert Scheyerle nach Plänen von Joseph Dossenberger, mit barocker Ausstattung und Deckenfresken des schwäbischen Barockmalers Konrad Huber
  • Pfarrhaus
  • Oberrieder Weiher, größter Baggersee im bayerischen Schwaben

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 63 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 31 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 392. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier Betriebe, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 42 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 722 ha, davon waren 416 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2005 existieren folgende Einrichtungen:

  • Ein gemeindlicher Kindergarten mit zwei Gruppen

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Breitenthal (Schwaben) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 775.