Breitzbach

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Breitzbach
Gemeinde Herleshausen
Koordinaten: 51° 1′ 24″ N, 10° 5′ 51″ O
Höhe: 250 (249–359) m ü. NHN
Fläche: 4,21 km²[1]
Einwohner: 113[2]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 1970
Postleitzahl: 37293
Vorwahl: 05654

Breitzbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Herleshausen im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. Zum Ortsteil gehört der Weiler Berlitzgrube.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breitzbach liegt etwa fünf Kilometer nordwestlich von Herleshausen. Durch das Dorf führt keine Hauptverkehrsstraße, die Bundesstraße 400 führt am Ortsrand vorbei und endet unweit des Ortes an der Anschlussstelle Wommen der Bundesautobahn 4. Durch den Ort fließt der gleichnamige Bach, der im Nachbarort Nesselröden in die Nesse, einen Zufluss der Werra, mündet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1545. Weitere alte Schreibweisen des Ortsnamens sind Bredtsbach und Breitzbich . Von 1545 bis 1824 gehörte Breitzbach zum Lehen der Treusche von Buttlar. Der Weiler Berlitzgrube wurde schon 1433 erstmals erwähnt. Er ist heute noch im Besitz der Treusche von Buttlar. Breitzbach gehörte ab 1585 zum Amt Sontra, ab 1818 zum Justizamt Netra und seit 1821 zum Kreis Eschwege.

Am 1. Dezember 1970 erfolgte im Zuge der Gebietsreform in Hessen der freiwillige Zusammenschluss der Gemeinden Altefeld, Archfeld, Breitzbach, Herleshausen (mit Frauenborn), Holzhausen, Markershausen, Nesselröden, Unhausen, Willershausen und Wommen zur Großgemeinde Herleshausen.[3][4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Gerhard Hoffmann.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tanzlinde in Breitzbach (2012)
Kirche in Breitzbach (2013)

In Breitzbach gibt es viele gut erhaltene Fachwerkbauten und eine kleine Kirche. Des Weiteren steht auf dem Dorfanger eine sehr alte Tanzlinde mit mehr als 6 m Stammumfang.[6]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Breitzbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Breitzbach. In: Webauftritt. Gemeinde Herleshausen, abgerufen im September 2019.
  2. Infos zu den Ortsteilen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Gemeinde Herleshausen, archiviert vom Original am 30. Oktober 2016; abgerufen am 16. Februar 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.herleshausen.de
  3. Zusammenschluss der Gemeinden Altefeld, Archfeld, Breitzbach, Herleshausen, Holzhausen, Markershausen, Nesselröden, Unhausen, Willershausen und Wommen im Landkreis Eschwege zur neuen Gemeinde „Herleshausen“ vom 1. Dezember 1970. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1970 Nr. 51, S. 2381, Punkt 2384 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 7,5 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 388.
  5. Ortsvorsteher Breitzbach. In: Internetauftritt der Gemeinde Herleshausen. Abgerufen am 15. August 2018.
  6. Bernd Ullrich, Uwe Kühn, Stefan Kühn: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag, München 2009, ISBN 978-3-8354-0376-5, S. 151.