Freie Hansestadt Bremen

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Freie Hansestadt Bremen
Free Hansestadt Bremen (niederdeutsch)[1]
Flagge Bremens
Berlin Bremen Bremen Hamburg Niedersachsen Bayern Saarland Schleswig-Holstein Brandenburg Sachsen Thüringen Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Baden-Württemberg Hessen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Schweiz Bodensee Österreich Luxemburg Frankreich Belgien Tschechien Polen Niederlande Dänemark Bornholm (zu Dänemark) Stettiner Haff Helgoland (zu Schleswig Holstein) Nordsee OstseeKarte
Über dieses Bild
Flagge
Bremer Wappen
Wappen
Sprache: Deutsch, Niederdeutsch[2]
Landeshauptstadt: Bremen
Fläche: 419,38[3] km²
Einwohnerzahl: 661.000 (30. November 2014)[4]
Bevölkerungsdichte: 1.576[4] Einwohner pro km²
Arbeitslosenquote: 10,9 % (Juni 2015)[5]
Staatsform: parlamentarische Republik, teilsouveräner Gliedstaat der Bundesrepublik Deutschland
Schulden: 20,04 Mrd. EUR (31. Dezember 2013)[6]
ISO 3166-2: DE-HB
Website: www.bremen.de
Politik
Regierungschef: Carsten Sieling (SPD)
Regierende Parteien: SPD und Grüne
Sitzverteilung im Landesparlament: SPD 30
CDU 20
Grüne 14
Linke 8
FDP 5
ALFA 3
AfD 1
BIW 1
Letzte Wahl: 10. Mai 2015
Nächste Wahl: voraussichtlich Mai 2019
Bundesratsstimmgewicht: 3
Niedersachsen Stadtbremisches Überseehafengebiet Bremerhaven (zu Stadtbezirk Bremen-Mitte) Bremerhaven-Nord Bremerhaven-Süd Bremen-Ost Bremen-West Bremen-Nord Bremen-Süd Bremen-MitteBremen, administrative divisions (towns+districts) - de - colored.svg
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Administrative Gliederung
der Freien Hansestadt Bremen: zwei Städte

Die Freie Hansestadt Bremen (Zum Anhören bitte klicken! [ˈbʁeːmən]a a, regional [bʁeːm̩]; Abkürzung HB) ist das flächenkleinste[3] Land der Bundesrepublik Deutschland. Es wird im Volksmund zu den Stadtstaaten gerechnet, obwohl es de facto ein in Deutschland einmalig vorzufindender Zwei-Städte-Staat ist und aus den beiden Großstädten (gesetzliche Bezeichnung: Stadtgemeinden)[7] Bremen und Bremerhaven besteht, in denen zusammen mehr als 660.000 Einwohner wohnhaft sind. Die Freie Hansestadt Bremen ist als Land in seiner Gesamtheit Teil der Metropolregion Bremen/Oldenburg.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Das Land Bremen liegt in Nordwestdeutschland am Unterlauf und Mündungstrichter der Weser und umfasst die beiden 53 km voneinander entfernten Städte Bremen (ca. 325 km²) und Bremerhaven (seit 2010[3] ca. 94 km²), die durch niedersächsisches Gebiet voneinander getrennt sind. Bremerhaven grenzt zusätzlich noch im Westen an die Nordsee. Das Land Bremen wird durch die niedersächsischen Landkreise Osterholz, Verden, Diepholz, Wesermarsch, Cuxhaven und die Stadt Delmenhorst begrenzt.

Landschaft[Bearbeiten]

Naturräume[Bearbeiten]

Naturräumlich ist die Freie Hansestadt Bremen fünf naturräumlichen Haupteinheiten zuzuordnen: den Wesermarschen, der Wümmeniederung, der Wesermünder Geest, der Thedinghäuser Vorgeest sowie dem Verdener Wesertal.[8] Naturbelassene Flächen finden sich vor allem entlang der Flüsse Wümme, Lesum, Ochtum und Geeste mit unter Naturschutz stehenden Marschwiesen und Altarmen. Die Marsch- wie auch die Geestflächen werden landwirtschaftlich genutzt und dienen als Naherholungsgebiete für die Stadtbevölkerung. Bremen hat 20 Naturschutzgebiete mit insgesamt 3546 ha, die rund 8,5 Prozent der Landesfläche ausmachen.[9]

Flüsse[Bearbeiten]

Der landschaftsprägende Fluss Weser ist in ganzer Länge eine Bundeswasserstraße und an seinen Ufern innerhalb der Freien Hansestadt Bremen überwiegend stark befestigt. Die Gezeiten in der Nordsee beeinflussen den Wasserstand in der Weser, teilweise auch die lokalen Wetterverhältnisse und prägen Fauna und Flora im Land Bremen. Durch den Ausbau der Unterweser im 19. Jahrhundert kam es in der Folge zur Tiefenerosion im Verlauf und oberhalb des ausgebauten Flusses mit erheblichem Sandaustrag. Um ein Fortschreiten der Sohlenerosion zu verhindern, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Bremen-Hastedt das Weserwehr gebaut. Infolge der Weserkorrektion und weiterer Vertiefungen des Schiffahrtsweges stieg der Tidenhub von zuvor etwa 1 m auf bis zu heute 5 m in der Stadt Bremen, was auch die Strömungsgeschwindigkeit erhöhte. Die Ansiedlung hat sich im Laufe der Geschichte hauptsächlich entlang der Flüsse entwickelt. Die stärkste Versiegelung des Bodens ist daher an den Ufern der Weser und den unmittelbar angrenzenden Stadtteilen zu finden. Die Häfen machen mit über 30 km² einen erheblichen Teil der Landesfläche aus.

Seen[Bearbeiten]

Größter Binnensee ist der Sportparksee Grambke mit 40 ha.

Erhebungen[Bearbeiten]

Die mit 32,5 m ü. NHN[10] höchste natürliche Erhebung befindet sich im Friedehorstpark in Bremen-Burglesum. Damit hat Bremen die niedrigste höchste natürliche Erhebung aller Bundesländer.[11] Der Gipfel der Mülldeponie im Ortsteil Hohweg des Bremer Stadtteils Walle, der unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 42 m ü. NHN[12] und 49 m[13] hoch ist, überragt allerdings die Parkerhebung.

weitere Erhebungen in den Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven

Wald[Bearbeiten]

Das größte geschlossene Waldgebiet des insgesamt waldarmen Landes liegt in den Bremer Ortsteilen Farge und Lüssum-Bockhorn. Davon wird der größte Teil vom Tanklager Farge eingenommen, welches nicht öffentlich zugänglich ist.

Schienen und Straßen[Bearbeiten]

Die Landschaft wird an vielen Stellen von Hauptverkehrsstrecken durchschnitten, darunter die Bundesautobahn A 27, die von Hannover über Bremen und Bremerhaven nach Cuxhaven führt und mehrere Eisenbahnstrecken.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Ethnische Zusammensetzung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung bestand ursprünglich aus Chauken und zuwandernden Friesen.

Um 250 v. Chr. drangen Sachsen in den heutigen Bremer Raum ein und vermischten sich mit den bereits ansässigen Volksgruppen. Ab 100 v. Chr. findet für diese Siedler der Begriff Nordseegermanen Verwendung, zu denen die Angeln, Chauken, Friesen, Sachsen und Warnen gehören. Ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. ist die Bezeichnung Sachsen nachweisbar.

Die ethnische Zusammensetzung hat sich jedoch durch Zuwanderung in ihrer Zusammensetzung stark verändert, wobei eine Besonderheit die Zuwanderung von Polen im 19. Jahrhundert darstellt. Bremerhaven war damals einer der Auswanderhäfen. Bei den Polen handelte sich um Emigranten die nach Nordamerika auswandern wollten, wobei sich die meisten ohne Visum einschifften. Wer auf Ellis Island abgewiesen wurde, musste mit dem nächsten Schiff zurück nach Europa und kam dann wieder in einem der Auswandererhäfen an. Von dort aus konnte viele allerdings oft nicht mehr zurück in ihren Heimatort und strandeten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sind viele Heimatvertriebene hinzugekommen, vornehmlich aus Ostpreußen, Posen und Pommern. In den 1960er und 1970er Jahren kamen vor allem Gastarbeiter aus dem Mittelmeerraum sowie Westafrikaner in die Freie Hansestadt Bremen. Seit Öffnung des Eisernen Vorhangs stammen die meisten Zuwanderer aus Mittel- und Osteuropa.

Sprache[Bearbeiten]

In Bremen wird überwiegend Hochdeutsch mit Bremer Dialekt gesprochen. Weit verbreitet ist Missingsch, ein Hochdeutsch mit Einflüssen aus dem Niederdeutschen, das hier Bremer Schnack genannt wird. Die niederdeutsche Sprache selbst, das Plattdüütsch, ist auch in Bremen noch beheimatet, allerdings seit einigen Jahrzehnten stark im Rückzug begriffen – nur noch wenige sprechen Niederdeutsch im Alltag. Für den Erhalt des Niederdeutschen setzt sich das Institut für niederdeutsche Sprache ein. In Familien mit Migrationshintergrund sind daneben noch die jeweiligen Heimatsprachen verbreitet (vor allem Russisch, Polnisch, Türkisch und Arabisch).

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung der Stadt Bremen, Bremerhaven und des Landes Bremen 1945–2010

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die Freie Hansestadt Bremen und gleichermaßen beide Stadtgemeinden von 1946 bis 1960 einen Bevölkerungszuwachs von rund 47 % bei zusätzlichen 222.886 Einwohnern. Der Höchststand der Einwohnerzahl wurde in Bremen 1971 mit 594.591 Einwohnern erreicht und in Bremerhaven 1973 mit 144.578 Einwohnern. Danach sank die Einwohnerzahl bis 2000 kontinuierlich; in Bremen noch gemäßigt um rund 8 %, im von Wirtschaftskrisen betroffenen Bremerhaven sehr stark um 21,5 %. Allerdings nimmt Einwohnerzahl in der Stadt Bremen seit 2001 wieder zu.

Tabelle der Bevölkerungsentwicklung im Zwei-Städte-Staat[14][15]
Jahr Stadt Bremen Stadt Bremerhaven Freie Hansestadt Bremen (Land)
1946 377.696 97.000 474.696
1950 441.025 113.176 554.201
1960 557.461 140.121 697.582
1970 592.533 142.919 735.452
1980 555.118 138.728 693.846
1990 551.219 130.446 681.665
2000 539.403 120.822 660.225
2010 547.340 113.366 660.706
2011 544.043 112.982 656.025
2012 546.451 108.323 654.774

Ausländeranteil[Bearbeiten]

1961 lag der Ausländeranteil an der Bevölkerung in der Freien Hansestadt Bremen wie auch in den beiden Stadtgemeinden bei 1 %, 1970 belief er sich auf 3,3 %, 1980 auf 6,9 % und 1990 auf 10 % wobei der Anteil in der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven bei 10,4 % bzw. 8,4 % lag. Bis 2006 ist der Ausländeranteil auf Landesebene auf 12,4 %, wobei der Anteil in Bremen bei 12,9 % und in Bremerhaven bei 10 % lag, gestiegen.

Umlandentwicklung[Bearbeiten]

Beachtlich und überproportional ist das Bevölkerungswachstum der unmittelbaren Nachbargemeinden der beiden Städte.

  • An Bremen grenzend:
    • Delmenhorst: 1960 mit 57.312 und 2012 mit 73.588 Einwohnern (+ 28 %)
    • Stuhr: 2010 mit 33.334 Einwohnern
    • Syke: 1961 mit 16.203 und 2010 mit 24.341 Einwohnern (+ 50 %)
    • Osterholz-Scharmbeck: 1970 mit 15.175 und 2010 mit 30.941 Einwohnern (+ 103 %)
    • Weyhe: 1974 um 21.556 und 2010 mit 30.362 Einwohnern (+ 41 %)
    • Achim: 2010 mit 30.143 Einwohnern
    • Lilienthal: 1970 mit 8.841 und 2010 mit 18.364 Einwohnern (+ 108 %)
    • Ritterhude: 1970 mit 7.422 und 2010 mit 14.658 Einwohnern (+ 98 %)
    • Schwanewede (nur Ortsteil): 1970 mit 8.310 und 2010 mit 9.646 Einwohnern (+ 16 %)
  • An Bremerhaven grenzend:
    • Langen: 1974 mit ca. 15.000 und 2010 mit 18.477 Einwohnern (+ 23 %)
    • Spaden: 1970 mit 2.935 und 2010 mit 4.400 Einwohnern (+ 50 %).[16]

Geschichte[Bearbeiten]

Urbis Bremae Territorium, 1603
Landgebiete der Reichsstadt Bremen (rote Schrift) im 14. bis 18. Jh., dazu das Weserdelta

Name[Bearbeiten]

Der Name Bremen (lateinisch Brema) könnte soviel bedeuten wie am Rande liegend (altsächsisch Bremo bedeutet Rand bzw. Umfassung) und bezieht sich möglicherweise auf den Rand der Bremer Düne.

Der Stadt- bzw. Staatsname wandelte sich. Im Mittelalter bezeichnete sich die Stadt als civitas Bremensis, also als Stadt Bremen und dieses auch noch nach 1646. Wenn die verfassungsrechtliche Stellung Bremens betont werden sollte, führte sie nach dem Erhalt der Reichsstadturkunde (Linzer Diplom) ab 1646 den Titel Kayserliche und deß heiligen Römischen Reichs Freye Stadt (und Ansestadt) Bremen. Nach der Kaiserzeit wurde Bremen ab 1806 bzw. dann 1815 als souveräner Staat im Deutschen Bund zur Freyen Hansestadt Bremen bzw. ab 1871 als Bundesstaat im Deutschen Kaiserreich zur Freien Hansestadt Bremen. Zwischen 1810 und 1813 wurde Bremen als Bonne ville de l’Empire français des Französischen Kaiserreichs bezeichnet. Seit 1949 ist das Land Bremen die Freie Hansestadt Bremen in der Bundesrepublik Deutschland.[17]

Mittelalter und Frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Nach der Gründung des Bistums Bremen entstand die heutige Stadt Bremen neben dem Bischofssitz, der Domburg, zunächst als Marktort, dann als Stadt unter der Hoheit der Bischöfe.

Durch das Gelnhauser Privileg von 1186 unterstellte Kaiser Friedrich I. Barbarossa die Stadt der iustitia imperialis, „kaiserlichen Gerechtigkeit“. Seither unterstand Bremen als städtisches Gemeinwesen in weltlichen Dingen eigentlich nicht mehr dem Erzbischof. Diese Weichenstellung in Richtung Freie Reichsstadt geschah allerdings zu einem Zeitpunkt, da die Position der Bürger gegenüber dem Erzbischof noch schwach war und ein anderer Konflikt im Vordergrund stand; Heinrich der Löwe war 1181 nach England ins Exil gegangen, nachdem ihm wegen seiner Opposition gegen Kaiser Friedrich I. die Herzogswürde über das Stammesherzogtum Sachsen (und ebenso Bayern) entzogen worden war. Die Herzogswürde für dessen westlichen Teil bis zur Weser war dem Erzbischof von Köln übertragen worden, die für den Osten den Askaniern. Zu den in der Urkunde erwähnten Zeugen gehörten aus Bremen bezeichnenderweise nur der Erzbischof und der Vogt, aber kein Vertreter der Bürger.

Fortan schwankte das Verhältnis zwischen der Stadt auf der einen Seite, Erzbischof und Domkapitel auf der anderen Seite laufend zwischen Gleichberechtigung und Bevormundung, zwischen Kooperation und Konkurrenz.

Der Bremer Erzbischof Gerhard II. zur Lippe versuchte, mit der Witteborg die Unterweser zu kontrollieren, und erlitt dabei 1222 eine militärische Niederlage durch die Stadt, die diese Burg eroberte und zerstörte.

Eine Bedrohung für die Emanzipation der Stadt bildete die Konstitution von Ravenna[18] Kaiser Friedrichs II. von 1232, in der er, wohl vor Allem wegen seiner Konflikte mit italienischen Städten, die Selbstbestimmung der Bischofsstädte und sogar die Zünfte verbieten wollte.

Erzbischof Gerhard II. suchte damals allerdings zunächst die Unterstützung der Bürger für seinen Stedingerkrieg. Dafür gewährte er ihnen 1233 steuerliche und rechtliche Erleichterungen und sicherte der Stadt zu, gegen ihren Willen keine Burgen mehr an der Weser zu bauen.[19] Der Vertrag wurde sogar durch Friedrichs Sohn und Mitregenten Heinrich VII. betätigt. Erst nach dem Sieg über die Stedinger ging der Erzbischof 1246 mit seinen Gerhardschen Reversalen[20] daran, die Stadt an die kurze Leine zu nehmen. Unter anderem wurden „die Bürgermeister und die Gemeinde aller Bürger“ genötigt, die wilcore genannten ersten eigenständigen Statuten der Stadt zu widerrufen. Seine Anordnung, die erzbischöflichen Dienstmannen der städtischen Gerichtsbarkeit zu entziehen, trug wohl mit dazu bei, dass ein halbes Jahrhundert später aus einem einzelnen Streitfall heraus der erzbischöfliche Palast von Bürgern gestürmt wurde und in Flammen aufging.

Mit dem seit 1303/09 kodifizierten Bremer Stadtrecht schuf sich die Stadt dann dauerhaft ein eigenes Rechtssystem.

Aber völlig beendet war die Bevormundung noch lange nicht. Das Privileg Karls V. von 1541 erlaubte es zwar den städtischen Amtsträgern, sich in der Rechtsprechung über den erzbischöflichen Vogt hinwegzusetzen, aber dessen Amt blieb noch bestehen.[21]

Der Hanse trat Bremen relativ zögerlich bei. Die Mitgliedschaft war zudem mehrmals gefährdet. Teilweise ging Bremen, um es sich nicht ganz mit den Friesen zu verderben, nicht energisch genug gegen Seeräuber vor. Teilweise kam es durch Bürgermeister anderer Hansestädte zu negativen Reaktionen, wenn ihnen bekannte Bremer Bürgermeister entmachtet wurden.

Die von der Stadt erworbenen Landgebiete gehören heute großenteils zur Stadtgemeinde Bremen, sofern sie nicht im 17. Jahrhundert wieder verloren gingen. Manche, wie etwa das Vieland, waren zunächst von Stadt und Domkapitel gemeinsam regiert worden. Versuche der Stadt, ihre Macht entlang der Unterweser auszudehnen, erlitten schwere Rückschläge wie den Verlust der Vredeborg. Erst im 17. bzw. 19. Jahrhundert gelang es, Vegesack und Bremerhaven als Vorhäfen zu gründen – beide wurden dringend gebraucht, weil die Unterweser versandete und immer schwieriger mit Seeschiffen zu befahren war.

Das Erzbistum dagegen erwarb weltlichen Territorialbesitz in größerer Entfernung von der Stadt. Schließlich beherrschte es große Teile des Elbe-Weser-Dreiecks. Dieses Gebiet gehört nicht zu den Vorläufern der heutigen Freien Hansestadt Bremen. Die Erzbischöfe residierten zunehmend nicht mehr in Bremen, sondern in Bremervörde. Infolge der Reformation wurde dieses Erzstift Bremen säkularisiert und auf dem Westfälischen Frieden 1648 zum Herzogtum Bremen. Zusammen mit dem Herzogtum Verden kam es im Umweg über schwedische und dänische Hoheit schließlich zum Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, dem späteren Königreich Hannover. Innerhalb der Bremer Stadtbefestigung besaß das Erzstift und spätere Herzogtum Bremen die Domfreiheit.

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Beim Reichsdeputationshauptschluss von 1803, drei Jahre vor der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches, war Bremen eine der sechs Reichsstädte, die nicht mediatisiert wurden, sondern ihre Eigenständigkeit behielten. Außerdem gewann es die bis dahin mit dem Herzogtum Bremen unter hannöverscher Hoheit stehende Domfreiheit zurück.

Nach der Annexion Nordwestdeutschlands durch das napoleonische Frankreich war Bremen von 1811 bis 1814 Hauptstadt des französischen Departements der Wesermündungen (Département des Bouches du Weser). Von 1815 bis 1866 war Bremen im Deutschen Bund ein souveräner Staat. Wegen der Versandung der Weser wurde 1827 ein zweiter Vorhafen gegründet, aus dem die Stadt Bremerhaven entstand.

Nach der Deutschen Revolution von 1848/49 gab sich Bremen 1849 eine liberale Verfassung,[22] die 1854 durch eine konservative Verfassung mit einem Achtklassenwahlrecht abgelöst wurde. Von 1866 bis 1871 war Bremen ein Gliedstaat im Norddeutschen Bund und bis 1918 im Deutschen Kaiserreich.

Bremer Räterepublik[Bearbeiten]

Die Freie Hansestadt Bremen seit 1800

Am Ende des Ersten Weltkriegs übernahm im Zuge der Novemberrevolution ein Arbeiter- und Soldatenrat am 15. November 1918 die Macht in Bremen, oberstes Organ der Exekutive wurde jedoch ein gemeinsamer Ausschuss von Rätevertretern und Senatoren. Die Bremer Räterepublik, erst am 10. Januar 1919 ausgerufen, wurde am 4. Februar desselben Jahres durch eine vom Rat der Volksbeauftragten des Reiches angeordnete militärische Intervention beendet.

Weimarer Republik[Bearbeiten]

Danach wurde eine provisorische Regierung des Stadtstaates eingesetzt. Diese ließ am 9. März 1919 in allgemeiner und freier Wahl die Bremer Nationalversammlung wählen, die 1920 eine neue, parlamentarische Landesverfassung verabschiedete, mit einem allgemeinen und gleichen Wahlrecht. Damit hatte sich auch das Frauenwahlrecht durchgesetzt.

Regierung (Senat) in Bremen von 1919 bis 1933
Zeitraum Präsident des Senats Bürgermeister Regierungsparteien
1919–1920
(provisorisch)
Karl Deichmann (MSPD) Hermann Hildebrand (DDP) MSPD, DDP und DVP
1920–1925 Martin Donandt (parteilos) Theodor Spitta (DDP) DDP, DVP und mehrere, teilw. parteilose Kaufleute
1925–1928 Martin Donandt (parteilos) Theodor Spitta (DDP) DDP, DVP und DNVP
1928–1933 Martin Donandt (parteilos) Karl Deichmann (SPD) SPD und DDP

Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Mit dem Regierungsantritt der NSDAP in der Freien Hansestadt Bremen am 6. März 1933, einen Tag nach der Reichstagswahl, begann die Phase Bremens im Nationalsozialismus. Die zwölfjährige Zeit war geprägt durch Unterdrückung und Verfolgung von Demokraten und Minderheiten. Es wurden mehrere Arbeitslager errichtet, in denen Kriegsgefangene und Regimegegner unter schwersten Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten und dabei zu tausenden ihr Leben verloren. Wie die übrigen deutschen Länder verlor die Freie Hansestadt Bremen durch das Gesetz über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar 1934[23] ihre staatlichen Hoheitsrechte. Als Hansestadt Bremen wurde das Land dem Gau Weser-Ems unter dem Gauleiter Carl Röver zugeteilt.

Durch die Vierte Verordnung über den Neuaufbau des Reichs[24] vom 28. September 1939 musste die Hansestadt Bremen die Stadtgemeinde Bremerhaven mit Ausnahme der dortigen Häfen an die preußische Provinz Hannover abtreten. Bremerhaven wurde so ein Teil von Wesermünde, welches 1924 aus Geestemünde und Lehe gebildet worden war. Im Austausch dafür bekam die Hansestadt Bremen große Teile des Kreises Blumenthal, wodurch Bremen-Nord seine heutige Ausdehnung gewann. Dazu kamen noch Hemelingen, Arbergen und Mahndorf.

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Im Zweiten Weltkrieg kam es in Bremen (173 Luftangriffe) und in Wesermünde (52 Angriffe) zu schweren Zerstörungen. In Bremen war schließlich 59 % der städtebaulichen Substanz zerstört. In Wesermünde betrug der Anteil 56 %, wobei Alt-Bremerhaven alleine fast vollständig zerstört war. Durch Luftkrieg kamen in Bremen rund 4.000 Menschen ums Leben, in Wesermünde mehr als 1.100 Menschen.[25]

Nach 1945[Bearbeiten]

Nach Kriegsende wurde Bremen Hafen der Streitkräfte der USA. Die Hansestadt Bremen als auch die Stadt Wesermünde gehörten zur amerikanischen Besatzungszone und waren umgeben von der britischen Zone, wobei Wesermünde vom Jahreswechsel 1945/46 bis zum 31. März 1947 zwischenzeitlich zur britischen Zone gehörte[26] und am 10. März 1947 zu Bremerhaven umbenannt wurde. Abgesehen von dieser offiziellen Zuordnung war Bremen zeitweise sowohl ein Teil der amerikanischen wie auch der britischen Zone. Dem Länderrat der amerikanischen Zone gehörte die Hansestadt Bremen an, solange dieser bestand. Im ersten Zonenbeirat der britischen Zone (6. März 1946 bis 30. April 1947) mit sechs Ländervertretern und zehn Ressortvertretern wurde der Vertreter der vier kleineren Länder turnusgemäß auch von der Hansestadt Bremen gestellt, im zweiten Zonenbeirat der britischen Zone (10. Juni 1947 bis 29. Juni 1948) aus 37 Länderdelegierten war die Hansestadt Bremen nicht mehr vertreten.[27]

Indem die Hansestadt Bremen und die Stadt Bremerhaven in ihren Grenzen von 1939 nach Kriegsende zur Amerikanischen Exklave und da heraus zur Freien Hansestadt Bremen wurden, umfasst der Zwei-Städte-Staat seit seiner Neukonstitution im Januar/Februar 1947 [28] ein größeres Territorium als zur Zeit des Deutschen Reiches (1871: 255,25 km², 1939: 325,42 km², 1947: 404,28 km²).

Heute[Bearbeiten]

Seit Gründung der Bundesrepublik ist es eine Konstante der Bremer Politik, die Selbständigkeit als Stadtstaat zu erhalten. Wirtschaftspolitisch ist seit den 1970ern eine Umstrukturierung zu meistern. Der Niedergang der Werftenindustrie (AG Weser, Bremer Vulkan) und ein Bedeutungsrückgang der stadtbremischen Häfen, machte es erforderlich, weitere wirtschaftliche Standbeine zu finden und ein Profil als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort mit Schwerpunkten in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie in der Logistik zu schärfen.

Nach der Einkommensteuerreform von 1970 werden Steuern nunmehr nicht mehr an den Arbeitsstandort, sondern an den Standort des Wohnsitzes des Steuerpflichtigen abgeführt. Die zunehmende Anzahl der im niedersächsischen Umland wohnenden und dort steuerzahlenden bremischen Beschäftigten (2006: 130.000; im Saldo von Bremen/Niedersachsen noch 100.000 Beschäftigte) führt zu einer Finanzkrise, die Bremens Selbständigkeit bedroht. 1986 bzw. 1992 hat das Bundesverfassungsgericht zwar beschlossen, dass die Steuergesetzgebung so erfolgen muss, dass der „Andersartigkeit der Stadtstaaten“ Rechnung getragen wird. Außer den vorübergehenden Zuwendungen des Bundes von 1994 bis 2004 in Höhe von 8,5 Milliarden Euro und seit etwa 2008 bis 2016 in Höhe von 2,7 Milliarden Euro erfolgte jedoch noch keine dauerhafte Regelung zur Behebung des Haushaltsnotstandes.

Durch den Staatsvertrag mit Niedersachsen zur Luneplate vom 5. Mai 2009, der am 1. Januar 2010 in Kraft getreten ist, wuchs die Fläche des Bundeslandes um 14,95 km² auf 419,23 km².

Regierung (Senat) und Opposition in Bremen seit 1945
Zeitraum Bürgermeister,
Amtsperiode
Regierungsparteien Oppositionsparteien
6. Juni bis 1. August 1945 Vagts Parteilose, BDV, SPD, KPD
1945–1946 Kaisen I SPD, BDV, KPD, Parteilose
1946–1948 Kaisen II SPD, BDV, KPD, Parteilose CDU, DP
1948–1951 Kaisen III SPD, BDV, Parteilose CDU, DP
1951–1955 Kaisen IV SPD, FDP, CDU DP, SRP, KPD, GB/BHE, WdF
1955–1959 Kaisen V SPD, CDU, FDP DP, KPD
1959–1963 Kaisen VI SPD, FDP CDU, DP
1963–1965 Kaisen VII SPD, FDP CDU, DP/NPD
1965–1967 Dehnkamp SPD, FDP
1967–1971 Koschnick I SPD, FDP CDU
1971–1975 Koschnick II SPD CDU, FDP
1975–1979 Koschnick III SPD CDU, FDP
1979–1983 Koschnick IV SPD CDU, FDP, BGL
1983–1985 Koschnick V SPD CDU, Grüne
1985–1987 Wedemeier I SPD
1987–1991 Wedemeier II SPD CDU, Grüne, FDP, DVU
1991–1995 Wedemeier III SPD, Grüne, FDP CDU, DVU
1995–1999 Scherf I SPD, CDU Grüne, AFB, FDP
1999–2003 Scherf II SPD, CDU Grüne, DVU
2003–2005 Scherf III SPD, CDU Grüne, DVU, FDP
2005–2007 Böhrnsen I SPD, CDU
2007–2011 Böhrnsen II SPD, Grüne CDU, FDP, Linke, DVU, BIW
2011–2015 Böhrnsen III SPD, Grüne CDU, Linke, BIW
seit 2015 Sieling SPD, Grüne CDU, Linke, FDP, AfD, BIW

Politik[Bearbeiten]

Staatsaufbau[Bearbeiten]

Proklamation Nr. 3 von 1947: Neugründung des Landes Bremen

Laut der Verfassung der Freien Hansestadt Bremen führt der Bremische Staat den Namen Freie Hansestadt Bremen und ist Glied der deutschen Republik und Europas (Art. 64 BremLV). Laut Art. 65 bekennt sich der Bremische Staat zu Demokratie, sozialer Gerechtigkeit, Freiheit, Schutz der natürlichen Umwelt, Frieden und Völkerverständigung. Alle Macht geht in Bremen vom Volke aus.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Die Freie Hansestadt Bremen gliedert sich in zwei Stadtgemeinden, die jeweils in Stadtbezirke, Stadtteile und Ortsteile unterteilt sind:

  • Stadtgemeinde Bremen mit 548.547 Einwohnern (31. Dezember 2013)
  • Bremen ist in fünf Stadtbezirke (Mitte, Süd, Ost, West, Ost und Nord) und diese in 19 Stadt- und vier eigenständige Ortsteile gegliedert. Diesen Einheiten sind 22 Beiräte und 17 Ortsämter zugeordnet. 18 Stadtteile sind weiter in 84 Ortsteile unterteilt, sodass insgesamt 88 Ortsteile bestehen. Der Stadtteil Oberneuland hat keinen Ortsteil.
  • Stadtgemeinde Bremerhaven mit 108.844 Einwohnern (31. Dezember 2013)
  • Bremerhaven ist in zwei Stadtbezirke (Nord und Süd) und diese in neun Stadtteile gegliedert. Die Stadtteile sind weiter in 24 Ortsteile unterteilt.

Legislative – Landesparlament[Bearbeiten]

Aufbau und Struktur[Bearbeiten]

Die Legislative bildet die Bremische Bürgerschaft. Sie ist mit 83 Abgeordneten das Landesparlament und als Stadtbürgerschaft mit den 68 Bremer Abgeordneten zugleich für die kommunalen Angelegenheiten der Stadtgemeinde Bremen zuständig. Die Mitglieder der Bürgerschaft werden in den Wahlbereichen Bremen und Bremerhaven auf vier Jahre gewählt. Außerdem steht die Legislative dem Volke in Volksabstimmungen zu.

Für die kommunalen Angelegenheiten der Stadt Bremerhaven ist die Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung mit 48 Stadtverordneten zuständig.

Parteien[Bearbeiten]

Bremen ist seit Kriegsende das einzige Bundesland, in dem die SPD bei jeder Landtagswahl zur stärksten Partei gewählt wurde, immer an der Regierung beteiligt war und seit Juli 1945 immer den Präsidenten des Senats stellt.

Die Wahlergebnisse der CDU lagen bei jeder Wahl unter ihrem Bundesdurchschnitt. Zwischen 1946 und 1967 waren noch die Deutsche Partei (DP) und von 1951 bis 1955 der BHE bzw. Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (GB/BHE) in der Bürgerschaft vertreten. Beide Parteien gingen in der CDU auf.[29]

Die liberale Bremer Demokratische Volkspartei (BDV) mit Bürgermeister Theodor Spitta war zwischen 1945 und 1951 eine einflussreiche bürgerliche Partei. Sie wurde 1951 Teil der FDP. Seit Mitte der 1990er Jahre liegen die Resultate der FDP meist unter denen anderer Bundesländer.

Die KPD war von 1947 bis 1956 in der Bürgerschaft vertreten. Die DKP erzielte 1971 mit 3,1 % ihr bestes Landtagswahlergebnis in Bremen. Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen 2007 kam die Linke mit 8,4 % erstmals in ein westdeutsches Landesparlament.

1979 gelang der Bremer Grünen Liste, Vorläuferpartei der Grünen, der Einzug in die Bremische Bürgerschaft. Den Grünen gelangen seit 1987 (mit Ausnahme von 1999) stets Wahlergebnisse im zweistelligen Bereich.

Begünstigt durch die Struktur als Stadtstaat und das Wahlrecht, bei dem beide Städte getrennte Wahlgebiete mit getrennt geltender Fünf-Prozent-Hürde bilden, erzielten auch Splitterparteien außerhalb des linken Spektrums meistens gute Ergebnisse. So hatte die rechtsextreme DVU – insbesondere in Bremerhaven – höheren Zulauf, der ab 1987 einen Sitz und ab 1991 für Fraktionsstärke in der Bürgerschaft reichte. Nach dem die DVU 1995 nicht mehr in der Bürgerschaft vertreten war, gelang der Einzug wieder 1999 aufgrund der Überwindung der Fünf-Prozent-Hürde in Bremerhaven mit einem Sitz bis zum Jahr 2011.

Von 1995 bis 1999 war die als rechte SPD-Abspaltung hervorgegangene Partei Arbeit für Bremen und Bremerhaven mit 10,7 % und zwölf Abgeordneten in der Bürgerschaft vertreten. Der Partei Rechtsstaatlicher Offensive gelang 2003 ein Wahlergebnis von landesweit 4,4 %, wobei mit 4,8 % in Bremerhaven der Einzug in die Bürgerschaft knapp misslang. Die rechtspopulistische Wählergemeinschaft Bürger in Wut zog vier Jahre später mit 5,29 % Stimmenanteil in Bremerhaven mit einem Mandat in die Bürgerschaft ein.

Exekutive – Landesregierung[Bearbeiten]

Die Exekutive bildet der Senat der Freien Hansestadt Bremen: Er ist die Landesregierung der Freien Hansestadt Bremen. Die einzelnen Senatsmitglieder werden von der Bürgerschaft mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen für die Dauer der Wahlperiode der Bürgerschaft gewählt. Dabei wird zunächst der Präsident des Senats in einem gesonderten Wahlgang in geheimer Abstimmung gewählt.

Zu weiteren Mitgliedern des Senats können Staatsräte, deren Zahl ein Drittel der Zahl der Senatoren nicht übersteigen darf, auf Vorschlag des Senats gewählt werden (Art. 108). Im Vergleich zu den anderen Landesregierungen ist der Charakter des Senats als Kollegialorgan ausgeprägt; der Präsidenten des Senats hat keine formale Richtlinienkompetenz. Die Senatsmitglieder können nicht gleichzeitig der Bürgerschaft angehören.

Kommunalverwaltung[Bearbeiten]

Bremen[Bearbeiten]

Die kommunalen Organe der Stadtgemeinde Bremen sind mit den staatlichen Organen der Freien Hansestadt Bremen weitgehend personalidentisch. Die im Wahlbereich Bremen gewählten Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft sind gleichzeitig Mitglieder der kommunalen Volksvertretung Bremens (Stadtbürgerschaft); Verschiebungen können sich dadurch ergeben, dass EU-Ausländer nur auf die Zusammensetzung der Stadtbürgerschaft, nicht aber auf die Zusammensetzung des Landesparlaments Einfluss nehmen können. Der Senat des Landes ist zugleich Organ der Stadtgemeinde Bremen.

Bremerhaven[Bearbeiten]

Das Landesrecht sieht in den Artikeln 145 bis 148 der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen einen losen Rahmen für die Gemeindeverfassung vor. Bremerhaven hat sich gem. Artikel 144 der Landesverfassung durch das Ortsgesetz der Stadt Bremerhaven vom 4. November 1947 die Verfassung der Stadt Bremerhaven gegeben. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt beschließt über alle Stadtangelegenheiten. Die Aufsicht der Freien Hansestadt Bremen beschränkt sich gem. Artikel 147 „auf die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung“ (Rechtsaufsicht).

Bremerhaven besitzt als Spitze der Verwaltung einen Magistrat mit einem Oberbürgermeister, dem Bürgermeister als Stellvertreter und den Stadträten. Bremerhaven hat einige Gestaltungsrechte zum Beispiel im Schul- und Polizeiwesen, die in anderen Bundesländern auf Landesebene ausgeübt werden.

Judikative – Richter[Bearbeiten]

Die Judikative, die richterliche Gewalt, wird von unabhängigen Richtern ausgeführt (Art. 135). Die Mitglieder der Gerichte werden von einem Ausschuss gewählt, der aus drei Mitgliedern des Senats, fünf Mitgliedern der Bürgerschaft und drei Richtern gebildet wird (Art. 136).

Für Fragen, die die Bremische Verfassung betreffen, wurde ein Staatsgerichtshof eingerichtet. Der Staatsgerichtshof besteht aus dem Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bremen oder seinem Stellvertreter sowie aus sechs gewählten Mitgliedern, von denen zwei rechtsgelehrte bremische Richter sein müssen.

Die gewählten Mitglieder werden von der Bürgerschaft unverzüglich nach ihrem ersten Zusammentritt für die Dauer ihrer Wahlperiode gewählt und bleiben im Amt, bis die nächste Bürgerschaft die Neuwahl vorgenommen hat. Bei der Wahl soll die Stärke der Fraktionen nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Die gewählten Mitglieder dürfen nicht Mitglieder des Senats oder der Bürgerschaft sein. Wiederwahl ist zulässig (Art. 139).

Länderfusion und Verhältnis zu Niedersachsen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Nordstaat

Die Abgrenzung zwischen Bremen und Niedersachsen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg unter US-amerikanischer Militärregierung im Einvernehmen mit Bremen und dem Bremer Bürgermeister Wilhelm Kaisen gegenüber der Abgrenzung von 1938/39 verändert. Dabei wurde die angebotene Erweiterung des Umlandes aus politischem Kalkül nicht aufgegriffen.[30][31]

Immer wieder wird eine Fusion mehrerer norddeutscher Länder diskutiert. So wurde ein Zusammenschluss der Länder Niedersachsen und Bremen thematisiert. Eine Fusion stößt traditionell und insbesondere in Bremen, jedoch auch in Niedersachsen, auf Ablehnung.

Zwischen Bremen und Niedersachsen kam es wiederholt zu Irritationen, die häufig auf von Bremer Seite als ungünstig empfundene Aspekte der Raumordnungs- und Wirtschaftsplanung niedersächsischer Umlandkommunen basierten, in denen große Gewerbegebiete in Konkurrenz zur Bremer Wirtschaft entstanden. Aber auch sogenannte „Bremer Alleingänge“ in der Infrastrukturplanung wurden kritisiert.[32]

Hoheitszeichen[Bearbeiten]

Bremen besitzt insgesamt vier Staatsflaggen. Die Staatsflagge mit mittlerem Wappen unterscheidet sich von der mit Flaggenwappen zusätzlich durch die Anzahl ihrer Streifen. Das Flaggenwappen auf der Staatsflagge ist nicht mit dem großen Landeswappen zu verwechseln. Die Behörden greifen meist auf eine Flagge mit Wappen zurück.

Die Staatskanzlei Bremen kam dem Wunsch von Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen, ihre Zugehörigkeit oder Verbundenheit zu „ihrem Land“ zu dokumentieren, mit einem eigens entwickelten Wappenzeichen nach, da die Landeswappen an sich ausschließlich von den Behörden geführt werden dürfen.[33]

Senatsmedaillen[Bearbeiten]

Orden zu verleihen oder zu tragen ist nicht bremischer Brauch. In Bremen gibt es aber verschiedene Ehrenmedaillen.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bremische Wirtschaft

Hafen- und Seewirtschaft[Bearbeiten]

siehe Bremische Wirtschaft#Hafen- und Seewirtschaft

Aufgrund der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven ist das Land Bremen Deutschlands Außenhandelsstandort Nummer zwei, gleich nach Hamburg. Die Palette der verschiedenen Handelsgüter die hier im- und exportiert werden, erstreckt sich von Fisch-, Fleisch- und Molkereiprodukten über traditionelle Rohstoffe wie Tee, Baumwolle (siehe Bremer Baumwollbörse), Reis und Tabak bis hin zu Wein und Zitrusfrüchten. Besondere Bedeutung besitzt Bremen für den Kaffeeimport und den Autoexport. Der Seehafen Bremerhaven ist mit Abstand der weltweit größte Umschlagplatz für Automobile.

Große Unternehmen[Bearbeiten]

In Bremen befinden sich ein Daimler-Werk, Airbus-Produktion und Raumfahrt- (EADS, OHB Technology) sowie Lebensmittelindustrie (Kraft Foods, Hachez, Brauerei Beck & Co., Kellogg’s, Melitta-Kaffee).

Wirtschaftsleistung[Bearbeiten]

Verglichen mit dem Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union erreichte Bremen 2006 einen Index von 156,9 (EU-27: 100).[34]

2007 betrug die Wirtschaftsleistung in der Freien Hansestadt Bremen gemessen am Bruttoinlandsprodukt rund 26 Milliarden Euro. Bremen hat die höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller deutschen Bundesländer.[35]

Bremerhaven ist ein wichtiger Standort der Offshore-Windenergie-Aktivitäten in Deutschland.

Energieversorgung[Bearbeiten]

siehe Bremische Wirtschaft#Energiewirtschaft

In der Freien Hansestadt Bremen werden mehrere Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen betrieben, die auch das niedersächsische Umland mit elektrischem Strom versorgen. In den beiden Städten Bremen und Bremerhaven ist jeweils eine Müllverbrennungsanlage in Betrieb, deren Abwärme für Fernheizung genutzt wird.

Bereits in den 1990er Jahren begann die Entwicklung der Erneuerbaren Energien. Bis 2013 wurden im Land selbst und in den umliegenden niedersächsischen Gemeinden Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 195 MW angeschlossen,[36] womit die Region hinsichtlich der Leistung pro Fläche eine Spitzenstellung in Deutschland einnimmt. Nach Angaben der Bundesnetzagentur waren Ende 2012 in der Freien Hansestadt Bremen 77 Windkraftanlagen mit einer Leistung von insgesamt 149 MW in Betrieb, was etwa 355 kW je km² Landesfläche bedeutet.[37]

Verkehr[Bearbeiten]

Schiffsverkehr[Bearbeiten]

Bremen und Bremerhaven bilden zusammen den zweitgrößten Seehafen Deutschlands. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere der Autoumschlag, Containerterminal und Fischereihafen in Bremerhaven sowie der Neustädter Hafen in Bremen.

Im der Freien Hansestadt Bremen bestehen mehrere Fährverbindungen über die Weser. Diese Verbindungen bestehen zwischen Bremerhaven und Nordenham, zwischen Bremen-Farge und Berne, zwischen Bremen-Blumenthal und Motzen, sowie zwischen Bremen-Vegesack und Lemwerder.

Eisenbahn[Bearbeiten]

Bremen und Bremerhaven sind durch eine elektrifizierte zweigleisige Haupteisenbahnlinie miteinander verbunden. Von Bremen Hauptbahnhof aus führen ferner Verbindungen nach Hamburg, Hannover, Uelzen, ins Ruhrgebiet, nach DelmenhorstOldenburg/–Osnabrück/-Nordenham und in den Stadtteil Vegesack, von wo aus die Farge-Vegesacker Eisenbahn den Stadtteil Blumenthal erschließt. Von Bremerhaven Hauptbahnhof aus führen Eisenbahnverbindungen nach Cuxhaven und nach Bremervörde/Hamburg. Der Bremer Hauptbahnhof ist in die zweithöchste deutsche Bahnhofskategorie eingestuft. Insgesamt gibt es in der Freien Hansestadt Bremen 27 Haltepunkte der Eisenbahn für den Personenverkehr sowie mehr als zehn Güter- und Rangierbahnhöfe.

Bis 2001 war die Freie Hansestadt Bremen in das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn eingebunden. Seitdem ist nur noch der Hauptbahnhof Bremen für den nationalen und internationalen Fernverkehr erreichbar, die übrigen Verbindungen gehören zum Regionalverkehr. Die Hauptbahnhöfe Bremen und Bremerhaven sind Durchgangsbahnhöfe.

Straßen[Bearbeiten]

Beide Landesteile werden durch die Autobahn A 27 miteinander verbunden. Im Norden der Stadt Bremen verläuft die A 270 und im Stadtgebiet selbst ist derzeit der weitere Ausbau der A 281 geplant. Ferner tangiert die A 1 die Stadt Bremen.

Die Freie Hansestadt Bremen ist das erste und bisher einzige Bundesland mit einem durchgehenden Tempolimit von 120 km/h auf den durch das Hoheitsgebiet führenden Autobahnen.

Flugverkehr[Bearbeiten]

Das Land Bremen verfügt über zwei Flugplätze. In Bremen-Neuenland befindet sich der internationale Flughafen Bremen, in Bremerhaven-Luneort ein kleinerer, der Verkehrslandeplatz Bremerhaven-Luneort. Der Flugplatz in Bremerhaven soll allerdings aufgegeben werden, um zusätzliche Flächen für die Windkraftindustrie zu erschließen.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Bildung, Wissenschaft und Forschung[Bearbeiten]

Schulwesen

Hauptartikel: Bremer Schulwesen

Hochschulen im Land Bremen

Bremen und Bremerhaven wurden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zur Stadt der Wissenschaft 2005 gewählt.

Wissenschaftliche Einrichtungen

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Behörde und Körperschaften

Kliniken

Sport[Bearbeiten]

Sportanlagen und Sportvereine sind zu finden in den Artikeln zu den Stadt- bzw. Ortsteilen von Bremen und Bremerhaven.

Der Sport in der Freien Hansestadt Bremen wird in rund 450 Bremer und Bremerhavener Sportvereinen mit rund 160.000 Mitgliedern betrieben. Er wird vertreten durch den Landessportbund Bremen (LSB) als Dachverband, den Kreissportbünden Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven und den um die 50 Sportfachverbänden. Der Breitensport ist ein besonderes Anliegen. Organisatorisch sind Bremer und Bremerhavener Sportvereine oft eng mit denen aus Niedersachsen verzahnt.

Der älteste, noch bestehende Verein Vorwärts in Bremen wurde 1846 als Arbeiterbildungsverein von Zigarrenmachern gegründet und hatte seinen Sitz von 1853 bis 1973 im Haus Vorwärts.

Der älteste Verein in Bremerhaven wurde 1859 vom Pädagogen Dr. Justus Lion als Turnverein Bremerhaven gegründet, woraus 1919 der ATS Bremerhaven (ATSB) und 1972 der OSC Bremerhaven mit rund 4.500 Mitgliedern (2013) hervorging.

Der größte und erfolgreichste Verein in Bremen ist der SV Werder Bremen mit rund 40.000 Mitgliedern (2013), gefolgt von Bremen 1860 mit ca. 6.000 Mitgliedern (1995).

Sportarten von Bedeutung[Bearbeiten]

Auswahl, alphabetisch geordnet

Religion[Bearbeiten]

Nach einer Statistik der Evangelischen Kirche in Deutschland gehörten 53,6 % der Bremer im Jahre 2009 einer der beiden großen christlichen Religionsgemeinschaften an.[38]

Evangelische Kirche[Bearbeiten]

Die Mehrheit der christlich gebundenen Bevölkerung bekennt sich zur evangelischen Kirche (Bremische Evangelische Kirche in Bremen und Bremerhaven-Mitte). Diese Landeskirche hat sowohl eine lutherische wie auch eine reformierte Tradition und ist somit eine unierte Kirche. Daneben gehören viele Christen in den übrigen Teilen Bremerhavens, die früher zum Königreich Hannover gehörten, zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. 2009 gehörten 40,2 % zu einer Gliedkirche der EKD.[38]

Katholische Kirche[Bearbeiten]

Die römisch-katholischen Christen gehören zum Dekanat Bremen des Bistums Osnabrück (Bremen/südlich der Lesum) und zu den Dekanaten Bremerhaven und Bremen Nord des Bistums Hildesheim (Bremerhaven und Bremen Nord/nördlich der Lesum). Der Anteil der Katholiken beläuft sich insgesamt auf 12,2 %.[38]

Altkatholische Kirche[Bearbeiten]

Es gibt eine Gemeinde der Altkatholischen Kirche, die zur Theresiendomgemeinde in Nordstrand gehört. Altkatholische Messen werden in der römisch-katholischen Kirche am Krankenhaus St.-Joseph-Stift abgehalten.

Freikirchen[Bearbeiten]

Daneben gibt es in Bremen noch eine Reihe von Freikirchen, darunter die Apostolische Gemeinschaft, die Neuapostolische Kirche und die Siebenten-Tags-Adventisten.

Zeugen Jehovas[Bearbeiten]

Ebenso sind die Zeugen Jehovas mit Gemeinden im Stadtgebiet vertreten.

Judentum[Bearbeiten]

In Bremen-Schwachhausen befindet eine Synagoge. In Hastedt ist der alte Jüdische Friedhof Deichbruchstraße und am Riensberg zwischen der H.-H.-Meier-Allee und der Beckfeldstraße (Zugang) wurde im November 2008 der neue Jüdische Friedhof fertig gestellt.[39]

Islam[Bearbeiten]

Die Muslime sind in mehreren Gemeinden organisiert. Ihre größte Moschee ist die Fatih-Moschee in Gröpelingen, gegenüber der ehemaligen Werft AG Weser.

Sonstige[Bearbeiten]

Schließlich leben in Bremen Angehörige asiatischer Religionsgemeinschaften in weniger festgefügten Organisationsformen, z. B. Buddhisten.

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Bremen – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Bremen

Weblinks[Bearbeiten]

Weiterführende Informationen in den
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Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Carl V. Scholz (Übers.): Landesverfaten vun de Free Hansestadt Bremen. Bremische Bürgerschaft, Schuster Leer, Bremen 2004. ISBN 3-7963-0362-5
  2. Nach der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen
  3. a b c Seit Inkrafttreten des Staatsvertrages zur Luneplate.
  4. a b Bevölkerung Bremen. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, abgerufen am 17. April 2015.
  5. Arbeitslosenquoten im Juni 2015 – Länder und Kreise. In: statistik.arbeitsagentur.de. Statistik der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 6. Juli 2015.
  6. Destatis Schulden der öffentlichen Haushalte am 31. Dezember 2013
  7. Art. 148 Landesverfassung. Gesetzesportal Bremen, abgerufen am 28. Mai 2011.
  8. Bremen, Senator für Umweltschutz und Stadtentwicklung 1992: Landschaftsprogramm Bremen 1991
  9. http://www.umwelt.bremen.de/de/detail.php?gsid=bremen179.c.3406.de
  10. Statistisches Jahrbuch 2014. 1.1 Lage und Gebiet. In: statistik.bremen.de. Statistisches Landesamt Bremen, Dezember 2014, S. 25, abgerufen am 4. Juni 2015 (PDF, Siehe letzter Satz unten links.).
  11. Berlin: 100 schräge Fakten über diese Stadt. 23. In: zitty.de. Zitty Berlin, 30. Juli 2012, abgerufen am 4. Juni 2015: „Deutschlandweit hat nur ein Bundesland einen noch kleineren höchsten Berg: Bremen. Mit der Erhebung am Friedehorstpark, die 32,5 Meter misst.“
  12. Caroline Süss: Panoramablick und Fakten bei der Bergtour. In: weser-kurier.de. Weser Kurier, 24. Mai 2012, abgerufen am 4. Juni 2015.
  13.  Herbert Farr: Deutschlands höchste Gipfel: 35 Touren von der Küste bis zu den Alpen. Books on Demand, 2009, S. 32-35 (Volltext in der Google-Buchsuche).
  14. Statistisches Landesamt Bremen
  15. Bremen Zensus Infosystem. (Nicht mehr online verfügbar.) In: statistik-bremen.de. Statistisches Landesamt Bremen, ehemals im Original, abgerufen am 8. Juni 2015: „Das Bremen Zensus Infosystem ist nicht mehr aktiv, die Inhalte werden in die Datenbank Bremen Infosystem eingearbeitet. Weitere Informationen zum Zensus finden Sie auf der Seite www.statistik.bremen.de.“
  16. Senator für das Bauwesen und Niedersächsischer Minister des Innern: Bremen-Niedersachsen. 10 Jahre gemeinsame Landesplanung, S. 116 f. Bremen 1973.
  17. Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon, Bd I., S. 275, Edition Temmen, Bremen 2003.
  18. Bremer Urkundenbuch I Nr. 168, Ravenna, Jan. 1232
  19. Bremer Urkundenbuch I Nr. 172 (S. 204), vor 22. März 1233
  20. Bremer Urkundenbuch I Nr. 234 (S. 269) vom 31. Juli 1246, Gerhardsche Reversalen
  21. Staatsarchiv Bremen: Privileg Karls V. (Transkript)
  22. Verfassung des Bremischen Staats. Publicirt am 21. März 1849 (PDF)
  23. Gesetz über den Neuaufbau des Reichs
  24. Vierte Verordnung über den Neuaufbau des Reichs
  25. Relikte.com
  26. Bettina Blank: Die westdeutschen Länder und die Entstehung der Bundesrepublik – Zur Auseinandersetzung um die Frankfurter Dokumente vom Juni 1948. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1995, S. 57 ff.
  27. Bettina Blank, aaO, S. 60.
  28. Senat der Freien Hansestadt Bremen, Presse- und Informationsdienst: 1947: Bremens Eigenständigkeit wird wiederhergestellt: amerikanisch-britische Vereinbarung am 21. Januar 1947, Proklamation N°. 3 der amerikanischen Militärregierung am 22. Januar, Gründung am 7. Februar rückwirkend zum 1. Januar
  29. Kai Arzheimer: Landtagswahlen in Bremen (PDF)
  30. Bundesland Bremen: Bremens Eigenständigkeit wird wiederhergestellt. rathaus.bremen.de, Oktober 2006, abgerufen am 26. August 2010 (PDF; 22 kB).
  31. Sicherung der Bremer Eigenständigkeit In: WP Wilhelm Kaisen
  32. Michael Brandt: Wulff und Böhrnsen streiten um Lkw-Fahrverbot. In: weser-kurier.de. Weser Kurier, 22. Dezember 2009, archiviert vom Original am 22. Mai 2011, abgerufen am 8. Juni 2015.
  33. BREMER LANDESSYMBOLE – Speckflagge, Schlüssel und die Farben der Hanse. In: bremen.de. bremen.online, abgerufen am 8. Juni 2015.
  34. Eurostat Pressemitteilung 23/2009: Regionales BIP je Einwohner in der EU27. In: ec.europa.eu. eurostat, archiviert vom Original am 15. Januar 2013, abgerufen am 8. Juni 2015 (PDF (360 KB), Passwortschutz – nicht frei verfügbar).
  35. Vor riesengroßen Herausforderungen
  36. The Wind Power. In: thewindpower.net. Michaël PIERROT, abgerufen am 8. Juni 2015 (englisch): „The Wind Power is a worldwide database about wind turbines and wind farms.“
  37. STATUS DES WINDENERGIEAUSBAUS IN DEUTSCHLAND. In: wind-energie.de. Deutsche WindGuard, abgerufen am 8. Juni 2015 (PDF).
  38. a b c Kirchenmitgliederzahlen am 31.12.2009. Evangelische Kirche Deutschland, November 2007, abgerufen am 26. August 2010 (PDF; 628 kB).
  39. Bremen – Neuer Jüdischer Friedhof. Architektenkammer Niedersachsen, abgerufen am 9. Januar 2010.

53.3472666666678.5913Koordinaten: 53° N, 9° O