Brekov

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Brekov
Wappen Karte
Wappen von Brekov
Brekov (Slowakei)
Brekov
Brekov
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Prešovský kraj
Okres: Humenné
Region: Horný Zemplín
Fläche: 9,707 km²
Einwohner: 1.310 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner je km²
Höhe: 140 m n.m.
Postleitzahl: 066 01 (Postamt Humenné)
Telefonvorwahl: 0 57
Geographische Lage: 48° 54′ N, 21° 50′ OKoordinaten: 48° 54′ 20″ N, 21° 50′ 10″ O
Kfz-Kennzeichen: HE
Kód obce: 520055
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2018)
Bürgermeister: Radoslav Nemec
Adresse: Obecný úrad Brekov
226
066 01 Humenné
Webpräsenz: www.brekov.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Brekov (ungarisch Barkó) ist ein Ort und eine Gemeinde im Okres Humenné (Prešovský kraj) im Osten der Slowakei, mit 1310 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2018).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche von Brekov, im Hintergrund die Ruine der Burg Brekov

Die Gemeinde Brekov liegt in den nördlichen Ausläufern des Ostslowakischen Tieflands. Sie liegt in einem Tal namens Brekovská brána (deutsch Brekover Pforte), durch das der Fluss Laborec von Norden nach Süden fließt. Westlich befinden sich die hügeligen Teile des Tieflands und östlich erhebt sich der Vihorlat. Das Ortszentrum ist acht Kilometer von Humenné, 22 Kilometer von Michalovce und 67 Kilometer von Prešov gelegen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ältesten archäologischen Funde stammen aus der späteren Steinzeit (etwa 3000 v. Chr.). Nach dem Ende der Völkerwanderung ließen sich die Slawen nieder, wo seit dem 7. Jahrhundert mehrere slawische Siedlungen in der Gegend entstanden. Im Ort Brekov selbst wurde an der Stelle der späteren Burg eine Burgstätte errichtet, die zur Zeit des Großmährens eine bedeutende Rolle spielte. Nach dem Untergang von Großmähren und der ungarischen Landnahme wurde die Burg oberhalb des Ortes wohl im 13. Jahrhundert erbaut. 1314 wird in einer Urkunde der Ort zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Seit dem 14. Jahrhundert waren Mitglieder des Geschlechts Drugeth bedeutendere Grundbesitzer im Ort. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert als Folge mehrerer Aufstände der ungarischen Stände verwüstet und ist seither eine Ruine. Die Haupteinnahmequellen der Bevölkerung waren Landwirtschaft, Viehzucht und Weinbau.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • römisch-katholische Erzengel-Michael-Kirche aus dem Jahr 1937, die eine barocke aus dem Jahr 1742 ersetzte
  • Ruinen der Burg Brekov
  • einige Höhlen südlich des Ortes. Die Höhle Veľká artajama ist seit 2005 gesetzlich geschützt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brekov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien